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15. Dezember 2017
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Die Essbare Stadt

Ein Projekt der Lokalen Agenda zum Internationalen Jahr des Bodens 2015

Um unsere „Böden“ verstärkt in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, wurde das Jahr 2015 von den Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr des Bodens erklärt (International Year of Soils – IYS 2015). Weltweit sind Böden durch Erosion, Baumaßnahmen (Flächenverbrauch) und Schadstoffbelastungen oder Versalzung gefährdet. Und das, obwohl der Boden eine wichtige Lebensgrundlage für den Menschen ist. Ziele des Internationalen Jahres sind u. a. der Bevölkerung und den politischen Entscheidungsträgern die grundlegende Bedeutung des Bodens für das menschliche Leben verstärkt zu vermitteln sowie Strategien zur nachhaltigen Bewirtschaftung zu fördern.


Die Essbare Stadt

Das Internationale Jahr des Bodens soll in Oberhausen dazu genutzt werden, den Einstieg in das „Urban Farming“ zu finden und analog zum Modell der „essbaren Stadt Andernach“, die seit 2010 ihre städtischen Grünflächen umgestaltet haben, um diese nicht nur für die Augen, sondern auch für alle anderen Sinne als Lebensmittelpunkt erlebbar zu machen, auch öffentlich zugängliche Flächen in Oberhausen neu und nachhaltig mit Nutzpflanzen zu bepflanzen und zu gestalten.

„Pflücken erlaubt“ statt „Betreten verboten“ heißt es seit vier Jahren in Andernach. Ob Erdbeeren, Salat oder Zwiebeln: Die Stadtverwaltung lässt überall Gemüse, Obst und Kräuter anbauen – und jeder darf sich bedienen. So werden öffentlichen Parks und Grünanlagen zum Garten für die Bürger/-innen. Die öffentlichen Nutzpflanzen zeigen, wie man sich gesund ernährt und steigern die Wertschätzung für regionale Lebensmittel. Ob jäten oder ernten: Jeder darf mitmachen.


Weitere Effekte des Projektes sind:

Reduzierte Pflegekosten durch Umstellung von sogenannten Wechselflorbeeten auf heimische Staudenpflanzen. Schaffung einer Beschäftigungs- und Qualifizierungs-möglichkeit für Langzeitarbeitslose

Bürgerbegeisterung durch das Angebot, abends auf dem Heimweg mal eben die Tomaten oder Gurken oder Äpfel fürs Abendbrot zu pflücken, einfach so und kostenlos.

Ökobilanz der Stadt verbessern durch nachhaltige Bewirtschaftung und Nutzung regionaler Kreisläufe.


In einer ersten Ideendiskussion im Lenkungsgremium der Lokalen Agenda Oberhausen am 13.11.2014 fand die Idee auch in Oberhausen Flächen zu evaluieren, die mit Nutzanpflanzungen versehen werden können, breite Unterstützung. Dies könnte auch in Oberhausen eine Neuausrichtung der Bepflanzung im öffentlichen Raum initiieren.

In einer ersten Phase ab Frühjahr 2015 gilt es, in Frage kommende Flächen zu finden, auf denen, zunächst beispielhaft, mit dem Urban Farming begonnen werden kann, um erste Erfahrungen in Oberhausen zu sammeln. Hierzu sind aus Sicht der Verwaltung sowohl öffentliche Flächen der Stadt Oberhausen als aber auch andere Flächen zum Beispiel aus dem kirchlichen Bereich, aber auch Schulgärten, Flächen von Wohnungsbaugesellschaften oder Flächen im privaten Besitz denkbar.

Es ist vorgesehen, dass sich eine Arbeitsgruppe, die identisch mit dem Lenkungsgremium der Lokalen Agenda ist, mit der Flächensuche befasst. Unterstützt werden soll sie bei Bedarf durch Vertreterinnen und Vertretern der Fachverwaltungen aus dem Bereich 5-1 Stadtplanung und 2-2 Umweltschutz. Angestrebt wird, auf dem Weg zur „essbaren Stadt Oberhausen“, noch in der Pflanzsaison 2015 eine Fläche neu zu bepflanzen und unter dem Motto „Pflücken erlaubt“ für Oberhausen freizugeben.

Kontakt

Stadt Oberhausen
Lokale Agenda
Bahnhofstraße 66
46145 Oberhausen
Tel.: 0208 825-2805
Fax: 0208 825-5436
E-Mail: robert.oberheid@oberhausen.de

 

 

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