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Lebenssituationen

Stadtteilentwicklung Brückenschlag

Zielsetzung und Ratsbeschluss

Der Rat der Stadt Oberhausen hat in seiner Sitzung am 19. Dezember 2016 auf der Grundlage des § 171e BauGB das städtebauliche Programmgebiet „Soziale Stadt Oberhausen – Brückenschlag“ sowie das „Integrierte Handlungskonzept Brückenschlag“ beschlossen.

Begleitet wird dieser Stadterneuerungsprozess durch einen Beirat.

Das übergeordnete Ziel ist, die vorhandenen Qualitäten und Netzwerke im Gebiet aufzugreifen, diese zu stärken und zu verbinden („Brücken stützen“). Darüber hinaus gilt es, neue Qualitäten zu schaffen und zu vernetzen („neue [Brücken] schlagen“). Dies ist räumlich aber auch thematisch bezogen auf Gesellschaft, Kultur und Bildung zu verstehen. Die bestehende, überwiegend einkommensschwächere Stadtteilbevölkerung soll durch die Ausweitung und Ergänzung bestehender sozialer Angebotsstrukturen gestärkt und unterstützt werden. Weiterhin soll die Attraktivität des Gebietes Brückenschlag auch für neue, einkommensstärkere Bevölkerungsschichten erhöht werden.

Perspektivisch soll damit auch ein Brückenschlag zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen gestärkt werden. Das Gebiet selbst soll sich in der Stadt Oberhausen und darüber hinaus weiterhin verstärkt als attraktiver Kultur- und Bildungsstandort profilieren. Aus diesem Oberziel ergeben sich verschiedene Querschnittsziele, die wiederum verschiedene thematische Handlungsbereiche berühren. Hierbei steht zum einen die Optimierung städtebaulicher und funktionaler Verbindungen im Vordergrund. Diese bezieht sich sowohl auf die Verbindung der Funktionsbereiche in den beiden Stadtteilen Innenstadt und Lirich als auch in und zwischen den einzelnen Quartieren. Die heterogenen Quartiere des Gebietes Brückenschlag sollen sich in ihren Funktionen ergänzen und besser miteinander verbunden werden. Weiterhin soll die wirtschaftliche, kulturelle und strukturelle Belebung des Gebietes eine wichtige Rolle einnehmen. Dies zielt vor allem auf eine höhere Anziehungskraft der Innenstadt auf Besucherinnen und Besucher durch eine lebendige Kulturszene, aber auch attraktive Angebote in Handel und Gastronomie. Die Verbesserung der Sicherheit und Sauberkeit steht besonders im Fokus. Eine Weiterentwicklung des Gebietes und das Anlocken neuer Bevölkerungsgruppen können nur gelingen, wenn bestimmte grundlegende Bedingungen erfüllt sind. Hierzu gehört ein sicherer und sauberer öffentlicher Raum, in dem sich die Bewohnerinnen und Bewohner des Gebietes gerne aufhalten.

Der Ausbau von Bildung, Beratung und Qualifizierung ist ein weiterer wichtiger Baustein für die soziale Stabilisierung des Gebietes Brückenschlag. Gleiches gilt für die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements. Eine langfristig erfolgreiche und nachhaltige Entwicklung des Gebietes kann nur in intensiver Zusammenarbeit mit den Bewohnerinnen und Bewohnern erfolgen. Dabei müssen sich diese aktiv in die Stadtteilentwicklung einbringen können. Zur Attraktivitätssteigerung des Stadtteils und dem Erschließen neuer, einkommensstärkerer Bevölkerungsgruppen ist die Stärkung der Wohnqualität entscheidend. Diese ist abhängig von der Qualität von Wohnung, Wohngebäude und Wohnumfeld, aber auch von attraktiven Angeboten in Handel, Kultur und Freizeit sowie ansprechenden Grünflächen.

Die Verbesserung der Außendarstellung und Stärkung der Identität bezieht sich zum einen auf die Wahrnehmung des Gebietes von außen, sei es aus anderen Stadtteilen Oberhausens, der Region und darüber hinaus. Zum anderen ist gleichzeitig eine Identifizierung der Bewohnerinnen und Bewohner mit ihrem Stadtteil von großer Bedeutung für die „Mitnahme“ bei allen Projekten der Stadtteilerneuerung. Der Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit und die Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren im Gebiet sind von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Gesamtprojektes.

Der Umsetzungsstand und die Dynamik des Stadterneuerungsprozesses müssen kontinuierlich über alle Themenbereiche hinweg den Bürgerinnen und Bürgern kommuniziert werden. Die Kooperation mit den lokalen Akteurinnen und Akteuren sowie in den Netzwerken untereinander ist essentiell für die erfolgreiche Umsetzung der Maßnahmen.

Die Anpassung an den Klimawandel besitzt gerade für das Gebiet Brückenschlag, als stark verdichtete und zu großen Teilen versiegelte klimatische Belastungszone, eine hohe Bedeutung. Mit dem städtebaulichen Entwicklungskonzept „Grünstrukturen-Entwicklungskonzept“ aus dem Ratsbeschluss vom 17.12.2018 (Drucksache B/16/4070-01) ist für Maßnahmen im öffentlichen Raum, im Gebäudebestand sowie im Wohnumfeld eine entsprechende fachliche Grundlage vorhanden. 

Stadtteilbüro Brückenschlag

Zur Umsetzung des „Integrierten Handlungskonzepts Brückenschlag“ wurde ein Stadtteilmanagement eingerichtet, welches am Mittwoch, den 31. Oktober 2018, seine Arbeit in der Oberhausener Innenstadt aufgenommen hat. Oberbürgermeister Daniel Schranz eröffnete um 11:30 Uhr das Stadtteilbüro Brückenschlag in der Marktstraße 97. Die Beigeordnete für Umwelt, Gesundheit, ökologische Stadtentwicklung und -planung, Sabine Lauxen, gab weitere Einblicke in die anstehenden Aufgaben zur Entwicklung des Quartiers Brückenschlag.

Zu den Aufgaben des Stadtteilmanagements Brückenschlag gehören:

  • Unterstützung und Begleitung der Entwicklung des Quartiers Brückenschlag
  • Unterstützung bei der Umsetzung des Integrierten Handlungskonzeptes Soziale Stadt Oberhausen- Brückenschlag
  • Einrichtung und Betrieb einer Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger, und Akteure in der Innenstadt (Stadtteilbüro)
  • Netzwerkarbeit mit innenstadtrelevanten Akteuren
  • Durchführung von Beteiligungsverfahren
  • Öffentlichkeitsarbeit zur Entwicklung des Quartiers Brückenschlag (Infoveranstaltungen, Infomaterial, Ausstellungen zu Projekten der Innenstadt, etc.)
  • Aktivierung, Information und Beratung der Immobilieneigentümer, Aufzeigen von Fördermöglichkeiten (Fassaden- und Hofprogramm)
  • Unterstützung bei der Umsetzung kleinteiliger, bürgergetragener Projekte zur Aufwertung und Belebung des Stadtteils (Verfügungsfonds)
  • Initiierung, Begleitung und Unterstützung sozialpräventiver Maßnahmen

Das Stadtteilmanagement Brückenschlag besteht aus den Stadtteilmanagern Erik Vorwerk, Maria Papoutsoglou, Alexandra Grüter und Lars Hausfeld vom Planungsbüro steg NRW GmbH sowie dem Sozialplaner André Decker von der RUHRWERKSTATT Kultur-Arbeit im Revier e.V.

Das Team ist von Montag bis Freitag vor Ort an der Marktstraße 97 anwesend und steht Bürgerinnen und Bürgern, Immobilieneigentümern, Einzelhändlern, Akteuren und Interessierten für Fragen und Gespräche zur Innenstadtentwicklung zur Verfügung.

  • Montag bis Freitag grundsätzlich geöffnet, die festen Sprechstunden des Stadtteilbüros sind:
    • Dienstag, 10-13 Uhr
    • Mittwoch, 10-13 Uhr
    • Donnerstag, 15-18 Uhr
    • Freitag, 10-13 Uhr
  • Weitere Termine können individuell telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden
    E-Mail: info@brueckenschlag-ob.de
    Telefon: 0208 8284-9086

Kontakt

 

Stadt Oberhausen
FB 5-1-30 Stadterneuerung

Uwe Wilzewski
Tel. 0208 884860-22
E-Mail: uwe.wilzewski@oberhausen.de

Reiner Lorenz
Tel. 0208 884860-21
E-Mail: reiner.lorenz@oberhausen.de

Anja Thiel
Tel. 0208 884860-29
E-Mail: anja.thiel@oberhausen.de

Stadtteilbüro Brückenschlag 


Marktstraße 97
46045 Oberhausen

Telefon: 0208 8284-9086
E-Mail: info@brueckenschlag-ob.de

Alexandra Grüter
Erik Vorwerk
Maria Papoutsoglou
Lars Hausfeld
André Decker

Offene Sprechstunden:
Dienstag 10 – 13 Uhr
Mittwoch 10 – 13 Uhr
Donnerstag 15 – 18 Uhr
Freitag 10 – 13 Uhr