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Masterplan Neue Mitte

Anlass

Oberbürgermeister Daniel Schranz und Dezernent Ralf Güldenzopf

Oberbürgermeister Daniel Schranz und Ralf Güldenzopf, Dezernent für Strategische Planung und Stadtentwicklung. Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne

Die Neue Mitte ist ein besonderer und einzigartiger Stadtteil. In enger Nachbarschaft zueinander liegen hier touristische und kulturelle Attraktionen, denkmalgeschützte Zeitzeugen des Industriezeitalters, klassische Gewerbegebiete, ökologisch wertvolle Landschaftsräume und nicht zuletzt Deutschlands größte Einkaufsmeile. Aus diesem dichten Nebeneinander ergeben sich große Entwicklungspotentiale aber auch besondere städtebauliche Herausforderungen, insbesondere in verkehrlicher Hinsicht.
 

Bereits das erste Masterplankonzept aus dem Jahr 2000 hatte zum Ziel, das vorhandene Funktionsgefüge städtebaulich zu ordnen und Impulse für die weitere Entwicklung zu setzen. Zum damaligen Zeitpunkt war der Bau eines überregional bedeutsamen Themenparks auf dem ehemaligen Stahlwerksgelände vorgesehen. Nachdem dieses Projekt nicht zustande kam, blieb die Fläche im Osten der Neuen Mitte bis heute in weiten Teilen ungenutzt. Um dieses Areal einer nachhaltigen Neunutzung zuzuführen, fehlen derzeit jedoch tragfähige Rahmenbedingungen.

Abbildung des Masterplan-Konzeptes Neue Mitte aus dem Jahr 2000

Abbildung des Masterplan-Konzepts aus dem Jahr 2000. Grafik: AS+P - Albert Speer + Partner GmbH

Der Rat der Stadt Oberhausen hat daher beschlossen, eine Neufassung des Masterplans zu erarbeiten, um die Weichen für den nächsten großen Entwicklungsschritt dieses Stadtquartiers zu stellen. Im Frühjahr 2021 wurde das Frankfurter Planungsbüro AS+P zusammen mit der Innovation City Management GmbH (Bottrop) mit dieser Aufgabe betraut.


Ziele

Ziel dieses Planungsprozesses ist es, den Rahmen für die Entwicklung der Neuen Mitte für die kommenden 15 bis 20 Jahren neu abzustecken. Dabei sind die zeitgemäßen Anforderungen an einen umfassend nachhaltigen Städtebau zu berücksichtigen.

  • Die Neue Mitte soll urbaner, lebenswerter und grüner werden. Neues Wohnen mit den zugehörigen Folgeeinrichtungen in nennenswertem Umfang sollen das Areal beleben und ergänzen. Dazu ist es erforderlich, das Angebot des Öffentlichen Nahverkehrs weiter auszubauen und ein innovatives Mobilitätssystem zu schaffen, welches das erweiterte Nutzungsspektrum mit den umliegenden Stadtbausteinen verknüpft.
  • Die Schaffung von Angeboten für die Ansiedlung von hochwertigem Gewerbe aus dem Bereich Forschung / Technologie / Innovation ist ein weiteres Element des Masterplans.
  • Die überregional bedeutsamen Institutionen des Einzelhandels, der Kultur und des Tourismus bilden weiterhin den Nukleus der Neuen Mitte. Diese etablierten Funktionen sollen erhalten und ausgebaut werden.
  • Die Bezüge sowohl zur umgebenden Landschaft und den Wasserlagen einerseits wie auch in das bestehende Stadtgeflecht andererseits sollen gestärkt werden.

Das weitere Bearbeitungsgebiet umfasst rund 570 ha und erstreckt sich vom Kaisergarten bis zum Ortsteil Borbeck.

Planungsgebiet Neue Mitte. Luftbild: euroluftbild.de/Hans Blossey

Die Abbildung zeigt das Bearbeitungsgebiet des Masterplans Neue Mitte. Foto: euroluftbild.de/Hans Blossey


Ablauf

Die Erarbeitung des Masterplans ist als mehrstufiger Planungsprozess angelegt und läuft von März 2021 bis Ende Februar 2022. Die Masterplanung wird von Gremien aus den städtischen Fachämtern und einer Lenkungsgruppe unter Leitung von Oberbürgermeister Daniel Schranz begleitet.

Im Laufe der Bearbeitung werden mit wichtigen Flächeneigentümern und Nutzern des Plangebiets sog. "Akteursgespräche" geführt, um diese in den Masterplanprozess einzubinden. Dabei sollen die Anforderungen und Erwartungen an die städtebauliche Entwicklung des Gebiets ausgetauscht werden und über erste konzeptionelle Planungsansätze informiert werden.

Die erste Bürgerinformation zum Masterplan fand am 24. Juni 2021 statt