Landeshundegesetz

Das Landeshundegesetz ist ein Gesetz unseres Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, das vorschreibt, was man bei bestimmten Hunden beachten muss. Bei der Stadt Oberhausen gibt es eine Mitarbeiterin, die dafür zuständig ist, dass sich auch wirklich alle Hundehalter an dieses Gesetz halten. 

Das Gesetz besagt, dass es für bestimmte Hunde Verhaltensprüfungen geben soll. Gemeint sind damit Hunde, die als gefährlich eingestuft werden, so genannte „Kampfhunde“. Für diese Hunde wird ein Wesenstest gemacht. Das bedeutet, dass die Hunde in unterschiedliche Situationen gebracht werden. Zum Beispiel wird ein Kinderwagen mit Babygeräuschen vorbeigeschoben, ein Jogger rennt vorbei oder andere Hunde werden vorbeigeführt. Dann wird beobachtet, wie die Hunde in diesen Situationen reagieren und ob ihre Reaktion aggressives Verhalten aufweist.

Außerdem ist im Landeshundegesetz auch verankert, dass die Hundehaltung kontrolliert werden muss.

Für große Hunde, so genannte 20/40-Hunde, also Hunde die ausgewachsen mehr als 20 kg wiegen oder eine Schulterhöhe von mehr als 40 cm haben, und auch für Hunde bestimmter Rassen ist ein Sachkundenachweis erforderlich. Dies bedeutet, dass der Hundehalter eine Prüfung über theoretische Kenntnisse zu diesem Hund ablegen muss, wenn er einen solchen Hund haben möchte. Ohne diesen Nachweis ist es ihm  nicht erlaubt, einen solchen Hund zu halten.

Kontakt

Stadt Oberhausen
Allgemeine Ordnungsangelegenheiten/Hundeangelegenheiten
Technisches Rathaus
Bahnhofstraße 66
46145 Oberhausen