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26. Juli 2019
19:00 Uhr

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Lebenssituationen

Internationale Beziehungen

Die internationalen Beziehungen der Stadt Oberhausen konzentrieren sich auf die vom Rat der Stadt geschlossenen Städtepartnerschaften.

Städtepartnerschaften wurden nach dem Zweiten Weltkrieg zwischen vielen Städten in Europa aufgebaut, um die Verständigung und das friedliche Miteinander zwischen den Völkern zu fördern sowie das Zusammenwachsen Europas zu unterstützen. Oberhausen pflegt fünf Städtepartnerschaften mit Middlesbrough in Großbritannien, Saporishja in der Ukraine, Iglesias und Carbonia in Italien sowie Mersin in der Türkei. Mit allen besteht ein regelmäßiger Jugendaustausch.


Middlesbrough (Großbritannien)

 

Temenos in Middlesbrough Wappen der Stadt Middlesbrough
 

Die erste offizielle Städtepartnerschaft verbindet Oberhausen mit der nordenglischen Montanstadt Middlesbrough. Seit Anfang der 50er Jahre findet regelmäßig ein Jugendaustausch zwischen beiden Städten statt, seit 1974 besteht eine offizielle Partnerschaft.

Neben dem Jugendaustausch gibt es vielfältige Begegnungen und Kontakte von Bürgerinnen und Bürgern. Diese werden u. a. vom Partnerschaftsverein Oberhausen Middlesbrough e. V. und vom Evangelischen Familien- und Erwachsenenbildungswerk organisiert.

Die Entwicklung der Stadt Middlesbrough weist viele Parallelen zu Oberhausen auf. Bis zum Bau der Eisenbahn und dem Beginn der Eisen- und Stahlerzeugung war Middlesbrough ein Dorf, das sich, bedingt durch die günstige Lage am Fluss Tees, zu einer bedeutenden Industriestadt entwickelte.

Middlesbrough hat heute ca. 125.000 Einwohner und verändert sich zunehmend von der Industriestadt zu einem Bildungs- und Dienstleistungsstandort.

Middlesbrough im Internet: www.middlesbrough.gov.uk 

Kontakt

Partnerschaft Oberhausen - Middlesbrough e.V.
Vorsitzender: Bernd Häßler
Tel.: 0208 650504
E-Mail: bernd.haessler@arcor.de 
www.pom-oberhausen.de 

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Saporishja (Ukraine)

 

Rathaus in Saporishja Wappen von Saporishja
 

Die zweite Partnerstadt Oberhausens ist Saporishja in der Ukraine. Diese Partnerschaft geht auf einen Besuch des damaligen Gewerkschaftsfunktionärs Heinz Schleußer in Saporishja im Jahr 1973 zurück.

Durch das Ritual der "Freundschaftsschmelze" wurde der Kontakt zwischen den beiden Stahlstandorten aufgebaut, der 1986 schließlich in eine offizielle Städtepartnerschaft überging. Die Beziehungen zur damals noch sowjetischen Stadt Saporoshje wurden als Beitrag zur Friedenssicherung verstanden. Bis 2016 leistete der Förderkreis Saporoshje e. V. mit seinen Mitgliedern humanitäre Hilfe in vielfältiger Form. Über den Jugendaustausch hinaus sind Schulpartnerschaften zwischen dem Sophie-Scholl-Gymnasium und der Schule 107 sowie zwischen dem Bertha-von-Suttner-Gymnasium und derSchule 46 entstanden.

Saporishja ist ein bedeutendes Verwaltungs-, Kultur- und Industriezentrum im Süden der Ukraine. Die Stadt der Stahlkocher und Maschinenbauer liegt direkt an den Ufern des Dnjepr. Mit über 900.000 Einwohnern ist Saporishja die sechstgrößte Stadt in der Ukraine. Neben Ukrainern und Russen leben hier Menschen aus über 90 Nationen.

Saporishja im Internet: www.meria.zp.ua 

Oberhausen und Saporishja haben im Jahr 2017 mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und Engagement Global ein Projekt zum Thema „Bürgerbeteiligung in Oberhausen und Saporishja“, das in einem zweisprachigen  Praxisbericht dokumentiert ist.

Hier geht es zum Download der Dokumentation in deutscher und ukrainischer Sprache.

Im Jahr 2018 arbeiten beide Städte zum Thema „Zivilgesellschaftliches Engagement in Oberhausen und Saporishja“ mit folgenden Bausteinen zusammen:

  • Infoveranstaltung
    Zivilgesellschaft und zivilgesellschaftliches Engagement in Saporishja 21. 03.218 in Oberhausen
  • Arbeitstreffen der Projektgruppen zur konkreten Planung des Projekts, 18. – 21.04.2018 in Oberhausen
  • Forum „Zivilgesellschaftliches Engagement in Oberhausen und Saporishja“ mit ca. 50 Teilnehmer*innen aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung , 20.-23.06.2018 in Oberhausen
  • Forum „Zivilgesellschaftliches Engagement in Oberhausen und Saporishja“ mit ca. 50 Teilnehmer*innen aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung , 04.-07.10.2018 in Saporishja
  • Abschlusskonferenz
    „Wie können wir in Zukunft nachhaltig zusammenarbeiten?“, 28.11 – 01.12.2018 in Oberhausen

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Carbonia und Iglesias (Italien)

 

Piazza Roma in Carbonia Wappen der Stadt Carbonia
 
Centro Storico in Iglesias Wappen der Stadt Iglesias
 

Seit dem Jahr 2002 besteht eine Städtepartnerschaft zwischen Oberhausen und den beiden sardischen Kohlestädten Iglesias und Carbonia. Der Kontakt ergab sich aus der Tatsache, dass seit den 50er Jahren viele sardische Bergarbeiter nach Oberhausen gekommen sind, um hier im Bergbau zu arbeiten. Viele von ihnen haben in Oberhausen eine neue Heimat gefunden, sind hier geblieben und pflegen die Kultur ihrer Herkunftim Sardischen Kultur- und Freizeitverein Rinascita e. V..Beide Städte liegen im Südwesten Sardiniens. Carbonia (34.000 Einwohner) wurde 1938 als Hauptzentrum des italienischen Kohlebergbaus geplant und gebaut. Iglesias (30.000 Einwohner), die Stadt der Kirchen, ist eine im Mittelalter gegründete Stadt, die Sitz des Instituto Tecnico Mineraio, einer traditionsreichen historischen Bergingenieursakademie, ist.

Viele Gemeinsamkeiten in der Industriegeschichte und vergleichbare Erfahrungen mit einem tiefgreifenden Strukturwandel haben in sehr kurzer Zeit eine tiefe Verbundenheit zwischen Oberhausen und den sardischen Partnerstädten entstehen lassen. In der Region Sulcis/Iglesiente werden eine Reihe von Projekten umgesetzt, durch die neue Arbeitsplätze in den Bereichen Dienstleistungen und Tourismus entstehen sollen, um die verlorenen Arbeitsplätze im Montanbereich zu ersetzen.

Iglesias im Internet: www.comune.iglesias.ca.it 
Carbonia im Internet: www.comune.carbonia.ca.it 

Kontakt

Rinascita e.V.
Sardisches Kultur- und Freizeitverein
Eschenstr. 97
46049 Oberhausen
Vorsitzender: Franco Sogus
Tel.: 0208 874045
E-Mail: rinascita.oberhausen@t-online.de   

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Mersin (Türkei)

 

Kulturpark in Mersin Logo der Stadt Mersin
 

Seit 2004 ist die jüngste Städtepartnerschaft mit der türkischen Stadt Mersin offiziell besiegelt. Schon seit 1996 existiert ein lebhafter Jugendaustausch zwischen Oberhausen und Mersin. Nach dem Brandanschlag in Solingen im Jahr 1993 wurde er durch den damaligen Oberbürgermeister Friedhelm van den Mond unter Vermittlung des Jugendclubs emek e.V. initiiert.

Mersin liegt an der Mittelmeerküste im Südosten der Türkei gegenüber der Insel Zypern.

Die Stadt Mersin ist mit über 800.000 Einwohnern die siebtgrößte Stadt der Türkei; sie ist die Hauptstadt der Provinz Mersin (früher Icel).

Der Hafen von Mersin ist der zweitgrößte Hafen der Türkei. In der Region werden Zitrusfrüchte, Obst, Gemüse, Baumwolle und Wein angebaut. Mersin selbst ist eine wichtige Industriestadt (Dünger, Glas, Zement, Soda, Textilien).

Die Provinz Mersin verfügt über eine Küste von 320 km, die nur zum Teil touristisch erschlossen ist. Hier befinden sich etwa 100 antike Städte der griechischen, römischen und byzantinischen Zeit. Zu ihnen gehören viele frühchristliche Bauten. Die Nachbarstadt Tarsus ist der Geburtsort des Apostels Paulus.

Mersin im Internet: www.mersin.gov.tr 

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Kontakt

Stadt Oberhausen
Büro für Interkultur
Schwartzstraße 72
46042 Oberhausen

 

MULTI/JugendKunstSchule
Marc Grunenberg
Tel: 0208 825-2967
Fax: 0208 825-5300
E-Mail: marc.grunenberg@oberhausen.de

Internationale Beziehungen/ Städtepartnerschaften
Desbina Kallinikidou
Tel.: 0208 825-2708
Fax: 0208 825-5300
E-Mail: desbina.kallinikidou@oberhausen.de

Verwaltung
Jana Scholz
Tel: 0208 825-2088
Fax: 0208 825-5300
E-Mail: jana.scholz@oberhausen.de