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Matthias Reuter - neues Programm

01. Oktober 2020
20:00 Uhr

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Lebenssituationen

Museen, Galerien

Rudolf Holtappel – Die Zukunft hat schon begonnen  

Bild zeigt Fotos der Ausstellung

Rudolf Holtappel, Oberhausener Orte, 2020 © LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Die Siedlung Eisenheim, die Marktstraße, Kaufhof, Kaufhaus „Magis“, die Alte Mitte oder das Stadtbad: Industrie-, Straßen- und Hauskulissen unserer Stadt reihen sich Rahmen für Rahmen an und zwischen Fotografien eines Ruhrgebiets, wie man es von früher kennt. Rauchende Schlote, Preisschilder in D-Mark, zeitgemäße Mode und Häuser, die heute immer noch stehen wie z.B. an der Brücktorstraße. Die Bilder von Rudolf Holtappel in der seit dem 10. Mai 2020 geöffneten Ausstellung „Die Zukunft hat schon begonnen“ erwecken Erinnerungen an eine Zeit, als die Milch noch mit der Kanne gebracht wurde.
 

Gleichzeitig dokumentieren sie die Stadtgeschichte und die Stadtentwicklung Oberhausens, von den 1950ern bis in die 2010er Jahre. Holtappel verfügt über den richtigen Blick für den einen Moment, je nach Motiv entscheidet er sich für eine Perspektive und bedient sich dabei oft der Staffelung. Es bauen sich Kulissen auf und es entstehen verschiedene Ebenen im Bild, wie z.B. bei der Theaterfotografie, aber auch in anderen Themenbereichen seines Werks.

Bild zeigt Fotos der Ausstellung

Ausstellungsansicht Rudolf Holtappel, Oberhausener Orte, 2020 © LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Die große künstlerische Qualität Holtappels zeigt sich, indem er die Menschen so ablichtet, wie sie sich im Stadtbild bewegen. So bekommt man, sowohl bei den Inszenierungen im Theater, als auch im öffentlichen Raum, einen ungestellten, klaren Einblick in die Szenerie. Er erschafft interessante Bildkompositionen, wie spielende Kinder vor Zechentürmen und originelle Blickwinkel, oft mit dem Fenster oder einem Spiegel mit im Motiv. Eine Reihe von Kontaktbögen machen deutlich, dass es lediglich zwei bis drei Versuche brauchte, um ein perfekt abgestimmtes Foto zu erschaffen.


Maßnahmen zum Infektionsschutz in der LUDWIGGALERIE

Es haben sowohl das Große Schloss geöffnet als auch der Museumsshop und die Ausstellung im Kleinen Schloss.

Die Besucherzahl in der Hauptausstellung ist auf maximal 80 Personen gleichzeitig beschränkt, im Kleinen Schloss auf 35.

Die Landesverordnung sieht vor, dass an allen öffentlichen Orten, wo es geschlossene Räume gibt, eine Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung herrscht, so auch in allen unseren Räumen. Ein Tuch oder Schal wird auch akzeptiert. Wer seine MNB mal vergisst, kann für 1,50 Euro einen Einwegmundschutz bei uns erwerben. Diese geben wir ausschließlich für den anschließenden Aufenthalt in unseren Räumlichkeiten heraus.

Wir bitten die Besucherinnen und Besucher höflichst, auf den Mindestabstand von zwei Metern zu achten, aus Rücksicht gegenüber Anderen und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Beim Eintreten ins Museum und den Shop und beim Verlassen stehen Desinfektionsmittelspender bereit.

Derzeit werden keine Audioguides herausgegeben. Öffentliche Führungen können nur mit maximal sechs Personen stattfinden. Dafür gibt es eine kürzere Version und es können mehrere Kleingruppen nacheinander betreut werden.

Es sind nach wie vor alle Besucherinnen und Besucher erwünscht, auch Familien mit Kindern. Jeder, der sich an die Regeln hält, ist herzlichst willkommen.


Ludwig Galerie Schloss Oberhausen

Ludwig Galerie Schloss Oberhausen

Ludwiggalerie Schloss Oberhausen

Im romantischen Kaisergarten und fußläufig zum Gasometer und CentrO gelegen ist die städtische Ludwig Galerie der Ort für bildende Kunst in Oberhausen. Zunächst als städtische Galerie gegründet und 1983 als Ludwig Institut für Kunst der DDR spezialisiert, gehört die Ludwig Galerie seit der Neukonzeption im Jahr 1998 zu den international renommierten Ausstellungshäusern im Ruhrgebiet.

Im Auftrag der Stadt Oberhausen erweiterten die Düsseldorfer Architekten Eller & Eller die klassizistische Schlossanlage, die 1808 von dem Münsteraner Baumeister August Reinking für den Grafen Max Friedrich von Westerholt-Gysenberg geplant wurde, um einen Anbau aus Glas und Stahl (1998). Das Sammlerehepaar Irene und Peter Ludwig, Namensgeber der Galerie, hatte die neue Ausrichtung des Kulturinstitutes angestoßen. Die sehr umfangreiche und über Museen in der ganzen Welt aufgeteilte Sammlung von Irene und Peter Ludwig bildet seit dieser Zeit den qualitätvollen und zeit- wie kulturenübergreifenden Grundstock der Kunstausstellungen in der Ludwig Galerie.
Doch hat die Ludwig Galerie ein einzigartiges Profil entwickelt, das nicht nur Kunstausstellungen in den großzügigen Räumen des Schlosses zeigt. Vielmehr werden in dem ambitionierten Ausstellungsprogramm Leihgaben aus aller Welt unter drei Hauptfragestellungen nach Oberhausen geholt.

Die Sammlung Ludwig,

eine der umfassendsten Privatsammlungen, die über das internationale Netz der Ludwig Museen mit Oberhausen verbunden ist, wird hier unter ungewöhnlichen und übergreifenden Themen vorgestellt. Mit Götter, Helden und Idole, 1998; Welt der Gefäße - von der Antike bis Picasso, 2005 oder Living Stones - Die Natur als Künstlerin, 2007 sind solche Ausstellungsprojekte von Besuchern und Presse vielbeachtet durchgeführt worden. Die für das Kulturhauptstadtjahr 2010 geplante Schau ist dem Gedeckten Tisch gewidmet, in der wertvolle Kunstgegenstände von antiken Gefäßen über mittelalterliche (Altar-)Tische, niederländische Stillleben des 17. Jahrhunderts bis zu aktuellen künstlerischen Positionen vorgestellt werden.

Roy Lichtenstein - The Way it should be

Roy Lichtenstein - The Way it should be

Die populäre Galerie

dagegen widmet sich der Präsentation von Plakatkunst, Karikatur, Comic, Illustration, Fotografie u.ä., was gemeinhin dem angewandten Bereich zugerechnet wird. Wichtige Positionen wie Gottfried Helnwein und Manfred Deix, aber auch Wilhelm Busch wurden gezeigt. Dem Comic ist mit Tim und Struppi gehuldigt worden, Buchillustrationen, so die Bilder zum Buch Harry Potter von Sabine Wilharm erfreuten ein breites Publikum. Im Bereich der Fotografie ist die Ludwig Galerie seit vielen Jahren eine renommierte Adresse. Fotografen wie Henri Cartier-Bresson, Peter Lindbergh, Thomas Hoepker oder Jim Rakete waren mit umfangreichen Ausstellungen zu Gast. Aber auch themenbezogen wurde das Medium Fotografie spannungsreich inszeniert (Der fotografische Blick, 2000; Subjektive Fotografie, 2003).

Die Landmarkengalerie

beschäftigt sich mit dem Strukturwandel der Region, des Ruhrgebiets. Das ehemalige Kohle- und Stahlgebiet wandelt sich zum Dienstleistungszentrum. Landmarken wie Fördertürme, Schornsteine oder Hüttenwerke, die einst das Gesicht des Reviers prägten, verschwinden. Andere wie der Gasometer in Oberhausen, der Förderturm der Zeche Zollverein in Essen oder die "Bramme" von Richard Serra auf der Essener Schurenbachhalde werden zu neuen Wahrzeichen.

Kleines Schloss

Kleines Schloss

Die Ausstellungsprojekte und Outdoorprogramme begleiten diesen Prozess.

Der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen sind weitere Einrichtungen angeschlossen. Die städtische Malschule bindet mit einem umfangreichen und breitgefächerten Programm Kinder und Jugendliche in das Ausstellungsprogramm mit ein. In der Artothek können zu günstigen Konditionen originale Kunstwerke ausgeliehen werden.

Ausstellung in der Gedenkhalle

Ausstellung in der Gedenkhalle

Gedenkhalle im Schloss Oberhausen
Die Gedenkhalle wurde 1962 als die erste westdeutsche Gedenkstätte zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus gegründet. Im Dezember 2010 übergab Oberbürgermeister Klaus Wehling die dort neu eingerichtete Dauerausstellung der Bürgerschaft der Stadt Oberhausen. Dort zeigen seitdem die drei Themenschwerpunkte "Oberhausen im Nationalsozialismus", "Zwangsarbeit im Nationalsozialismus" und "Gedenken und Erinnern in Oberhausen nach 1945" ein breites Spektrum der regionalen Zeitgeschichte zwischen 1933 und 1945 auf.

Öffnungszeiten

Montag geschlossen
Dienstag 11.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch 11.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag 11.00 - 18.00 Uhr
Freitag 11.00 - 18.00 Uhr
Samstag 11.00 - 18.00 Uhr
Sonntag 11.00 - 18.00 Uhr
 

Eintritt
8 Euro, ermäßigt 4 Euro, Familien 12 Euro

Öffentliche Führung:
jeden Sonntag um 11.30 Uhr im Eintrittspreis enthalten

 

Kontakt

Stadt Oberhausen
Ludwig Galerie Schloss Oberhausen
Konrad-Adenauer-Allee 46
46042 Oberhausen

Tel.: 0208 41249-28
Fax: 0208 41249-13
E-Mail:ludwiggalerie@oberhausen.de
www.ludwiggalerie.de