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AUSSTELLUNG - Energiewenden - Wendezeiten

11. Dezember 2018
10:00 - 17:00 Uhr

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Lebenssituationen

80 Jahre Pogrom-Nacht

80 Jahre Pogromnacht

Stellten das Programm vor, v.li.: Kreiskantor Konrad Paul, Matthias Ruschke (VHS), Lev Schwarzmann (Vorsitzender Liberale Jüdische Gemeinde Ruhrgebiet "Perusch"), Debina Kallinikidou (Stadt Oberhausen), Beigeordneter Apostolos Tsalastras und Volker Buchloh (Bereichsleiter Kultur). (Foto: Stadt Oberhausen)

Am 9. November 2018 jährt sich zum 80. Mal die Reichspogromnacht von 1938. Mit einer Reihe von Veranstaltungen soll der Opfer gedacht, aber auch darüber nachgedacht werden, wie Diskriminierung und Ausgrenzung verhindert und ein friedliches Miteinander aller Menschen ermöglicht werden können.

Damals, am 9. November 1938, brannten in Oberhausen wie in ganz Deutschland Synagogen, Gebetsräume und jüdische Versammlungsstätten. Gemeinsam mit vielen anderen Institutionen hat die Stadt Oberhausen ein Programm erarbeitet, das Veranstaltungen zum Gedenken, zur Information und zum Dialog enthält.

 

„Angesichts der aktuellen Geschehnisse in Deutschland ist es wichtig, dieses Ereignis wieder stärker ins Bewusstsein zu heben“, erklärt Kulturdezernent Apostolos Tsalastras. „Die grauenvolle Zeit von damals ist ein ganz schlimmes Beispiel dafür, wie sich Gesellschaft nicht verändern sollte.“

Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden am 9. November 1938 zerstört, jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger wurden ermordet, misshandelt, oder in den Suizid getrieben. In den folgenden Tagen wurden 30.000 Juden in Konzentrationslager verschleppt. Die Reichspogromnacht markiert den Übergang der nationalsozialistischen Politik von der Diskriminierung und Ausgrenzung der Juden hin zu ihrer systematischen Verfolgung und Ermordung.

80 Jahre nach diesen fürchterlichen Ereignissen ist der 9. November immer noch ein wichtiger Tag des Gedenkens an die Opfer. Er gibt aber auch Anlass, gemeinsam darüber nachzudenken, wie Diskriminierung, Ausgrenzung und Verfolgung von Menschen entgegenzutreten ist und wie eine Gesellschaft für den Dialog, die Verständigung und ein friedliches Miteinander einstehen kann.

Den Flyer finden Sie hier.

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