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AUSSTELLUNG - Rudolf Holtappel - Die Zukunft hat schon begonnen

05. August 2020
10:00 - 18:00 Uhr

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Lebenssituationen

Oberhausen ist ... lebenswert

Logo Masterplan Wirtschaft Sowohl bei der Auswahl des Wohnortes als auch des Standortes eines Unternehmens wird den weichen Standortfaktoren eine wachsende Bedeutung beigemessen - ein Umstand, dem nicht nur Betriebe, sondern auch immer mehr Kommunen Rechnung tragen.
 

Zwar sind harte Faktoren wie Arbeitsmarkt, Verkehrsanbindung und Flächenkosten in ihrer Bedeutung für Unternehmen am höchsten. Allerdings machen Unternehmen die Attraktivität von Standorten häufiger an den schwer messbaren Faktoren wie Stadtimage, Wohnen und Wohnumfeld, Zugang zu Fachkräften, Schulden und Kitas oder Wirtschaftsklima einer Stadt fest.


Unser Ziel

Für die Neuansiedlung von Unternehmen sowie die Gewinnung von Fachkräften verfügt Oberhausen über eine breite Palette attraktiver weicher Standortfaktoren.


Das machen wir

Durch die Stärkung des Wohnstandorts Oberhausen wird ein zentraler weicher Standortfaktor adressiert. Dabei spielt die Entwicklung attraktiver Quartiere genauso eine Rolle wie die Schaffung zukunftsfähiger Wohnmöglichkeiten. Basis sind die integrierten Handlungskonzepte für die drei Stadtteile Alt-Oberhausen, Osterfeld und Sterkrade sowie die aktuelle Studie Wohnen in Oberhausen.

Die Stärkung und Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist in der modernen Arbeitswelt eine wichtige Aufgabe und wird mit Blick auf den Wirtschaftsstandort vorangetrieben. Die Kinderbetreuung sowie die Pflege und Betreuung von Angehörigen werden nicht zuletzt vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wichtiger.

Natürlich gehört auch das Stadtimage zu den wichtigen weichen Standortfaktoren. Der Punkt wird jedoch in einem eigenen Ziel explizit und dem Gewicht entsprechend behandelt.


So machen wir das

(Weiter-)Entwicklung von Wohnquartieren: Oberhausen ist attraktiver Wohnstandort, der urbane Dichte mit Grün verbindet. Neben der Sicherung und dem Ausbau moderner Mobilitätsangebote müssen attraktive Wohnlagen entwickelt sowie bestehende überarbeitet und weiterentwickelt werden.

Grafik Oberhausen ist lebenswert
 

Neue Wohnformen wie Wohnen in Gewerbehöfen, Loft Living oder integrative Wohnkonzepte müssen genauso mitgedacht werden wie die Entwicklung autonomer Wohnquartiere mit Mobilitätsstationen und Ladeinfrastrukturen an ihren Peripherien. Mikroappartements können eine Antwort auf die weiterhin steigende Anzahl von Single-Haushalten sein. Auf Basis der Studie Wohnen in Oberhausen wird ein Konzept erarbeitet, das dafür die Grundlage liefert. Hier gilt es die qualitätsorientierte Entwicklung im Bestand genauso zu betrachten wie die Erschließung neuer Baugrundstücke. Nicht nur die Vielfalt der Wohnformen, sondern auch Projekte, wie die Renaturierung der Emscher, sind als Potenzial zu betrachten. Zudem ist der Bereich Wohnen im iStEK 2030 zu berücksichtigen.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Die Suche nach geeigneten Fachkräften stellt vor allem kleine und mittlere Unternehmen vor Herausforderungen. Eine gelungene Vereinbarkeit von Beruf und Familie gewinnt immer mehr an Bedeutung, wenn es darum geht qualifizierte Fachkräfte im Unternehmen zu halten oder neue zu gewinnen. Eine verstärkte Ausrichtung auf die Kompetenzen und Qualifikationen von Frauen kann bei der Personalfindung helfen. Es werden Best Practice- Modelle der Mitarbeiterförderung aufgezeigt sowie Angebote für Oberhausener Unternehmen und speziell weibliche Fachkräfte entwickelt und umgesetzt. Zudem gilt es, ein Modellprojekt für die Randzeiten-Betreuung von Familienangehörigen (v.a. Kindern) zu realisieren und bei Erfolg zu skalieren.

Konzept Kinder der Neuen Mitte: In einem Konzept sollen Ansätze geprüft werden, eine Kindertagesbetreuung in der Neuen Mitte zu etablieren. Als Betriebskindergarten des größten Urban Entertainment Centers Europas könnten hier neue Modelle der Randzeitbetreuung, Kurzbetreuung etc. angedacht bzw. entwickelt werden. Gerade für den Dienstleistungssektor sind flexible Lösungen essenziell.

Bausteine fürs Onboarding: Beim Onboarding neuer Unternehmen oder im Rahmen der Rekrutierung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spielen weiche Standortfaktoren eine zunehmend wichtigere Rolle. Für einen besseren Überblick werden zentral Bausteine (bspw. zum Wohnen, zur Kultur etc.) für Webseiten von Unternehmen und Verbänden erarbeitet und zur Verfügung gestellt. Neben der Pflege eines positiven Images sollen hier Hinweise zu Bauland, Wohnmöglichkeiten, Kulturangeboten, Mobilitätsangeboten etc. übersichtlich dargestellt werden.

Mehrsprachige App für die Akquise und Integration (inter-)nationaler Fachkräfte: Nach dem Vorbild der digitalen Plattform Integreat des Augsburger Start-ups Tür an Tür - Digitalfabrik sollen alle relevanten Informationen zu Oberhausen wie beispielsweise zu Arbeits-, Wohn-, Kultur- und Bildungsangeboten über eine autodidaktische App mehrsprachig und möglichst auch offline zugänglich werden. Auch eine Kooperation mit dem gemeinnützig gegründeten Start-up wäre denkbar, da Oberhausen dadurch vom bereits bestehenden Netzwerk aus Kommunen und Landkreisen und den somit bereits vorliegenden Bausteinen aus Inhalten und Übersetzungen profitieren könnte. Der Arbeitsaufwand bei Erstellung und Pflege würde minimiert und die App wäre kurzfristig verfügbar.


Projektblätter der Fokusprojekte

Entwicklung attraktiver Wohnanlagen 

Vereinbarkeit von Familie und Beruf 

Kontakt

Stadt Oberhausen
Dezernat 0
Strategische Planung
Ralf Güldenzopf
Tel.: 0208 825-2767
Fax: 0208 825-5002
E-Mail: ralf.gueldenzopf@oberhausen.de