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Lebenssituationen

Impfen in Oberhausen

Inhaltsverzeichnis

Seit dem 27. Dezember 2020 werden in Oberhausen die freiwilligen Impfungen gegen das Coronavirus durchgeführt. Für die Terminvereinbarung ist die Kassenärztliche Vereinigung (KV) zuständig. Die Stadt kümmert sich um die Organisation des Impfzentrums.


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Aktuelles                                                                              

Krisenstab Oberhausen: Impfzentrum schließt Ende September

Das Impfzentrum in der Willy-Jürissen-Halle schließt mit Ende September auf Beschluss des Gesundheitsministeriums NRW seine Pforten. Notwendige Zweitimpfungen bzw. weitere Erstimpfungen werden dann alleine bei den niedergelassenen Ärzten durchgeführt. Aus diesem Grund gibt es über die Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein https://coronaimpfung.nrw/impfzentren/impfregister eine Übersicht der Ärzte mit Impfangebot. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich auf der Internetseite durch Setzen eines Häkchens Praxen in Oberhausen anzeigen lassen. Zudem besteht die Möglichkeit, die Arztpraxen herauszufiltern, die auch praxisfremde Personen impfen. Es sind weitere mobile Impfaktionen ab Oktober in Planung. Details zu Orten gibt der Krisenstab zeitnah bekannt.
Hintergrundinformation: Das Impfzentrum Oberhausen wurde innerhalb kürzester Zeit Anfang Dezember 2020 eingerichtet. Die Feuerwehr Oberhausen organsierte zusammen mit den Hilfsorganisationen und vielen Oberhausener Handwerksbetrieben den Aufbau. Mitte Dezember fand mit 40 Auszubildenden der Stadt Oberhausen ein erfolgreicher Testlauf statt. Seitdem ist das Impfzentrum fester Bestandteil der Impfstrategie in Oberhausen.


Deutschlandweite Aktionswoche: #hierwirdgeimpft - Impfungen an vielen belebten Orten möglich

Vom 13. bis 19. September 2021 findet die deutschlandweite Aktionswoche #Hierwirdgeimpft statt. Es geht darum, durch unkomplizierte Impfaktionen vor Ort eine möglichst hohe Impfquote zu erreichen. „Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, mit einer Impfung schützen Sie nicht nur sich selbst – was schon ein großer Vorteil ist – sondern auch die Menschen in unserer Gemeinschaft, die sich nicht impfen lassen können“, erklärt Oberbürgermeister Daniel Schranz und appelliert: „Lassen Sie uns zusammen versuchen, die Corona-Pandemie zu besiegen.“

Wie schon in den vergangenen Wochen wird es auch in Oberhausen wieder Impfangebote nicht nur im Impfzentrum, im Jobcenter und an Berufskollegs geben, sondern vor Ort an beliebten und belebten Plätzen. Ein mobiles Impfteam bietet eine Immunisierung ohne Termin – sowohl mit Erst- als auch mit Zweitimpfungen. Unkompliziert und spontan!

„Seit 19 Monaten beschäftigt uns die Pandemie. Ihre Auswirkungen sind tiefgreifend. Die Möglichkeit, sich gegen das Virus impfen zu lassen, gibt uns allen die Chance, die Pandemie in den Griff zu bekommen und weitere Lockdowns und Einschränkungen zu vermeiden. Gerne beteiligen wir uns zusammen mit Feuerwehr und Ärzteschaft an dieser erneuten Impfaktionswoche“, erklärt Krisenstabsleiter Michael Jehn. „Das Thema Impfen, Auswirkungen der Impfung, Nebenwirkungen usw. wird zum Teil hitzig diskutiert. Auf unserer städtischen Facebookseite und in unserer Coronahotline bekommen wir als Stadt die komplette Bandbreite der Meinungen mit. Meinungen und Diskussionen sind richtig und wichtig und zeichnen zum Glück unsere demokratischen Werte aus. Aber: Über medizinische Erkenntnisse von hochrangigen Wissenschaftlern, Ärzten und Instituten kann man anhand der Forschungs- und Faktenlage nicht zweigeteilter Meinung sein. Ich bin sehr froh, dass wir ausreichend Impfstoff haben, die nachweislich vor schweren Krankheitsverläufen schützen. Impfen rettet Leben und zerstört es nicht.“

Die Orte für Erst- und Zweitimpfungen
- Montag, 13. September, 11 bis 15 Uhr, Knotenpunkt Marktstraße, Elsässer Straße/Lothringer Straße
- Dienstag, 14. September, 11:30 bis 15 Uhr, Osterfelder Markt, am Bistro Jederman (Gildenstraße 19)
- Mittwoch, 15. September, 10 bis 15 Uhr, Wochenmarkt Sterkrade, am Center-Point
- Mittwoch, 15. September, 18 bis 19:30 Uhr, Stadion Niederrhein, Lindnerstraße, im Vorfeld des Regionalligaspiels
- Donnerstag, 16. September, 8 bis 14 Uhr, Jobcenter, Marktstraße 31

Wichtiger Hinweis: Laden Sie ich bitte die Aufklärungs- und Anamnesebögen sowie den Einwillungsbogen für eine Impfung mit einem mRNA-Impfstoff herunter, füllen diese Bögen aus und bringen diese dann mit zur Impfung. Wir haben diese Dokumente am rechten Seitenrand unter Downloads verlinkt. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Telefonische Beratung
In der Aktionswoche wird eine weitere Hotline bei der Stadt Oberhausen eingerichtet. Die Impfhotline ist mit Ärztinnen und Ärzten besetzt, die medizinische Auskunft rund um das Impfen geben. Die Hotline ist unter der Telefonnummer 0208 825 7888 von Montag bis Freitag, 9 bis 15 Uhr, und Dienstag zusätzlich von 15 bis 18 Uhr zu erreichen. 

„Wir stehen für Fragen rund um die Impfung zur Verfügung und hoffen, möglichst viele Menschen in Oberhausen von den Vorteilen einer Impfung überzeugen zu können“, erklärt Amtsarzt Dr. Henning Karbach. „Die Ärzte und Mediziner in Praxen und Krankenhäusern, aber auch die Rettungsdienste und auch wir vom Gesundheitsamt sehen uns jeden Tag den schweren Verläufen und Auswirkungen einer Coronainfektion ausgesetzt. Das muss nicht sein. Es gibt die Chance, sich impfen zu lassen. Viele Krankheiten sind durch Impfungen verschwunden, erträglich und nicht lebensgefährlich geworden. Natürlich kann es in seltenen Fällen zu Komplikationen kommen, das bestreitet niemand. Impfungen können generell keinen 100 %igen Schutz bieten. Die Covid-Impfung weist allerdings im Gegensatz zu anderen gängigen Impfungen, die in den Arztpraxen gegen Grippe, Masern etc. verabreicht werden, eine deutlich höhere Wirksamkeit auf.“ 


Faktenlage zur Impfung

Vorbeugen ist besser als erkranken: Niemand kann vorhersagen, ob eine Infektion mit Corona mild oder schwer verläuft. Am besten: Eine Infektion ganz vermeiden und sich gegen das Virus impfen lassen. Dafür gibt es in Deutschland aktuell vier zugelassene Impfstoffe, die nachweislich vor schweren Krankheitsverläufen und den bislang bekannten Virusvarianten schützen. 

Die Corona-Impfstoffe sind sicher und wirksam: Alle in Deutschland zugelassenen Impfstoffe haben das übliche Prüfverfahren der EU durchlaufen und erfüllen die hohen europäischen Sicherheitsstandards. Das heißt, die Qualität, Unbedenklichkeit und Wirksamkeit der Impfstoffe wurden genauso überprüft wie bei allen anderen Arzneimitteln – nur, dass es diesmal schneller ging, weil alle relevanten Schritte parallel statt hintereinander stattfanden.

Die Impfung birgt weniger Risiken als eine Corona-Infektion: Einige sind verunsichert – auch durch Falschmeldungen - und befürchten Impfschäden infolge einer Corona-Schutzimpfung. Das Risiko einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach einer COVID-19-Impfung liegt aber bei gerade einmal 0,02 Prozent. Deutlich größer ist dagegen die Gefahr, dem Virus ungeimpft zu begegnen: Jede siebte Person, die sich infiziert, muss mit einem schweren COVID-19-Verlauf rechnen.

Auch Jüngere können schwer erkranken: Nicht nur ältere Menschen können schwer an COVID-19 erkranken, auch bei Jüngeren können schlimme Krankheitsverläufe und Langzeitfolgen wie schwere Erschöpfungszustände, anhaltende Atemnot oder neurologische Schäden („Long Covid“) auftreten. 

Mit einer Impfung schützen Sie sich und andere: Die Impfung schützt nicht nur die eigene Gesundheit. Sie reduziert auch das Risiko, das Virus auf andere zu übertragen. Dadurch werden auch Menschen geschützt, die sich nicht impfen lassen können – zum Beispiel Personen, die sich aufgrund von Vorerkrankungen nicht impfen lassen können und Kinder unter 12 Jahren, für die noch kein Impfstoff zugelassen ist.

Impfen verhindert die Ausbreitung des Virus – und weitere Lockdowns: Jede Impfung hilft, das Virus in Schach zu halten und die Pandemie in den Griff zu bekommen. Denn je mehr Menschen durch eine Impfung vor einer Infektion mit dem Virus geschützt sind, desto häufiger trifft es auf Menschen, die sich nicht mehr anstecken können – und umso schlechter kann es sich ausbreiten. Das ist auch mit Blick auf das dynamische Infektionsgeschehen durch die Virusvarianten wichtig, denn: Je weniger Infektionen es gibt, desto geringer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass neue gefährliche Mutationen entstehen.

Impfen entlastet das Gesundheitssystem: Je mehr Menschen durch eine vollständige Impfung vor schweren Krankheitsverläufen geschützt sind, desto weniger mit SARS-CoV-2 infizierte Personen müssen im Krankenhaus (intensivmedizinisch) behandelt werden. Das entlastet das Gesundheitssystem. Je weniger Corona-Infektionen auftreten, desto besser gelingt zudem die Kontaktnachverfolgung und Infektionsketten können schneller unterbrochen werden.

Die Impfung bringt Normalität in den Alltag zurück: Ob Social Distancing, Homeoffice, Studieren zu Hause oder Homeschooling – die Pandemie hat allen Menschen viel abverlangt. Dank des nationalen Impffortschritts ist zwar wieder mehr Normalität in unseren Alltag zurückgekehrt. Dennoch sollte niemand auf den Schutz durch immer mehr Geimpfte und die aktuell niedrigen Inzidenzen vertrauen und auf das Impfen verzichten. Denn Berechnungen des Robert Koch-Instituts zufolge müssen mindestens 85 Prozent der 12- bis 59-Jährigen gegen COVID-19 geimpft sein, um die Übertragungen von SARS-CoV-2 soweit zu reduzieren, dass ein Gemeinschaftsschutz in der Bevölkerung entsteht. Bei den über 60-Jährigen müssten es sogar 90 Prozent sein. Deshalb gilt nach wie vor: Jede Impfung zählt, um die Pandemie zu beenden.

Terminbuchungen und tägliche Impfungen für Personen ab 12 Jahren möglich 

Durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales wurde nun noch einmal bestätigt, dass alle Impfzentren in Nordrhein Westfalen gesichert bis Ende September 2021 Erstimpfungen durchführen können. Hierfür stehen entsprechende Impfstoffkontingente zur Verfügung. Die daraus resultierenden Zweitimpfungen sollen dann durch die niedergelassenen Ärzte erfolgen. Zwar ist auch weiterhin eine Impfung ohne vorherige Terminbuchung möglich, zur besseren Planbarkeit bittet die Stadt Oberhausen jedoch darum, unter der Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung 0800 116 117 01 oder unter www.116117.de einen Impftermin zu reservieren. So können Wartezeiten vor dem Impfzentrum weiter minimiert werden. 

Das Impfangebot richtet sich auch weiterhin an alle Bürgerinnen und Bürger ab dem 12. Lebensjahr. Durch einen entsprechenden Erlass kann die Impfung von Kindern nun auch täglich (montags bis sonntags) angeboten werden. Die Impfung bzw. Aufklärung erfolgt dann durch einen der Impfärzte / Impfärztinnen im Impfzentrum. Eltern oder Erziehungsberechtigte, die ergänzende Fragen speziell an einen Kinderarzt / eine Kinderärztin haben, sollten jeweils mittwochs und samstags im Impfzentrum erscheinen; an diesen Tagen sind auch Kinderärzte im Impfzentrum verfügbar.

Schriftliche Einwilligung aller Sorgeberechtigten

Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Allerdings muss die schriftliche Einwilligung aller sorgeberechtigten Erziehungspersonen zwingend zur Impfung mitgebracht werden. Es genügt, wenn nur eine erziehungsberechtigte Person das Kind/die Jugendliche/den Jugendlichen dann in der Halle begleitet. Die Einwilligungsbescheinigung finden Sie hier.

Eine ausführliche medizinische Beratung und Aufklärung der Kinder und Jugendlichen beziehungsweise ihrer Sorgeberechtigten erfolgt durch einen anwesenden Kinderarzt oder eine Kinderärztin im Impfzentrum.

Neu: Auch für Kinder ab 12 Jahren können ab sofort Termine über die Hotline und das Onlineportal der Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein gebucht werden. Zur besseren Planbarkeit und um reduzierte Wartezeiten zu realisieren, ist eine Terminbuchung über die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein empfehlenswert.

(Stand: 28. August 2021)


Impfzentrum hat bis zum 30. September täglich von 12 bis 20 Uhr geöffnet

Der Betrieb im Impfzentrum wurde um einen Monat verlängert. Das Impfzentrum in der Willy-Jürissen-Halle, Goebenstraße 148, hat bis einschließlich Donnerstag, 30. September 2021, täglich von 12 bis 20 Uhr geöffnet. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.

Wichtig: Bestehen bleibt die Regelung, dass sich mittwochs und samstags dort auch Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren ohne vorherige Terminvergabe impfen lassen können. An diesen beiden Tagen werden auch weiterhin Kinder- und Jugendärzte im Bedarfsfall für ein Beratungsgespräch zur Verfügung stehen.

Unabhängig davon können sich Familien, die kein Aufklärungsgespräch mit einem Arzt wahrnehmen wollen, ihren Nachwuchs ab sofort aber auch an allen anderen Tagen im Impfzentrum impfen lassen. 

(Stand: 26. August 2021)


So vermeiden Sie lange Wartezeiten am Impfzentrum

Rund 130.000 Menschen haben bislang in Oberhausen eine Erstimpfung erhalten und über 110.000 sind bereits zum zweiten Mal geimpft worden. Beeindruckende Zahlen, die seit Beginn der Impfungen im vergangenen Dezember erreicht wurden. Dies wurde nur möglich, weil es eine Vielzahl an Impfangeboten gab und gibt: Impfungen in stationären Einrichtungen, in Arztpraxen, durch die Betriebsärzte, bei vielen mobilen Angeboten im Stadtgebiet, vor allem aber auch im Anfang Februar eröffneten Impfzentrum in der Willy-Jürissen-Halle. Allein dort sind am Mittwoch (11. August 2021) 911 Personen geimpft worden – mit und ohne Termin.

Um längere Wartezeiten am Impfzentrum zu vermeiden, sollten Impfwillige unbedingt Folgendes beachten:

  • Es besteht weiterhin die Möglichkeit, einen festen Impftermin zu vereinbaren. Terminbuchungen sind über die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein möglich: online über termin.corona-impfung.nrw/home sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer für das Rheinland: 0800 116 117 01.
  • Wer bereits einen Termin hat, sollte diesen unbedingt auch einhalten und nicht zu einem anderen Zeitpunkt ins Impfzentrum kommen.
  • In ihren Praxen bieten Hausärzte und Kinderärzte ebenfalls Impfungen an.

Krisenstabsleiter Michael Jehn appelliert an alle Oberhausenerinnen und Oberhausener: „Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, sich impfen zulassen. Mit einer Impfung schützen Sie nicht nur sich, sondern auch Ihre Familie, Ihre Freunde und andere Menschen vor den zum Teil lebensbedrohlichen Auswirkungen einer Covid-19-Infektion.“

(Stand: 19. August 2021)


Mobile Impfungen liefen erfolgreich 

344 Menschen haben am Donnerstag, 12. August 2021, die Möglichkeit genutzt, sich bei der mobilen Impfaktion am BERO-Center impfen zu lassen. Zur Erstimpfung kamen 206 Personen, zur Zweitimpfung 138. Wer zur Erstimpfung kam, erhielt direkt einen Termin für seine Zweitimpfung, die dann im Impfzentrum in der Willy-Jürissen-Halle erfolgen wird. Dieses Verfahren gilt auch für alle weiteren mobilen Impfungen, die heute und in den kommenden Tagen noch erfolgen.


Separater Anmeldebereich für Personen mit Termin

Auf Grund des Andrangs im Impfzentrum haben die organisatorischen Leiter für Personen mit einem Impftermin einen gesonderten Anmeldebereich eingerichtet, um die Wartezeiten zu verkürzen. Dieser Anmeldebereich kann ab dem heutigen Donnerstag, 5. August 2021, von Personen mit vereinbartem Impftermin genutzt werden.

(Stand: 05. August 2021)


Bescheinigung für Impfungen von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren

Für eine Impfung von Kindern und Jugendlichen von 12 bis 16 Jahren ist entsprechend der Empfehlung der ständigen Impfkommission (STIKO) eine ausführliche medizinische Beratung und Aufklärung der Kinder und Jugendlichen bzw. ihrer Sorgeberechtigen durch eine Kinder- und Jugendärztin oder einen Kinder- und Jugendarzt im Impfzentrum sowie eine Einwilligung beider sorgeberechtigter Personen erforderlich. Mit der Unterschrift auf dieser Bescheinigung beider sorgeberechtigter Personen wird in die Impfung minderjähriger Personen eingewilligt.
Die Einwilligungsbescheinigung finden Sie hier.


Impfzentrum ermöglicht Kreuzimpfung

Die nordrhein-westfälische Landesregierung folgt der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO): Alle Personen, die ihre Erstimpfung mit dem Wirkstoff von AstraZeneca erhalten haben, können bei ihrer Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff geimpft werden. Diese Regelung wird auch im Impfzentrum in der Willy-Jürissen-Halle umgesetzt. Das Land NRW hat dafür Sonderkontingente der mRNA-Impfstoffe zur Verfügung gestellt, um allen Bürgerinnen und Bürgern eine Kreuzimpfung zu ermöglichen.

Folgende Hinweise sind zu beachten:

  • Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Erstimpfung mit dem Impfstoff der Firma AstraZeneca im Impfzentrum der Stadt Oberhausen erhalten haben, wird beim Zweitimpftermin automatisch ein mRNA-Impfstoff angeboten. Welcher das sein wird, ist tageskontingentabhängig und kann vorher nicht bestimmt werden. Auch eine Verlegung von Zweitimpfterminen in Abhängigkeit von den verfügbaren Impfstoffen ist nicht möglich.
  • Personen, die im Impfzentrum bereits einen Termin für eine Zweitimpfung mit AstraZeneca haben, müssen nichts unternehmen. Die Abstimmung zum gewünschten Zweitimpfstoff erfolgt direkt im Impfzentrum. Gebuchte Termine zur Zweitimpfung können wie geplant wahrgenommen werden.
  • Wurde die Erstimpfung mit dem Impfstoff der Firma AstraZeneca in einer Hausarztpraxis vorgenommen, so bleibt diese Hausarztpraxis bis auf Weiteres auch für die Zweitimpfung zuständig.
  • Wird ausdrücklich auch die Zweitimpfung mit AstraZeneca gewünscht, so wird dies im Impfzentrum / in der Hausarztpraxis möglich sein.

Weiterhin ist es laut 30. Impferlass möglich, das Intervall zwischen erster und zweiter Impfung bei Kreuzimpfungen auf bis zu vier Wochen zu verkürzen. Personen, bei denen einen solche Verkürzung notwendig ist, können die Terminverschiebung über die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein unter 0800 116 117 01 abstimmen.


Digitaler Impfnachweis

Alle vollständig gegen das Coronavirus geimpften Personen haben nun die Möglichkeit, den digitalen Impfnachweis für das Smartphone zu erhalten. Der digitale Impfnachweis ist eine zusätzliche Möglichkeit, um die Corona-Impfungen zu dokumentieren. Geimpfte können damit Informationen wie Impfzeitpunkt und Impfstoff bequem auf ihren Smartphones – entweder in der CovPass-App oder in der Corona-Warn-App – digital speichern. 

Der digitale Impfnachweis ist jedoch ledig lich ein freiwilliges und ergänzendes Angebot. Wenn Geimpfte keinen digitalen Impfnachweis besitzen oder diesen verloren haben, ist der Impfnachweis über das bekannte „gelbe Heft“ selbstverständlich weiterhin möglich und gültig.

Informationen zum digitalen Impfnachweis und zu den Apps hat das RKI hier zusammengestellt: digitaler-impfnachweis-app.de  

Fragen und Antworten rund um das Thema finden Sie hier: 
digitaler Impfnachweis 
infektionsschutz.de  

Personen, die beim Hausarzt geimpft wurden
Sie erhalten den QR-Code bei ihrem Hausarzt. Ob dies jeder Hausarzt direkt gewährleisten kann, müssen Sie jedoch direkt mit der Praxis absprechen.

Personen, die im Impfzentrum geimpft wurden
Wenn Sie im Impfzentrum geimpft wurden, bekommen Sie den QR-Code laut NRW-Gesundheitsministerium bis Ende Juni per Post zugeschickt. Die Codes können Sie mit dem Smartphone fotografieren und in der CovPass-App oder der Corona-Warn-App hinterlegen.

Zusätzlich für alle Personengruppen, die bis jetzt geimpft wurden
Sie haben zusätzlich auch die Möglichkeit, sich den QR-Code zum Scan auf Ihr Handy bei einer teilnehmenden Apotheke geben zu lassen. Dazu müssen Sie Ihren Impfpass oder Ihre Impfbescheinigung vorlegen. Bitte beachte Sie, dass nicht alle Apotheken teilnehmen. Es wird in Kürze eine Suchfunktion für teilnehmende Apotheken unter www.mein-apothekenmanager.de geben. Personen, die diesen Weg wählen, sollten aber Wartezeiten in der Apotheke einkalkulieren.

(Stand: 14. Juni 2021)


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Für diese Personen gibt es aktuell ein Impfangebot - Was zu tun ist!

Alle Bürgerinnen und Bürger ab 12 Jahren - seit 7. Juni 
Personen, die nicht mobil sind  



Alle Bürgerinnen und Bürger ab 12 Jahren - seit 7. Juni

Seit 7. Juni 2021 ist die bisherige Impfpriorisierung in Nordrhein-Westfalen aufgehoben. Damit haben alle Bürgerinnen und Bürger grundsätzlich die Berechtigung, eine Coronavirus-Schutzimpfung zu erhalten und einen Impftermin zu vereinbaren.

Laut dem Gesundheitsminsterium NRW wird jedoch im Juni 2021 nur eine begrenzte Menge von Impfstoff zur Verfügung stehen, so dass nicht alle Impfwilligen umgehend geimpft werden können.

Impfungen in:

Impfzentren

Terminbuchung über die Terminbuchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigungen:
online über termin.corona-impfung.nrw/home sowie
telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117
oder die zusätzliche Rufnummer für das Rheinland: 0800 116 117 01 

Betrieben
Betriebsärzte und -ärztinnen werden seit dem 7. Juni neu in die Impforganisation mit einbezogen. Sie werden ebenfalls vom Bund über die Apotheken und den pharmazeutischen Großhandel mit Impfdosen beliefert. Zuständig für die Verteilung ist demnach der Bund. Betriebsärzte impfen grundsätzlich in eigener Verantwortung.

Laut Mitteilung des Landes NRW vom 2. Juni 2021 wird den Betriebsärzten ermöglicht, ihr Impfstoffkontingent an ein Impfzentrum ihrer Wahl liefern zu lassen. In Absprache zwischen Betriebsarzt und Impfzentrum können im Vorfeld Termine oder Zeitfenster für die Impfung der jeweiligen Betriebsangehörigen vereinbart werden, die sodann aus dem Impfstoffkontingent des Betriebsarztes im Impfzentrum geimpft werden.

Die Durchführung der Impfungen erfolgt in Kooperation zwischen den Impfzentren und den jeweiligen Betriebsärzten. Reguläre Impfungen in den Impfzentren werden dadurch nicht beeinträchtigt. Auf diese Weise wird den Betriebsärzten ermöglicht, trotz fehlender räumlicher und personeller Ressourcen die Impfungen für „ihre“ Betriebe ohne großen Aufwand sicherzustellen. Damit sollen insbesondere kleinere und mittlere Betriebe unterstützt werden.

Arztpraxen
Die nordrhein-westfälischen Arztpraxen (auch privatärztliche Praxen) werden laut Mitteiling des Landes NRW seit dem 7. Juni vom Bund über die Apotheken und den pharmazeutischen Großhandel mit Impfdosen versorgt. Zuständig für die Verteilung ist der Bund. Sie können grundsätzlich - je nach Verfügbarkeit - Impfdosen direkt über dieses System bestellen.

Seit dem 7. Juni 2021 werden auch die Kinder- und Jugendärzte in die Impforganisation einbezogen. Sie können seit diesem Zeitpunkt ebenfalls Impfdosen für Kinder- und Jugendliche ab 12 Jahren bestellen. Dafür steht der Impfstoff der Firma BioNTech zur Verfügung, der in der letzten Woche von der Europäischen Arzneimittelbehörde für diese Altersgruppe zugelassen wurde.

Grundsätzlich erfolgen die Impfungen in Arztpraxen in eigener Verantwortung. Daher bleibt es auch seit dem 7. Juni den jeweiligen Arztpraxen überlassen, in welcher Reihenfolge und an welche Patienten Impftermine auf Grundlage der zur Verfügung stehenden Impfdosen vergeben werden.


Personen, die nicht mobil sind

Mobile Teams besuchen aktuell die besonders gefährdeten Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen. Sie impfen das Personal und die Bewohnerinnen und Bewohner direkt vor Ort in der Einrichtung. Die Impfung läuft dann ebenso ab wie in den Impfzentren – auch hier kommen nur qualifizierte Ärztinnen und Ärzte sowie geschultes Personal zum Einsatz. Die Einsätze werden im Vorfeld mit den jeweiligen Einrichtungen koordiniert. Die Mitarbeiterinnen der Einrichtungen klären alle Impflinge vorab über die Impfung auf und organisieren die Einwilligung zur Impfung.


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Folgenden Personen kann leider zurzeit noch kein Impfangebot unterbreitet werden

Kinder unter 12 Jahre

Für Kinder unter 12 Jahren gibt es zurzeit kein genehmigtes Vakzin.


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Warum sollte man sich gegen COVID-19 impfen lassen?

Durch die Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 kann eine COVID-19 Erkrankung auftreten. Der Krankheitsverlauf kann sehr unterschiedlich verlaufen, das zum Beispiel auch von vom Alter, vorhandenen Vorerkrankungen und auch von der Virusvariante ab. Das heißt auch, dass bei einer Infektion, die Symptome sehr verschieden sein können. Sie können ohne Symptome (asymptomatisch), symptomarm oder mit schwere Infektionen auftreten, oder sogar bis zum Tod führen. Manche Menschen, die an COVID-19 erkrankt waren, haben noch Wochen oder Monate nach der Erkrankung Beschwerden (Long Covid), können ihren Sport nicht weiter machen und in sehr schweren Fällen kann es sogar zur Berufsunfähigkeit führen.

Da das Virus - insbesondere die neuen Virus-Varianten/Mutationen - auch durch Personen ohne Symptome (asymptomatisch) übertragen werden kann und generell sehr leicht über die Luft übertragbar ist, breitet es sich schnell aus, vor allem in Innenräumen. Durch eine Impfung kann das Infektions- und Erkrankungsrisiko sehr stark reduziert werden. Sie trägt somit zum eigenen und gegenseitigen Schutz sowie zur Eindämmung der Pandemie bei. Durch die Impfung wird das Risiko an COVID-19 schwer zu erkranken und unter Langzeitfolgen zu leiden, sehr stark reduziert. Langfristig wird es so hoffentlich bald möglich werden, Kontaktbeschränkungen zu lockern. Dafür muss zunächst jedoch ein Großteil der Bevölkerung eine Immunität gegen das Virus entwickeln.


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Wer darf geimpft werden und wer nicht?

Wie bei allen Impfungen gibt es Fälle, bei denen aus medizinischen Gründen keine Impfung möglich ist: Zum Beispiel bei einer akuten Erkrankung mit Fieber oder wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe überempfindlich reagieren. Diese Punkte werden deshalb vor der Impfung abgefragt.

Nicht geimpft werden sollten:

  • Kinder unter 12 Jahren, für die der Impfstoff aktuell nicht zugelassen ist, sollen zurzeit noch nicht geimpft werden.
  • Da noch nicht ausreichende Erfahrungen vorliegen, ist die Impfung in der Schwangerschaft und Stillzeit derzeit nur nach individueller Risiko-Nutzen-Abwägung empfohlen.
  • Wer an einer akuten Krankheit mit Fieber über 38,5°C leidet, soll erst nach Genesung geimpft werden.
  • Eine Erkältung oder gering erhöhte Temperatur (unter 38,5°C) ist jedoch kein Grund, die Impfung zu verschieben.
  • Bei einer Überempfindlichkeit gegenüber einem Impfstoffbestandteil sollte nicht geimpft werden: Bitte teilen Sie der Impfärztin/dem Impfarzt vor der Impfung mit, wenn Sie Allergien haben.
  • Wer nach der 1. Impfung eine allergische Sofortreaktion (Anaphylaxie) hatte, sollte die 2. Impfung nicht erhalten.

Quelle: Aufklärungsbogen zur Covid-19-Impfung/Robert Koch-Institut


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Impfreihenfolge -  Aufhebung der Priorisierung

Gemäß der Mitteiling des Landes NRW vom 2. Juni 2021 ist seit 7. Juni 2021 die bisherige Impfpriorisierung in Nordrhein-Westfalen aufgehoben. Damit haben alle Bürgerinnen und Bürger ab 12 Jahre grundsätzlich die Berechtigung, eine Coronavirus-Schutzimpfung zu erhalten und einen Impftermin zu vereinbaren.

Pressemitteilung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW vom 2. Juni 2021

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums zur Aufhebung der Impfpriorisierung


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Von der Terminvergabe bis zur zweiten Impfung im Impfzentrum

Das barrierefreie Impfzentrum befindet sich in der Willy-Jürissen-Halle, Lothringer Straße 75. Die Öffnungseziten finden Sie am Seitenanfang im Block Aktuelles. Bewirtschaftete Parkplätze sind begrenzt vorhanden, aber Sie können auch den kostenlosen Shuttle-Bus ab Hauptbahnhof Oberhausen nutzen.
Im Impfzentrum sind Impfstraßen eingerichtet, die jede Person durchläuft.
Tragen Sie stets eine OP-Maske oder eine FFP2-Maske und halten Sie genügend Abstand ein.
Bitte kommen Sie nicht ohne vereinbarten Termin zum Impfzentrum!


Terminvereinbarung

Wichtig: Eine Impfung ist sowohl nach vorheriger Terminvereinbarung als auch ohne Termin möglich. Allerdings empfehlen wir dringend einen Termin zu machen, das das die Planungen der Mitarbeitenden im Impfzentrum erleichtert und Wartezeiten verkürzt. Termine sind aktuell auch sehr kurzfristig zu erhalten.

Bitte bringen Sie außerdem die ausgefüllten Anamnese- und Aufklärungsbögen zu den mRNA-Impfstoffen mit. Diese haben wir Ihnen in der rechten Spalte verlinkt. 

Neu: Auch für Kinder ab 12 Jahren können ab sofort Termine über die Hotline und das Onlineportal der Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein gebucht werden. Zur besseren Planbarkeit und um reduzierte Wartezeiten zu realisieren, ist eine Terminbuchung über die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein empfehlenswert.

Für die Terminvergabe nutzen Sie am besten die:

  • Internetseite 116117.de
  • kostenlose Telefonnummer (Inland) 0800 116 117 01
  • Hotline der KVNO Telefonnummer (Ausland) +49 203 - 7140 90 90

FAQ der KVNO zur Vergabe der Impftermine

Die für die Terminvergabe zuständige Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) hat die häufigsten Fragen und Antworten dazu auf ihrer Homepage zusammengestellt. Die Seite wird laut KVNO ständig aktualisiert. Den Link dazu finden Sie hier

Hinweise:

  • Bei extrem starker Nachfrage kann es bei der Terminvereinbarung zu längeren Wartezeiten oder Systemüberlastungen iauf den Internetseiten der KVNO kommen.
  • Bitte vermeiden Sie unbedingt Doppelbuchungen, dies könnte zum Beispiel geschehen, wenn  Angehörige oder Freunde Ihre Anmeldung vornehmen.

Unterlagen - herunterladen, ausdrucken, ausfüllen und mitbringen

Um Wartezeiten zu vermeiden und den Ablauf zu beschleunigen, laden Sie sich im Vorfeld das Aufklärungsmerkblatt sowie den Anamnese- und Einwilligungsbogen (passend für Ihren Impfstoff) herunter und bringen ihn ausgefüllt zu Ihrem Impftermin mit. Unter dem Link finden Sie auch Formulare in leichter Sprache.

Bescheinigungen/Nachweise  - wenn notwendig:

Bitte prüfen Sie vor Ihrem Termin, ob Sie alle notwendigen Unterlagen, Kopien, Bescheinigungen vorliegen haben! Schauen Sie dazu auf dieser Seite in die entsprechende Personengruppe nach.

Anmeldung

Bei der Einlasskontrolle wird per Stirnthermometer Fieber gemessen, da Menschen mit Krankheitssymptomen von der Impfung ausgeschlossen sind. Danach wird die Terminbestätigung überprüft.


Registrierung

Im Wartebereich erfolgt die Registrierung des Impflings und die Überprüfung der Unterlagen auf Vollständigkeit. Nach der Registrierung wird Ihnen eine freie Impfstraße zugewiesen.

Erster Schritt im Impfzentrum

 

Bitte bringen Sie Folgendes mit:

  • Personalausweis
  • Terminbestätigung
  • Aufklärungsmerkblatt
  • Anamnesebogen
  • Einwilligungsbogen
  • Impfpass (falls vorhanden)
  • elektronische Gesundheitskarte (falls vorhanden)
  • mögliche medizinische Unterlagen, zum Beispiel Herzpass, Diabetikerausweis oder Medikamentenliste (falls vorhanden)
  • wenn erforderlich, je nach Impfgruppe Impfbescheinigung
 

Vor der Impfung - bei Bedarf Aufklärungsgespräch

Ein Arzt überprüft die ausgefüllten Dokumente und führt auf Wunsch ein ausführliches Aufklärungsgespräch durch. Im Anschluss erfolgt die eigentliche Impfung.

Die Impfung

Die Impfung wird von qualifizierten Ärztinnen und Ärzten durchgeführt, mit Unterstützung von geschultem Fachpersonal.

Der Impfstoff wird – wie bei der Grippeschutzimpfung – in den Oberarm gespritzt. Eine kleine Menge reicht bereits aus. Anschließend wird die Einstichstelle mit einem Pflaster abgedeckt. Die Impfung wird in den Impfpass oder eine Bescheinigung eingetragen, die alle erforderlichen Informationen enthält.

Nach der Impfung - Beobachtung

In einem Wartebereich nehmen geimpfte Personen noch einmal Platz. Dort werden sie nach der Impfung mindestens 30 Minuten beobachtet, ob eine akute Impfreaktion auftritt. In dieser Zeit kann auf mögliche Nebenwirkungen reagiert werden, da medizinisches Personal vor Ort ist. Verläuft die Wartezeit ohne Komplikationen, was der Regelfall sein wird, können Sie den Weg nach Hause antreten.

Zweite Impfung

Damit die Corona-Schutzimpfung ihre volle Wirksamkeit entfaltet, ist eine zweite Impfung erforderlich. Sie erhalten daher bereits bei der Terminvereinbarung zwei Impftermine. Auch der zweite Termin findet im Impfzentrum statt, der Ablauf wird identisch zur ersten Impfung sein.
Bitte bringen Sie zur zweiten Impfung Folgendes mit:

  • Personalausweis
  • Terminbestätigung
  • Impfbescheinigung aus Ihrem ersten Termin

Wichtig: Notieren Sie sich den zweiten Impftermin sofort oder bitten Sie jemanden, Sie daran zu erinnern! Der zweite Termin ist unbedingt einzuhalten, da sonst die erste Impfung wirkungslos ist!


Service rund um das Impfzentrum

Shuttle-Bus

Ein Shuttle-Bus der STOAG verbindet den Hauptbahnhof mit dem Impfzentrum in der Willy-Jürissen-Halle. Die Haltestelle Vincenzhaus auf der Lothringer Straße befindet sich direkt am Impfzentrum und ist Ein- und Ausstiegsort für die Nutzer des Shuttle-Busses. Der Bus mit der Zielanzeige „Corona-Impfzentrum“ fährt täglich zwischen 08:00 und 20:30 Uhr Uhr alle 30 Minuten. Abfahrt am Oberhausener Hauptbahnhof ist der Bussteig 4. Die Fahrt ist kostenlos. Nähere Infos hier.


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Arztpraxen - Corona-Impfungen

Die nordrhein-westfälischen Arztpraxen (auch privatärztliche Praxen) werden laut Mitteiling des Landes NRW seit dem 7. Juni vom Bund über die Apotheken und den pharmazeutischen Großhandel mit Impfdosen versorgt. Zuständig für die Verteilung ist der Bund. Sie können grundsätzlich - je nach Verfügbarkeit - Impfdosen direkt über dieses System bestellen.

Seit dem 7. Juni 2021 werden auch die Kinder- und Jugendärzte in die Impforganisation einbezogen. Sie können seit diesem Zeitpunkt ebenfalls Impfdosen für Kinder- und Jugendliche ab 12 Jahren bestellen. Dafür steht der Impfstoff der Firma BioNTech zur Verfügung, der in der letzten Woche von der Europäischen Arzneimittelbehörde für diese Altersgruppe zugelassen wurde.

Grundsätzlich erfolgen die Impfungen in Arztpraxen in eigener Verantwortung. Daher bleibt es auch seit dem 7. Juni den jeweiligen Arztpraxen überlassen, in welcher Reihenfolge und an welche Patienten Impftermine auf Grundlage der zur Verfügung stehenden Impfdosen vergeben werden.

Fragen und Antworten zur Impfung mit AstraZeneca finden Sie auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums.


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Informationen in leichter Sprache und Gebärdensprache

Informationen zum Impfen in leichter Sprache sowie in Gebärdensprache finden Sie hier. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen pflegt diese Webseite fortlaufend.


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Informationen in Fremdsprachen

Informationen in Fremdsprachen zu den Themen Virusinfektionen, häusliche Quarantäne und Hygienetipps finden Sie hier.


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Telefonnummern - Internetseiten - FAQ-Seiten

Unter der Rufnummer 116 117 (kostenlos, 7 Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr) werden Fragen rund um die Corona-Schutzmaßnahmen und die Corona-Schutzimpfung benatwortet.

Informationen zu diesen Themen finden Sie auch auf der dazu gehörigen Internetseite: 116117.de


Bürgertelefon des Landes NRW - 0211 9119-1001 
Hier können Sie sich bei Fragen zur Corona-Schutzimpfung melden
Montag - Freitag, 8 bis 18 Uhr
Samstag, 9:30 bis 18 Uhr


Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) 
Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Coronavirus der KVNO sowie weitere nützliche Services, zum Beiospiel die Suche nach einer Notfallpraxis und andere Hilfen.

Terminvergabe über das Buchungsportal der KVNO
Hier können Impftermine direkt gebucht werden.
Telefonisch: 0800 116117-01 oder über die Zentrale 116117

Corona-Impfung - Was Sie wissen sollten

Fragen und Antworten der KVNO zur Terminvergabe der Corona-Impfung


Robert-Koch-Institut
Das Robert Koch-Institut hat die Empfehlungen zur COVID-19-Impfung der Ständigen Impfkommission (STIKO) veröffentlicht. Auf der Website des RKI findet sich eine ausführliche FAQ-Liste zum Thema, die laufend aktualisiert wird. Außerdem gibt es dort den Aufklärungsbogen sowie  Anamnese- und Einwilligungsbogen zur COVID-19-Impfung.


BZgA - Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 
Die BZgA informiert über die Corona-Schutzimpfung gegen COVID-19, die Impfstoffentwicklung und -zulassung, die Verteilung des Impfstoffs und wer zunächst geimpft werden soll.


Bundesministerium für Gesundheit 
Hier ist ein erweitertes Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält und kontinuierlich weiter ausgebaut wird. Hier können sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Fachleute sich für einen Newsletter-Infoservice anmelden, um auf dem Laufenden zu bleiben.


Zahlen, Fragen und Antworten zur COVID-19-Impfung 
Neben den Zahlen zu den Impfstoff-Liefermengen erhalten Sie hier Antworten auf die wichtigsten Fragen zur COVID-19-Impfung.


Fragen und Antworten zum Impfen in Arztpraxen 
Um die Impfung der Bevölkerung zum Schutz vor COVID-19 weiter zu beschleunigen, wurde in der 14. Kalenderwoche mit dem Impfen in Arztpraxen begonnen. Das Bundesministerium für Gesundheit hat die wichtigsten Fragen und Antworten dazu zusammengestellt.


Fragen und Antworten zur Impfung mit AstraZeneca 
Das Bundesministerium für Gesundheit hat die wichtigsten Fragen und Antworten zum Impfstoff AstraZeneca zusammengestellt.


Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Corona-Impfung 
Die Bundesregierung informiert: Wie werden Impftermine vergeben? Wie sicher ist die Impfung? Wie viel Impfstoff erhält Deutschland? Alle wichtigen Fragen und Antworten. 


www.zusammengegencorona.de/downloads
Wichtige Materialien wie z.B. der Einwilligungsbogen, das Aufklärungsmerkblatt sowie Leitfäden sind hier eingestellt.


Materialien und Medien rund um das Coronavirus 
Hier finden Sie Merkblätter und Infografiken, Informationen in anderen Sprachen, Materialien für Bildungseinrichtungen und Erklärvideos.


Materialien und Medien für Kinder und Jugendliche in Bildungseinrichtungen  
Hier finden Sie Materialien zum Ausdrucken, Aufkleber, Plakate, Filme und weitere Medien mit wichtigen Hygienetipps und Verhaltensregeln zur Vorbeugung von Coronavirus-Infektionen in Kindertagesstätten und Schulen.


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Von der EU bis zur Kommune - Zuständigkeiten rund um die Coronaimpfung

Europäische Kommission

Die EU-Kommission wählt geeignete Impfstoffe aus und sichert die Versorgung mit Impfstoffdosen, um sie allen EU-Mitgliedsländern zur Verfügung zu stellen. Dabei arbeitet sie eng mit den Entwicklern potenziell geeigneter Impfstoffe zusammen: Bisher wurden Vereinbarungen mit sechs Impfstoffentwicklern getroffen. Damit folgt die EU-Kommission ihrer Impfstrategie vom Juni 2020. Die Prüfung der Impfstoffe übernimmt die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) in Amsterdam. Sie testet auf Verträglichkeit, Wirksamkeit und Qualität und gibt eine wissenschaftliche Empfehlung ab.

Bundesebene

Der Bund beschafft und finanziert den Impfstoff für die Corona-Schutzimpfung und organisiert die Verteilung an die zentralen Anlieferungsstellen in den Bundesländern. Dabei sind verschiedene Ministerien und Institute zuständig, insbesondere das Bundesministerium für Gesundheit. Zum Geschäftsbereich des Bundesgesundheitsministeriums gehören auch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und das Robert Koch-Institut (RKI). Ein Impfstoff darf in Deutschland nur in den Verkehr gebracht werden, wenn er von der zuständigen Bundesbehörde, dem Paul-Ehrlich-Institut, geprüft und freigegeben wurde. Das RKI beobachtet die Pandemie seit Beginn. Hier ist auch die Ständige Impfkommission (STIKO) angesiedelt, die Empfehlungen rund um die Corona-Schutzimpfung gibt, zum Beispiel zur Impfreihenfolge. Informationen zur Nationalen Impfstrategie finden Sie auf der offiziellen Seite der Bundesregierung.

Land Nordrhein-Westfalen

Die Landesregierung trägt die Verantwortung für den Gesamtprozess der Impfungen. Das Land ist unter anderem zuständig für:

  • die zentrale Lagerung und die Verteilung des Impfstoffs an die verschiedenen Impfstellen in ganz Nordrhein-Westfalen
  • die Festlegung, welche Personengruppen zuerst geimpft werden können (auf Basis der Empfehlung der Ständigen Impfkommission und der Coronavirus-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums) und  
  • die Erarbeitung einheitlicher Vorgaben für die Impfzentren

Kreise und kreisfreie Städte

Die Kreise und kreisfreien Städte sind für die Einrichtung und den Betrieb der jeweiligen Impfzentren zuständig. Somit kümmern sie sich um die organisatorische Leitung und bestimmte Teile des Personals in den Impfstellen, zum Beispiel für die Registrierung, den Sicherheitsdienst und das Gebäudemanagement.

Kassenärztliche Vereinigungen (KV)

Die beiden Kassenärztlichen Vereinigungen unterstützen die Kommunen und stellen zum Beispiel das medizinische und nichtärztliche Personal für die Impfungen bereit. Sie verantworten die medizinisch-fachliche Leitung in den Impfzentren. Dazu gehört auch unter anderem die Bereitstellung der Aufklärungsbögen und Einwilligungserklärungen sowie die Ausstattung der Impfzentren mit Hard- und Software, außerdem die Einsatzplanung der mobilen Teams. Aktuelle Informationen der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein zum Impfstart gibt es hier.

Hilfsorganisationen

Bei Bedarf unterstützen Hilfsorganisationen die mobilen Impfteams oder das Personal in den Impfstellen. Sie werden von den Kreisen und kreisfreien Städten oder den Kassenärztlichen Vereinigungen beauftragt.

Niedergelassene Ärzteschaft

Ärztinnen und Ärzte mit eigenen Praxen sind für die Impfungen in den Impfzentren und bei der Unterstützung der mobilen Teams essenziell – bereits in der Frühphase und später vor allem auch für die Impfung der Allgemeinbevölkerung. Denn: Wenn genug geeigneter Impfstoff zur Verfügung steht, wird eine Corona-Schutzimpfung auch in Arztpraxen und bei Hausbesuchen möglich sein.  

Krankenhäuser

Die Krankenhäuser übernehmen die Impfung des eigenen Personals - von der Bestellung des Impfstoffs bis zur Verimpfung.

Weitere Unterstützung

Bei Bedarf kommt auch die Unterstützung durch weitere Partner in Betracht. Genannt seien hier das Freiwilligenregister, die Bundeswehr und der MDK.


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Videos rund um das Impfzentrum

 Interview mit Dr. Peter Kaup zu AstraZeneca

Impfzentrum Oberhausen: Ablauf der Impfungen und Einblicke ins Impfzentrum


Gelungener Start des Oberhausener Impfzentrums

Downloads

Oberhausen krempelt die Ärmel hoch

Wichtige Unterlagen für Ihren Imfptermin:

Informationen zum Impfstoff von Johnson & Johnson in:
Arabischer Sprache  
Kroatischer Sprache  
Russischer Sprache  
Türkischer Sprache  

AstraZeneca bzw. Vaxzevria und Johnson & Johnson (Vektorimpfstoffe): Aufklärungsmerkblatt sowie Anamnese- und Einwilligungsbogen zur COVID-19-Impfung 
BioNTech/Pfizer und Moderna (mRNA-Impfstoffe):
Aufklärungsmerkblatt sowie Anamnese- und Einwilligungsbogen zur COVID-19-Impfung  

interaktiver Informationsflyer zum Impfzentrum


Bescheinigungen

Arbeitgeberbescheinigung als Nachweis des Anspruchs auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (PDF, 127.7 KB)
Bescheinigung der Impfberechtigung als Kontaktperson für Pflegebedürftige oder Schwangere (PDF, 213.5 KB)
Bescheinigung der Impfberechtigung als Kontaktperson eines minderjährigen Kindes mit Vorerkrankung (PDF, 206.9 KB)   
Bescheinigung für Impfungen von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren (51 KB)  


Informationen und Unterlagen in Leichter Sprache:

Weg durch das Impfzentrum  
Erklärung für die Formulare
Impfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoffen (BioNTech/Pfizer, Moderna): Erklärung für die Formulare in Leichter Sprache (PDF, 218 KB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm)
Anamnese-Fragebogen für die Corona-Schutzimpfung mit mRNA-Impfstoff (BioNTech/Pfizer, Moderna) in Leichter Sprache (PDF, 355 KB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm)
Aufklärungs-Merkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoffen (BioNTech/Pfizer, Moderna) in Leichter Sprache (PDF, 1 MB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm

Info zur Schutzimpfung gegen COVID-19 mit Vektor-Impfstoff