Praktische Hinweise und Empfehlungen

 
 

Wir alle können dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Was und wer dabei helfen kann, haben wir hier zusammengestellt.


Hygienetipps
Die wichtigsten Hygienetipps (deutsch)
Hygienetipps
The top ten tips for hygiene (englisch)
 
Hygienetipps
Les 10 conseils d´hygiène les plus importants (französisch)
Hygienetipps
En önemli 10 hijen ipucu (türkisch)
 
Hygienetipps
(arabisch) (Quelle: www.infektionsschutz.de)
Hygienetipps
(russisch)
 

Vermeiden Sie die Nähe zu unbekannten Personen

Analog zur Grippesaison gilt: Halten Sie Abstand zu hustenden, niesenden und schnupfenden Menschen. Als Richtwert gilt eine Entfernung von ungefähr einem bis zwei Metern. Dadurch können Sie die Wahrscheinlichkeit einer Infektion mit einem Virus, das sich durch Tröpfchen überträgt, deutlich verringern. Denken Sie auch daran: Sollten Sie Anzeichen einer Erkältung oder einer echten Grippe verspüren, kurieren Sie diese Infektion am besten zu Hause aus, anstelle in der Öffentlichkeit andere Menschen anzustecken. Selbst wenn Sie sich nur ein bisschen erkältet fühlen oder Halsschmerzen haben und sich für gesund halten, können Sie andere anstecken. Bleiben Sie zuhause und rufen Sie im begründeten Verdachtsfall einer Coronavirus-Infektion ihren Arzt an.


Lassen Sie sich gegen Grippe impfen

Obwohl eine Impfung gegen Influenzaviren nicht vor der Ansteckung mit dem neuen Coronavirus schützt, sollten Sie sich gegen die saisonale Grippe impfen lassen. Denn eine geringere Anzahl an Grippeinfektionen entlastet die Gesundheitsbehörden im Kampf gegen das neue Virus. Aus diesem Grund hilft es, wenn möglichst viele Menschen sich gegen Infulenza impfen lassen. Da die Symptome einer Influenza kaum von dem Krankheitsbild der neuen Virusinfektion abweichen, wären im Fall eines größeren Corona-Ausbruchs Personen mit einer Grippeerkrankung ebenfalls Corona-Verdachtsfälle. Diese müssten getestet und unter Quarantäne gestellt werden. Das wiederum würde Krankenhäuser und das Gesundheitsamt unnötig belasten. Die Empfehlung, sich gegen Grippe impfen zu lassen, gilt besonders für gefährdete Gruppen wie die bereits erwähnten Personen über 60 Jahren, Schwangere und chronisch Kranke.

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Meldung im Verdachtsfall

Ein Verdachtsfall auf COVID-19 besteht, gemäß dem Robert-Koch-Institut, nur dann, wenn bei Personen mindestens eine der beiden folgenden Situationen vorliegt:

  • Eine Person hat akute respiratorische Symptome (Atemnot, Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen, Unwohlsein) egal wie schwer oder unspezifische Allgemeinsymptome UND sie hatte Kontakt mit einem bestätigten Fall von COVID-19.
  • Eine Person mit akuten respiratorischen Symptomen (Atemnot, Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen, Unwohlsein) egal wie schwer UND hat sich in einem Risikogebiet aufgehalten.

Mobile Teststation und Testteam: Die mobile Teststation vor dem RWO-Stadion an der Lindnerstraße ist bereits am 14. März an den Start gegangen. Seit Dienstag, 29. September, befindet sich das Testzentrum in der Fahrzeughalle des Katastrophenschutzes an der Brücktorstraße, die Zufahrt erfolgt über die Einfahrt zur Feuerwache 1 an der Brücktorstraße 30 in 46047 Oberhausen.

Als Ergänzung zu den drei Testteams des DRK wurde die mobile Teststation für Probanden eingerichtet, die eine Überweisung von ihrem Arzt oder dem ärztlichen Notfalldienst (Tel.: 116 117) erhalten haben. Durch diese Maßnahme wird sichergestellt, dass mögliche Patienten keinen Kontakt zu anderen Personen haben. Personen, die nicht mobil sind, werden weiterhin von den Testteams des DRK angefahren.

Reiserückkehrer: Der Krisenstab schließt sich der Empfehlung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn an und bittet alle Personen, die in den letzten 14 Tagen in der Schweiz, in Österreich und Italien waren, sich in häusliche Quarantäne zu begeben. Diese Empfehlung gilt auch für Personen, die bislang symptomfrei waren.
Wenn Sie kürzlich aus einem der als Risikogebiete eingestuften Länder nach Deutschland eingereist sind, ist es notwendig, schnellstmöglich Ihre Informationen an den Bereich Gesundheit zu übermitteln. Hierzu nutzen Sie bitte dieses Online-Formular.

Die aktuellen Risikogebiete gibt das Robert-Koch-Institut (RKI) auf seiner Internetseite bekannt. Beachten Sie, dass sich die Risikogebiete jeder Zeit ändern können. Das RKI aktualisiert die Liste regelmäßig.

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Weitere Informationen und FAQs bieten Ihnen folgende Stellen:


Der Corona-Knigge

Die Infektionsraten von COVID-19 steigen weiterhin an. Der Lockdown wird immer mehr Menschen in das private Umfeld schicken. Das private Umfeld und Alters- und Pflegeheime entwickeln sich aber immer mehr zu einem Hotspot für die Übertragung von SARSCoV-2. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt daher in seinen aktuellen Mitteilungen dringend, dass sich die gesamte Bevölkerung noch stärker als bisher für den Infektionsschutz und damit für die Hygiene engagiert. Die Hygiene Fachgesellschaften, die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) und die Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP) haben daher den Corona-Knigge herausgegeben.


Robert-Koch-Institut (RKI)

Für Bürger und Bürgerinnen aber auch für Fachleute bietet das RKI stets aktuelle Informationen, Filme, Flussdiagramme, Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Coronavirus SARS-CoV-2 und alles was damit zusammenhängt auf dieser zentralen Webseite zur Verfügung.

Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung

Auch auf der Seite der Bundeszentrale gibt es viele Informationen, Merkblätter und Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zum neuartigen Coronavirus.

Hier finden sie diverse Aufklärungsvideos zu vielen verschiedenen Themen rund um das neuartige Coronavirus.

Hotline des NRW-Gesundheitsministeriums

Das Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hat unter der Rufnummer 0211 91191001 eine Hotline geschaltet. Eine medizinische Beratung findet dort nicht statt. Das Ministerium weist darauf hin, dass im Falle einer möglichen Infektion zunächst der Hausarzt telefonisch kontaktiert werden soll. Informationen finden Sie auch unter www.mags.nrw/coronavirus.

Bundesministerium für Gesundheit

Mit tagesaktuellen Sachinformationen und wissenschaftlich fundierten Hinweisen klärt das Bundesministerium für Gesundheit über das Coronavirus auf und will damit helfen so, die vielen Fragen rund um das Virus zu beantworten.

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Hintergrund

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat gestern (Donnerstag, 30. Januar 2020) auf Grund der globalen Verbreitung von 2019_nCoV (neues Coronavirus) eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ ausgerufen. Im Folgenden informiert das Gesundheitsamt Oberhausen über das Coronavirus.

Coronaviren sind seit Mitte der 1960er Jahre bekannte Erreger, die sowohl Menschen als auch verschiedene Tiere wie Vögel und Säugetiere infizieren können. „Gewöhnliche“ Coronaviren verursachen meistens milde Erkältungssymptomatiken mit Husten und Schnupfen. Bestimmte Coronaviren, wie auch jetzt das neue Coronavirus, das erstmals um den Jahreswechsel in China auftrat, können aber auch schwere Infektionen der unteren Atemwege verursachen und zu lebensbedrohlichen Lungenentzündungen führen.

Das Gesundheitsamt Oberhausen hat deshalb in den letzten Tagen verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Bürgerinnen und Bürger vor einer Infektion durch dieses Virus zu schützen. So hat das Gesundheitsamt unter anderem Kontakt zu den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie den Krankenhäusern aufgenommen, um Beratungs- und Unterstützungsleistungen anzubieten und auf die wichtige gesetzliche Verpflichtung der medizinischen Dienstleister der Stadt aufmerksam zu machen, nämlich Fälle von Krankheitsverdacht und bestätigter Erkrankung unmittelbar dem Gesundheitsamt zu melden.

Nur dadurch, dass Verdachts- und Erkrankungsfälle möglichst zeitnah gemeldet werden, kann das Gesundheitsamt schnell reagieren: Durch Ermittlung der jeweiligen Kontaktpersonen kann diese entsprechend beraten und eine Weiterverbreitung der Erkrankung verhindert werden.

Ein begründeter Verdacht besteht nur dann, wenn Symptome einer Atemwegsinfektion (Husten, Luftnot) bestehen und gleichzeitig innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem bestätigten Erkrankungsfall bestanden hat. Ein weiterer begründeter Verdacht besteht, wenn klinische oder röntgenologische Hinweise auf eine akute Infektion der unteren Atemwege vorliegen und gleichzeitig bis maximal 14 Tage vor dem Erkrankungsbeginn ein Aufenthalt in der chinesischen Provinz Hubei (inklusive der Stadt Wuhan) stattfand.

Im Falle einer solchen Konstellation sollten sich betroffene Bürgerinnen und Bürger medizinische bzw. ärztliche Hilfe einholen. Das Gesundheitsamt empfiehlt, sich in solchen Fällen zunächst telefonisch an einen niedergelassenen Arzt oder an eine Ambulanz einer Klinik zu wenden. Wichtig: Auf keinen Fall sollten Bürgerinnen und Bürger unangemeldet erscheinen, um eine weitere Verbreitung der Infektion zu unterbinden. Die medizinisch Verantwortlichen in der Stadt werden die Patienten im Rahmen eines Telefonats entsprechend anweisen, was im Falle eines Verdachts zu tun ist. Bislang gibt es keinen Verdachtsfall in Oberhausen.

Für allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus steht die zentrale Service-Hotline der Stadt Oberhausen unter der Rufnummer 0208 825-7777 zur Verfügung. Auch das NRW-Gesundheitsministerium hat eine Hotline zum Corona-Virus geschaltet. Die Nummer lautet 0211 91191001. Das Ministerium weist jedoch darauf hin, dass dort keine medizinische Beratung stattfinden kann. Bei Fragen zu einer möglichen Infektion sollten Sie einen Arzt kontaktieren.

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Informationen in Leichter Sprache

Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit.

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Krisentelefone für Familien in Oberhausen und Umgebung

Die nachfolgende Auflistung bietet eine Information über Beratungsangeboten die von den Familien in Oberhausen, die aktuell Beratungs- und Unterstützungsbedarf haben, genutzt werden können. Weitere Kontaktdaten zu Institutionen, die in Oberhausen Beratung zu verschiedenen Lebensfragen anbieten, erhalten Sie unter dem Link.

  • Psychologische Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Eltern der Stadt Oberhausen
    0208 610590 (Mo. bis Fr. 08.30 – 12.00 Uhr, Mo. bis Do. 13.30 – 16.00 Uhr, sowie nach telefonischer Terminvereinbarung)
  • Evangelische Beratungsstelle für Erziehungs-, Partnerschafts- und Lebensfragen
    0208 850087 (Mo. und Fr. 08.30 – 12.30 Uhr, Di. und Mi. 08.30 – 16.30 Uhr)
  • Erziehungsberatungsstelle des Caritasverbandes Oberhausen
    0208 9404460 (Mo. bis Do. 09.00 – 16.00 Uhr und Fr. 09.00 – 13.00 Uhr)
  • Kinderschutzbund Oberhausen e.V.
    0208 203528
  • Verband Alleinerziehender Mütter und Väter e.V. Essen
    0201 82774799
  • Hilfetelefon der Wohlfahrtsverbände, Gemeinden und Institutionen
    0800 9380000 (Mo. bis Fr. 8-17 Uhr)

Allgemeine Onlineberatungsangebote für Familien:

Allgemeine Hilfetelefone für Menschen in Not:

  • Gewalt gegen Frauen, 08000 116016
  • Telefonseelsorge, 0800 1110111 und 0800 1110222
  • Nummer gegen Kummer, 116111
  • Kinder- und Jugendtelefon, 0800 1110333
  • Elterntelefon, 0800 1110550
  • Pflegetelefon, 030 20179131
  • Hilfetelefon sexueller Missbrauch, 0800 2255530
  • Hilfetelefon „Schwangere in Not“, 0800 4040020
  • Sucht- und Drogenhotline, 01805 313031

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Beratungsstellen für Menschen mit Behinderung

Die Kolleginnen der Erhänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) Oberhausen sind gerade jetzt in der Corona-Krise für Sie da! Alle ratsuchenden Menschen mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen und deren Angehörige können sich mit ihren Fragen, Sorgen und Ängsten rund um das Thema Teilhabe und Rehabilitation an uns wenden. Wir stehen Ihnen weiterhin telefonisch, über Signal, online per E-Mail und jetzt auch über Skype zur Seite und beraten Sie gerne zu all Ihren Fragen.

Sie erreichen uns Mo.- Fr. von 10 bis 16 Uhr und Di. von 10 bis 18 Uhr unter folgenden Kontaktdaten:

beratung@eutb-oberhausen.de

Martina Jeske
Telefon: 0208 8247534
Mobil: 0178 4605561
E-Mail: jeske@eutb-oberhausen.de
Teams (Skype): jeske@eutb-oberhausen.de

Katrin Meyer
Telefon: 0208 8247535
Mobil: 0160 97085604 (auch Signal)
E-Mail: meyer@eutb-oberhausen.de
Skype: EUTB Oberhausen vkm Alsbachtal Katrin Meyer

Stadt Oberhausen
Fachbereich 3-4-40/Sozialpsychiatrie, Gesundheitshilfen
Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung
Telefon: 825-6181
Email: kirsten.habers@oberhausen.de

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Kontakt

Stadt Oberhausen
Bereich Gesundheit
Tannenbergstraße 11 - 13
46042 Oberhausen
Servicetelefon
Tel.: 0208 825-7777