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Oberhausen wird Standort für TalentKolleg Ruhr

28.05.2021

Ein Talentkolleg wird zukünftig jungen Bildungsaufsteigerinnen und -aufsteigern in Oberhausen Unterstützung anbieten. Möglich wird das durch Fördermittel des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Oberhausen und der Stiftung Mercator.

Ein weiterer Schritt zu mehr Bildungsgerechtigkeit: Oberhausen wird Standort für ein TalentKolleg Ruhr. Das hat das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen am Freitag bekanntgegeben. „Wir sind sehr froh, dass sich unsere Bewerbung als Standort ausgezahlt hat. Junge Menschen in ihrer Orientierungsphase zwischen Schule und Beruf zu unterstützen ist der Erfolg von Morgen, auch mit Blick auf die Ausbildung von Fachkräften“, reagiert Oberbürgermeister Daniel Schranz auf die Förderung für talentierte junge Menschen auf dem Weg zur Entscheidung zu einem Ausbildungsweg oder der Hochschulzugangsberechtigung.

In Herne gibt es bereits ein TalentKolleg Ruhr, neben Oberhausen werden in Gelsenkirchen und Hagen weitere Standorte aufgebaut. Talentierte Jugendliche und junge Erwachsene, die als Bildungsaufsteiger und -aufsteigerinnen gelten – also auf dem Weg zu einem höheren Bildungsabschluss als ihre Eltern sind – sollen künftig im Talentkolleg Ruhr in Oberhausen individuelle Beratung und Unterstützung finden.

Kinder und Jugendliche, die in schwierigen sozialen Rahmenbedingungen aufwachsen, deren Eltern eher niedrige Bildungsabschlüsse und Einkommen haben, haben oft schlechtere Bildungschancen. In NRW wächst etwa jedes dritte Kind in einer Familie auf, auf die das zutrifft – im Ruhrgebiet sind es allerdings mehr. „Wir wollen unseren Teil dazu tun, junge Menschen zu fördern, die schlechtere Chancen haben – denn das sind Potenziale, auf die wir in unserer Stadt und Region nicht verzichten wollen und können“, betont Oberbürgermeister Schranz.

Das Konzept des TalentKollegs Ruhr ist aus der Ruhr-Konferenz der NRW-Regierung entstanden. An den verschiedenen Standorten sollen die Talente durch die Betreuung Hilfe bei der Orientierung bekommen, sich weiter qualifizieren und motiviert werden. Ziel ist es, junge Menschen bei der Entscheidung für einen Ausbildungsweg zu unterstützen, geeignete Talente für ein Studium zu begeistern, sie zu begleiten und die Studienerfolgsquoten zu verbessern. Dazu werden Qualifizierungskurse und Workshops in Deutsch, Mathematik, Englisch und Informatik angeboten, aber auch alles Wichtige zum Thema Bewerbung vermittelt.  „Wir wollen die Bildungsteilhabe und den Bildungserfolg von Jugendlichen und jungen Erwachsenen verbessern, die in nicht-akademischen, einkommensschwachen Haushalten oder auch Familien mit Zuwanderungsgeschichte leben“, erklärt Schuldezernent Jürgen Schmidt. 

Die Förderung des Ministeriums in Zusammenarbeit mit der Stiftung Mercator für das TalentKolleg Ruhr in Oberhausen beläuft sich für die Jahre 2021 bis Ende 2025 auf 300.000 Euro pro Jahr; vereinbart ist, dass sich die Stadt mit 50.000 Euro pro Jahr an dem Projekt beteiligt und dazu Räume und Ausstattung zur Verfügung stellt.

Synergieeffekte ergeben sich für die Oberhausener Bildungslandschaft bei diesem auf Dauer angelegten Ansatz eines Talentkollegs in der Zusammenarbeit mit vielfältigen Akteuren des Bildungswesens in der Stadt.

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