Bürgerentscheid zur Olympia-Bewerbung am 19. April 2026
In der Rudolf-Weber-Arena ist Volleyball vorgesehen
In Oberhausen steht ein Bürgerentscheid an, der die mögliche Beteiligung der Stadt an der Bewerbung der Region Köln Rhein-Ruhr für die Olympischen Spiele betrifft. Die Oberhausenerinnen und Oberhausener stimmen am Sonntag, 19. April 2026, darüber ab, ob ihre Stadt Teil dieser Bewerbung werden soll.
Die Idee hinter der Bewerbung, Olympia kommt nicht nur in eine Metropole, sondern in viele Städte der Region. Für Oberhausen ist vorgesehen, dass in der Rudolf Weber-Arena voraussichtlich die Vorrundenspiele im Volleyball ausgetragen werden. Dort, wo sonst internationale Musikstars auftreten und große Sportevents stattfinden, könnte olympischer Spitzensport Einzug halten – zentral gelegen, bestens angebunden und mit Erfahrung im Eventbereich.
Für die Olympiabewerbung ist der Bürgerentscheid bindend
Mit einer möglichen Austragung olympischer Wettbewerbe könnten unterschiedliche Effekte verbunden sein. Dazu zählen zusätzliche Übernachtungen durch internationale Gäste, Sportlerinnen und Sportler sowie Medienvertretende. Auch Gastronomie, Hotellerie und Freizeitangebote könnten von einer erhöhten Nachfrage profitieren. Zugleich ist die Beteiligung an einer Olympiabewerbung regelmäßig mit organisatorischen und logistischen Anforderungen verbunden, über die im weiteren Verfahren entschieden würde.
Der Bürgerentscheid ist bindend. Ein positives Votum würde bedeuten, dass Oberhausen Teil der regionalen Bewerbung wird. Bei einer Ablehnung wäre die Stadt nicht beteiligt. Damit liegt die Entscheidung unmittelbar bei den Wahlberechtigten.
- Weitere Informationen zum Bürgerentscheid, die Begründung, warum Olympia in Oberhausen stattfinden soll und Stellungnahmen dazu aus dem Rat der Stadt finden Sie hier
So funktioniert die Abstimmung
Mit den Abstimmungsbenachrichtigungen erhalten Sie auch die Briefabstimmungsunterlagen. Der Ratsbürgerentscheid wird satzungsgemäß ausschließlich als Briefabstimmung durchgeführt, Wahlräume und Sofortwahlstellen sind nicht vorgesehen. Die Stimmbriefe müssen bis Sonntag, 19. April 2026, 16 Uhr, zur Auszählung vorliegen.
Wichtige Hinweis an die Bürgerinnen und Bürger (aktualisiert 25. März 2026)
Da die Deutsche Post AG dem Fachbereich Wahlen am Sonntag, 19. April 2026, keine Post zustellen wird, sollten die Stimmbriefe spätestens am Mittwoch, 15. April 2026, der Deutschen Post übergeben werden. Am Abstimmungswochenende werden die Briefkästen der einzelnen Rathäuser nicht geleert. Die letzte Leerung findet am Freitagmorgen, 17. April 2026 statt. Es werden entsprechende Hinweise angebracht.
Die Stimmbriefe können dann nur noch beim Fachbereich Wahlen, Schwartzstraße 73 (ehemaliges Zinkweißgebäude) bis 16 Uhr eingeworfen werden, wenn Sie sicherstellen wollen, dass Ihre Stimme Berücksichtigung findet. Der Fachbereich Wahlen ist am Abstimmungswochenende wie folgt zu erreichen: Freitag, 17. April 2026 bis 15 Uhr; Samstag, 18. April 2026 von 10 bis 12:30 Uhr und Sonntag, 19. April 2026 ab 11 Uhr bis zum Ende der Abstimmung.
Olympi-O-Mat
Soll sich Deutschland um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben? Diese Frage beschäftigt viele Menschen – nicht nur in den potenziellen Bewerberregionen, sondern bundesweit.
Ob Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland einen individuellen oder gesellschaftlichen Mehrwert bieten, wird unterschiedlich bewertet. Der Olympi-O-Mat dient als Orientierungshilfe, um sich mit dieser Fragestellung auseinanderzusetzen. Er stellt zentrale Argumente dar und unterstützt dabei, eine fundierte Meinung zu entwickeln.
Der Olympi-O-Mat ist ein Informationsangebot des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).
Kontakt
Stadt Oberhausen
Bereich Sport
Sedanstraße 34
46045 Oberhausen
Tel.: 0208 825-2883
E-Mail: sport@oberhausen.de
Auf die Transparenzerklärung des Landes NRW wird hingewiesen.

