stadt oberhausen

Verwaltung von A - Z

Lebenssituationen

Sport in Oberhausen
Übernachten in Oberhausen
Baustellen in Oberhausen
Oberhausener Theater
Einkaufen in Oberhausen
Kinder- und Jugendportal
Oberhausen für Menschen mit Behinderung
Stadtbibliothek Oberhausen
Hundeauslaufflächen in Oberhausen
Öffentlicher Personannahverkehr
Anreise, Verkehr
Hochzeitsportal
Auf dem Rad
Wandern & Spazieren
Krankenhäuser, Hospize, Wohlfahrtsverbände
Gesundheitsportal
Abfallberatung
Tourist Information

Formulare online

Häufig genutzter Service

» Veranstaltungskalender

Mo Di Mi Do Fr Sa So
25 26 27 28 29 0102
03040506070809
10111213141516
17181920212223
24252627282901

Herr der Diebe

29. Februar 2020
16:00 Uhr

» details

Lebenssituationen

Zwischenstand beim Masterplan Wirtschaft

Interaktiver Workshop am 12. Dezember 2019

Masterplan-Wirtschaft: Jetzt wird es konkret!

Gewerbeflächen entwickeln, innovative Wohnquartiere bauen, eine einheitliche Werbestrategie für Oberhausen, eine Kampagne für duale Ausbildung – das sind vier der 40 konkreten Vorschläge, die Vertreter von Stadt, Politik, Wirtschaft und Forschung im Rahmen des Projekts „Masterplan Wirtschaft“ erarbeitet haben. „Wir haben einen intensiven Prozess hinter uns, um gemeinsam mit allen Akteuren unsere Stadt und unseren Wirtschaftsstandort voranzubringen. Die vielen Projekte werden nun priorisiert und so organisiert, dass wir sie nun auch anpacken können.“ Mit diesen Worten eröffnete Dezernent Ralf Güldenzopf den interaktiven Workshop im Fraunhofer-Institut, zu dem Mitte Dezember auch 100 der rund 250 beteiligten Unternehmer und Stakeholder kamen, die sich ehrenamtlich im Masterplan Wirtschaft eingebracht hatten.

Oberhausen ist wirtschaftsfreundlich

Oberhausen ist selbstbewusst

Oberhausen ist qualifiziert

Oberhausen ist innovativ

Oberhausen ist smart

Oberhausen ist lebenswert

Oberhausen stellt Weichen

 
 

Unternehmerverband, Industrie und Handelskammer, Agentur für Arbeit, Fraunhofer UMSICHT, Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung sowie Stadt Oberhausen stellten gemeinsam die in fünf Arbeitsgruppen und auf der Grundlage von rund 150 Ideen entwickelten Punkte vor. Einige weitere Beispiele: WLAN für die Innenstädte, Digitalisierung der Schulen, mehr und schnellere Baugenehmigungen, Förderung der Kooperation von Wirtschaft und Hochschule Ruhr-West, Einrichtung eines regelmäßig tagenden Wirtschaftsrats.

Vor 15 Monaten hatte Oberbürgermeister Daniel Schranz den Masterplan-Prozess angestoßen. Der Plan wird Richtschnur für Wachstum und Beschäftigung sein und neben strategischen Zielen auch konkrete Handlungspakete beschreiben. Als erstes Zwischenergebnis konstatierte Güldenzopf: „Es hat sich schon viel getan. Stadt, Wirtschaft und Forschungsinstitut Umsicht ziehen an einem Strang, kooperieren enger und intensiver.“ Zugleich beweise die aktuelle Bürgerbefragung: „Die Zahl der Oberhausenerinnen und Oberhausener, die sich in der Stadt wohl fühlen, steigt.“ Doch es bleibe noch viel zu tun, sowohl auf Seiten der Stadt als auch der Wirtschaft. „Es geht jetzt darum, die Vorschläge umzusetzen.“

Dem schließt sich IHK-Präsidentin Jutta Kruft-Lohrengel an: „Oberhausen ist wirtschaftlich auf einem guten Weg. Dies gilt es aber nun dauerhaft zu verstetigen. Dazu sind die erarbeiteten Vorschläge im Masterplan Wirtschaft eine Erfolg versprechende Grundlage. Diese Ideen müssen jetzt aber zügig umgesetzt werden.“

Frank Lichtenheld, Geschäftsführer der Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung ist stolz darauf, dass sich so viele Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen und Größen an dem Masterplan-Prozess beteiligt und ihre Ideen engagiert eingebracht haben. Nur so konnte ein solch konstruktiver Themenkatalog entstehen, der schließlich in sieben eingängigen Überschriften gegliedert wurde. Überschriften, die zeigen wohin die Reise gehen soll und wird: Oberhausen ist wirtschaftsfreundlich, qualifiziert, innovativ, smart, lebenswert, selbstbewusst und Oberhausen stellt Weichen. „Das packen wir jetzt alle zusammen an.“

Der Unternehmerverband hat bereits in mehreren Städten im Ruhrgebiet solche Masterpläne mitgestaltet und ist vom Zwischenstand überzeugt: „Wir wollten kein Hochglanz-Dokument fürs Regal, sondern einen lebendigen Masterplan, der aus der Wirtschaft heraus, aber vor allem für sie gemacht ist“, verdeutlichte Hauptgeschäftsführer Wolfgang Schmitz. Deshalb sei der Prozess des Masterplans, bei dem Stadt und Unternehmer sehr direkt, sehr intensiv und sehr offen zusammenarbeiten, so nützlich. Schmitz: „Wir haben eine Aufbruchstimmung in der Stadt; alle Akteure wollen an einem Strang ziehen, das konnte man bei diesem Workshop deutlich spüren. Daraus müssen wir jetzt etwas machen.“

Im kommenden Jahr soll der Masterplan veröffentlicht und schon erste Bilanz gezogen werden.

 


Beginn des Prozesses: Themen-Hubs und Workshops

Nach den Vorgesprächen mit den zentralen Trägern des Prozesses - IHK, Unternehmerverband, Fraunhofer Institut UMSICHT, Agentur für Arbeit sowie OWT - konstituierte sich am 12.6.2018 der Lenkungskreis. Dabei sind Ziele, Verfahren und die weitere Zusammenarbeit besprochen worden.

Der inhaltliche Startschuss erfolgte am 26.9.2018 im Fraunhofer Institut UMSICHT, zu dem Vertreterinnen und Vertreter von Wirtschaft und Unternehmen sowie Politik und Gesellschaft breit eingeladen worden sind. Neben Grußworten und Impulsvorträgen ging es vor allem um die Konstituierung der Themen-Hubs. So konnten sich die rund 150 Teilnehmenden auf fünf Workshops verteilen, um konkret über ihre Themen zu diskutieren und erste thematische Eckpunkte zu vereinbaren.

Grafik Workshops Masterplan Wirtschaft

In 15 Workshops diskutierten Experten aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik (Grafik: Stadt Oberhausen)

Insgesamt haben sich die Themen-Hubs zwischen Oktober 2018 und März 2019 fünfzehnmal zu Workshops getroffen, die jeweils eigenverantwortlich von den jeweiligen Geschäftsführungen organisiert und durchgeführt worden sind. Durchschnittlich nahmen jeweils rund 20 Personen teil. Es hat sich gezeigt, dass es in den Themen-Hubs neben einem festen Kern immer wieder wechselnde bzw. neue Beteiligung gab.
 

Zwischenergebnisse der Workshops: strategische Oberziele und Ideen

Auf Basis einer Ist- sowie Stärken-Schwächen-Analyse wurden in den Themen-Hubs aus den unterschiedlichen Perspektiven Fragestellungen, Themen und zentrale Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Oberhausen diskutiert. Im Anschluss dieser Diskussionen wurden Ziele bzw. Handlungsfelder definiert und Maßnahmen-Ideen gesammelt. Als Ergebnis konnten sieben zentrale Handlungsfelder bzw. strategische Oberziele identifiziert werden:

  • Oberhausen verfügt über eine vielfältige und widerstandsfähige Wirtschaft.
  • Wir schaffen Anreize für Neuansiedlung und Fachkräftegewinnung durch Stärkung weicher Standortfaktoren.
  • Eine wirtschaftsfreundliche Verwaltung ermöglicht und unterstützt Wachstum und Beschäftigung.
  • In Oberhausen hat jeder die Chance auf gute Arbeit und faire Löhne.
  • Eine moderne und nachhaltige Infrastruktur sind die Basis einer prosperierenden Stadt.
  • Oberhausen hat ein Ökosystem für Innovation und Gründung.
  • Oberhausen ist ein profilierter, vernetzter und internationaler Wirtschaftsstandort.

In diesen Handlungsfeldern sind insgesamt etwa 110 konkrete, nach ersten Einschätzungen realistische Ideen gesammelt worden. Einen ersten Eindruck über die Vorschläge liefert der Zwischenbericht „Masterplan Wirtschaft“ – allerdings handelt nur um eine kurze Zusammenfassung der Ideen. Zumal sich die Ideen teilweise stark nach Ambition, Komplexität und Umsetzungshorizont unterscheiden. Auch steht hier noch eine Überprüfung von Doppelungen, Priorisierung der Aufgaben sowie Einschätzung des Ressourcenaufwandes aus.

110 Ideen entstanden in den Workshops

110 mögliche Ideen wurden in den Workshops entwickelt (Grafik: Stadt Oberhausen)

 

Kontakt

Stadt Oberhausen
Dezernat 0
Strategische Planung
Ralf Güldenzopf
Tel.: 0208 825-2767
Fax: 0208 825-5002
E-Mail: ralf.gueldenzopf@oberhausen.de