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AUSSTELLUNG - "Der Berg ruft"

16. Juli 2018
10:00 - 18:00 Uhr

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Lebenssituationen

Kultur und Kunst

Museen, Ausstellungen und Galerien

Für alle Kulturinteressierten hält Oberhausen verschiedene Angebote bereit. Vielleicht ist ja auch etwas für dich dabei?

Kunsthaus Haven - Das Künstlerförderprogramm des städtischen Kulturbüros

Das Kunsthaus Haven wurde im Jahr 1993 ins Leben gerufen. In einem ungenutzten Teil der Havensteinschule entstanden sechs Ateliers die jungen Kunstschaffenden als Arbeitsräume zur Verfügung gestellt werden sollten. Schnell zeigte sich, wie groß der Bedarf für diese Räume war und dass sich mehr oberhausener Künstlerinnen und Künstler für die Nutzung interessierten, als Ateliers zur Verfügung standen. Daraus erwuchs die Idee eines turnusmäßigen Wechsels der Kunstschaffenden. Das Kulturbüro entschied zusammen mit sechs Paten (Agentur Benning, Gluth & Partner, Berufsförderungswerk, Druckluft e.V., Ebertbad/Kulturschock GmbH, Energieversorgung Oberhausen und der VHS Oberhausen) welche Künstlerinnen und Künstler für je zwei Jahre die Ateliers zur Verfügung gestellt bekommen sollten. Mehr als zehn Jahre später hat sich viel getan. Seit 1999 können die Ateliers für jeweils drei Jahre bezogen werden und die Auswahl der „Bewohner/-innen“ des Kunsthauses werden mittlerweile ausschließlich durch das Kulturbüro ausgewählt. Es können leider nur noch fünf Ateliers genutzt werden, da ein Raum nach Vereinbarung der Havensteinschule zurückgegeben wurde. Dennoch konnten bislang mehr als 50 Kunstschaffende das Kunsthaus Haven beziehen. Neben tollen Werken entstand auch die Haven-Aktion, die Traditionell einmal jährlich stattfindet. An diesem Tag, wie auch bei der Nacht der offenen Ateliers – Kunstlicht öffnen die Künstlerinnen und Künstler des Kunsthaus Haven ihre Ateliers, präsentieren ihre Werke und laden dazu ein ihnen bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Die aktuellen Termine für die Veranstaltungen im Kunsthaus Haven werden im Veranstaltungskalender bekannt gegeben.

Adresse:

Kunsthaus Haven
Küppers Hof 15
46117 Oberhausen

Kontakt

Stadt Oberhausen
Kulturbüro
Sabine Bergforth
Langemarkstraße 19 - 21
46042 Oberhausen

Telefon: 0208 825-2809
Fax: 0208 825-5420
E-Mail: sabine.bergforth@oberhausen.de

 
 

Atelierhaus Ludwigstraße

Räume, in denen man arbeiten, Schmutz machen, Platz haben, Lärm machen kann.

Kurz: Atelierräume wurden gesucht!

Angefangen hatte alles bei unterschiedlichen Leuten zu unterschiedlichen Zeiten. Manch einer suchte schon seit einer halben Ewigkeit nach einem geeigneten Atelierraum, wo er sich auf lange Zeit niederlassen kann, ein anderer hat festgestellt, dass der Geruch von Lösungsmitteln in der eigenen Wohnung nicht mehr erstrebenswert ist. Nach drei Jahren im Oberhausener Kunsthaus Haven, das nur zeitlich begrenzte Verträge bietet, haben ein paar Künstler festgestellt, dass es gut wäre, mit gleich gesinnten Leuten etwas zusammen zu machen. Das waren Guido Berndsen, Petra Leipold und Brigitte Münch aus dem Haven und  Manuela Kaiser. All die schönen Industriegebäude mit Flair scheinen in Oberhausen allerdings entweder abgerissen oder bereits teuer umgebaut worden zu sein, so war die Suche nicht einfach. Trotzdem wurde man fündig, eine ehemalige Schreinerei auf der Ludwigstraße 20 bot die idealen Vorraussetzungen. Mit Jeremy Do Etse und Christian Ermke wurden zwei Künstler gefunden, die das Haus komplett gemacht haben. Auf fast 300qm haben alle angefangen, sich häuslich niederzulassen, die Räume umzubauen, zu renovieren, zu verschönern. Sehr hilfreich ist auch, dass durch die Zeit im Kunsthaus Haven ein guter Kontakt zum Oberhausener Kulturbüro hergestellt wurde und man von dort auch weiterhin unterstützt wird. Nun  bietet sich die Möglichkeit, gemeinsame Aktionen zu planen und sich auszutauschen, damit man auch mal über den eigenen Tellerrand hinausblickt.

Kontakt

Atelierhaus Ludwigstraße
Ludwigstraße 20
46045 Oberhausen
Tel.: 0208 889950

Logo des Salon Vio L?Art

Salon Vio L' Art
Dauerausstellungen und Showroom

Der Salon Vio L' Art, das sind 14 Künstler und Netzwerkpartner, geführt von Anne Bremsat und Angelika Stephan: eine Künstlergemeinschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kunst, Literatur und Design ohne Wertung auszustellen und zu vermitteln.

Daneben gibt es Zeit für Meditation und Einkehr im Behandlungsraum, der mit einer Massageliege und Klangschalen für Entspannung und Wellness ausgestattet ist.

Der Salon Vio L' Art ist ein Teil der Oberhausener Kulturszene und arbeitet aktiv mit dem Kulturbüro der Stadt sowie mit Geschäftsinhabern und Kunstfreunden des Ruhrgebietes zusammen. Er beteiligte sich an Veranstaltungen wie "Kunstlicht" oder der "Nacht der offenen Ateliers".

"Unsere Kunst ist die Freiheit, sich zu trauen, den Kunstweg zu gehen und zu gestalten - ohne Konkurrenzdenken und in gegenseitiger Achtung. Unter uns sind bildende und gestaltende Künstler, Autoren, Fotografen, Designer und Musiker. Jeder ist anders, aber wir sind gleich in dem Wunsch, die Kunst zu leben und zu sein, wie wir sind."

Kontakt

Salon Vio L' Art
in Terra & Art
Langemarkstraße 18-20
46045 Oberhausen
Tel.: 0208 5826963
E-Mail: salonviolart@web.de

Logo LVR-Industriemuseum Oberhausen

Zinkfabrik Altenberg, Blick in die Ausstellung (© LVR-Industriemuseum)

Zinkfabrik Altenberg, Blick in die Ausstellung
(© LVR-Industriemuseum)

LVR-Industriemuseum Oberhausen

Stahl und Eisen. Feuer und Flammen über der Ruhr. Qualm und Koks in der Luft, Schweiß, Tabakrauch und der Schnaps nach der Schicht an der Bude. Schlotbarone und rote Socken, Kanonen im Akkord und geniale Ideen:

Glocken aus Stahl. Nirosta. Nahtlose Radreifen. Mannesmann-Röhren. Die ganze Geschichte des größten Industriegebiets der Welt, sein Beginn, sein Aufstieg, die Blütezeit mit Millionen von Arbeitern, Tausenden von Schloten.

Die rote Ruhr. Und das Ende, schleichend erst, dann immer schneller - bis zur Brücke der Solidarität und den stürzenden Hochöfen. Die dramatische Geschichte der Schwerindustrie an der Ruhr. Hier wird sie erzählt zum Anfassen und Erleben: in der alten Zinkfabrik Altenberg, direkt am Oberhausener Bahnhof.

Die alten Backsteinhallen der Zinkfabrik riechen noch heute nach Rauch, Schweiß, harter Arbeit - eine ideale Umgebung für die Präsentation einer Epoche, die wie keine andere das Gesicht des Ruhrgebiets und seiner Geschichte geprägt hat.

Auf dem Rundgang durch die Ausstellung erleben Sie nicht nur riesige Aggregate, mit denen Stahl und Eisen geschmiedet und bearbeitet wurden, Werkzeugmaschinen in Aktion oder eine Prüfmaschine, die geräuschvoll Stahl zerreißt - ganz nebenbei erfahren Sie auch eine Menge über die Macht der Industriebarone, das Leben der Arbeiter, über erbitterte Arbeitskämpfe und eine Region, die sich in wenigen Jahrzehnten vom Ackerland ins größte Industriezentrum der Welt verwandelte.

Eine zweite Ausstellungshalle bietet Raum für häufig wechselnde Sonderausstellungen. Und ein Museumscafé sorgt für das leibliche Wohl.

Wenn Sie dann die Zinkfabrik Altenberg verlassen, am Pförtnerhaus vorbei, genau wie ein Arbeiter nach der Schicht, werden Sie eine Menge Eindrücke mitnehmen und viele Geschichten. Und Sie werden das Revier mit anderen Augen sehen.

TIPPS & TERMINE auf industriekultur-ob.de

Kontakt

LVR-Industriemuseum
Rheinisches Landesmuseum für
Industrie- und Sozialgeschichte
Hansastraße 20
46049 Oberhausen

Tel.: 02234 9921-555
Fax: 02234 9921-300
E-Mail: info@kulturinfo-rheinland.de
www.industriemuseum.lvr.de

Ludwig Galerie Schloss Oberhausen

Ludwig Galerie Schloss Oberhausen

Ludwiggalerie Schloss Oberhausen

Im romantischen Kaisergarten und fußläufig zum Gasometer und CentrO gelegen ist die städtische Ludwig Galerie der Ort für bildende Kunst in Oberhausen. Zunächst als städtische Galerie gegründet und 1983 als Ludwig Institut für Kunst der DDR spezialisiert, gehört die Ludwig Galerie seit der Neukonzeption im Jahr 1998 zu den international renommierten Ausstellungshäusern im Ruhrgebiet.

Im Auftrag der Stadt Oberhausen erweiterten die Düsseldorfer Architekten Eller & Eller die klassizistische Schlossanlage, die 1808 von dem Münsteraner Baumeister August Reinking für den Grafen Max Friedrich von Westerholt-Gysenberg geplant wurde, um einen Anbau aus Glas und Stahl (1998). Das Sammlerehepaar Irene und Peter Ludwig, Namensgeber der Galerie, hatte die neue Ausrichtung des Kulturinstitutes angestoßen. Die sehr umfangreiche und über Museen in der ganzen Welt aufgeteilte Sammlung von Irene und Peter Ludwig bildet seit dieser Zeit den qualitätvollen und zeit- wie kulturenübergreifenden Grundstock der Kunstausstellungen in der Ludwig Galerie.
Doch hat die Ludwig Galerie ein einzigartiges Profil entwickelt, das nicht nur Kunstausstellungen in den großzügigen Räumen des Schlosses zeigt. Vielmehr werden in dem ambitionierten Ausstellungsprogramm Leihgaben aus aller Welt unter drei Hauptfragestellungen nach Oberhausen geholt.

Die Sammlung Ludwig,

eine der umfassendsten Privatsammlungen, die über das internationale Netz der Ludwig Museen mit Oberhausen verbunden ist, wird hier unter ungewöhnlichen und übergreifenden Themen vorgestellt. Mit Götter, Helden und Idole, 1998; Welt der Gefäße - von der Antike bis Picasso, 2005 oder Living Stones - Die Natur als Künstlerin, 2007 sind solche Ausstellungsprojekte von Besuchern und Presse vielbeachtet durchgeführt worden. Die für das Kulturhauptstadtjahr 2010 geplante Schau ist dem Gedeckten Tisch gewidmet, in der wertvolle Kunstgegenstände von antiken Gefäßen über mittelalterliche (Altar-)Tische, niederländische Stillleben des 17. Jahrhunderts bis zu aktuellen künstlerischen Positionen vorgestellt werden.

Roy Lichtenstein - The Way it should be

Roy Lichtenstein - The Way it should be

Die populäre Galerie

dagegen widmet sich der Präsentation von Plakatkunst, Karikatur, Comic, Illustration, Fotografie u.ä., was gemeinhin dem angewandten Bereich zugerechnet wird. Wichtige Positionen wie Gottfried Helnwein und Manfred Deix, aber auch Wilhelm Busch wurden gezeigt. Dem Comic ist mit Tim und Struppi gehuldigt worden, Buchillustrationen, so die Bilder zum Buch Harry Potter von Sabine Wilharm erfreuten ein breites Publikum. Im Bereich der Fotografie ist die Ludwig Galerie seit vielen Jahren eine renommierte Adresse. Fotografen wie Henri Cartier-Bresson, Peter Lindbergh, Thomas Hoepker oder Jim Rakete waren mit umfangreichen Ausstellungen zu Gast. Aber auch themenbezogen wurde das Medium Fotografie spannungsreich inszeniert (Der fotografische Blick, 2000; Subjektive Fotografie, 2003).

Die Landmarkengalerie

beschäftigt sich mit dem Strukturwandel der Region, des Ruhrgebiets. Das ehemalige Kohle- und Stahlgebiet wandelt sich zum Dienstleistungszentrum. Landmarken wie Fördertürme, Schornsteine oder Hüttenwerke, die einst das Gesicht des Reviers prägten, verschwinden. Andere wie der Gasometer in Oberhausen, der Förderturm der Zeche Zollverein in Essen oder die "Bramme" von Richard Serra auf der Essener Schurenbachhalde werden zu neuen Wahrzeichen.

Kleines Schloss

Kleines Schloss

Die Ausstellungsprojekte und Outdoorprogramme begleiten diesen Prozess.

Der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen sind weitere Einrichtungen angeschlossen. Die städtische Malschule bindet mit einem umfangreichen und breitgefächerten Programm Kinder und Jugendliche in das Ausstellungsprogramm mit ein. In der Artothek können zu günstigen Konditionen originale Kunstwerke ausgeliehen werden.

Ausstellung in der Gedenkhalle

Ausstellung in der Gedenkhalle

Gedenkhalle im Schloss Oberhausen
Die Gedenkhalle wurde 1962 als die erste westdeutsche Gedenkstätte zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus gegründet. Im Dezember 2010 übergab Oberbürgermeister Klaus Wehling die dort neu eingerichtete Dauerausstellung der Bürgerschaft der Stadt Oberhausen. Dort zeigen seitdem die drei Themenschwerpunkte "Oberhausen im Nationalsozialismus", "Zwangsarbeit im Nationalsozialismus" und "Gedenken und Erinnern in Oberhausen nach 1945" ein breites Spektrum der regionalen Zeitgeschichte zwischen 1933 und 1945 auf.

Öffnungszeiten

Montag geschlossen
Dienstag 11.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch 11.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag 11.00 - 18.00 Uhr
Freitag 11.00 - 18.00 Uhr
Samstag 11.00 - 18.00 Uhr
Sonntag 11.00 - 18.00 Uhr
 

Eintritt

8 Euro, ermäßigt 4 Euro, Familien 12 Euro

Kombiticket:

mit dem Gasometer Oberhausen 13 Euro

Öffentliche Führung:

jeden Sonntag um 11.30 Uhr im Eintrittspreis enthalten

 

Kontakt

Stadt Oberhausen
Ludwig Galerie Schloss Oberhausen
Konrad-Adenauer-Allee 46
46042 Oberhausen

Tel.: 0208 41249-28
Fax: 0208 41249-13
E-Mail:ludwiggalerie@oberhausen.de
www.ludwiggalerie.de

Hier finden Sie aktuelle Veranstaltungen der Gedenkhalle
und außerdem aktuelle Informationen zur Stolpersteinverlegung.

Die Gedenkhalle

Als städtische Einrichtung in Erinnerung an die Verfolgten des Nationalsozialismus arbeitet die Gedenkhalle seit 1962 gegen das Vergessen und für das Miteinander aller Menschen in Oberhausen. Mit der 2010 erneuerten Dauerausstellung widmet sie sich der Stadtgeschichte zwischen 1933 und 1945 als auch der Zwangs-arbeit im Ruhrgebiet während der NS-Zeit. Jährliche Gedenkfeiern wie etwa zum internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar oder auch die Planung und Durchführung von Stolpersteinverlegungen in der Stadt sind ebenso zentrale Arbeitsfelder wie die pädagogische Betreuung von Workshops und Projekten.

Blick ins Foyer (Foto: Ralf Raßloff)

Blick ins Foyer (Foto: Ralf Raßloff)

 
 
 
 

Die Dauerausstellung

Blick in die Ausstellung (Foto: Ralf Raßloff)

Blick in die Ausstellung (Foto: Ralf Raßloff)

Die im Jahr 2010 neu eingerichtete Ausstellung widmet sich der nationalsozialistischen Geschichte der Stadt Oberhausen zwischen 1933 und 1945. Wie in ganz Deutschland fand auch in Oberhausen mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten eine Gleichschaltung der deutschen Gesellschaft statt. Ihre Ausrichtung auf die nationalsozialistische Ideologie hatte zur Folge, dass in der Stadt in den ersten Jahren des Systems vor allem „Andersdenkende“ aus jeglichen Instanzen ausgeschlossen wurden. Die Verfolgung und Inhaftierung politischer Gegner bildete so den Beginn eines Terrorregimes.

 

 

Die Ausgrenzungs-, Verfolgungs- und Vernichtungspolitik der NSDAP gipfelte schließlich in der systematischen Ermordung der jüdischen Bevölkerung Europas und der dort lebenden Sinti und Roma. Auch in Oberhausen fielen viele jüdische Menschen, Sinti und Roma und andere Verfolgte dieser Politik zum Opfer. Heute verweisen Gedenktafeln und Stolpersteine auf das einstige Leben dieser Mitmenschen in der Stadt.

Als einzige Einrichtung im Ruhrgebiet ermöglicht die Gedenkhalle eine umfassende Beschäftigung mit dem Thema „Zwangsarbeit 1939 – 1945“. Anhand zahlreicher biografischer und historischer Dokumente wird das Leben in der Stadt ab 1939 nachgezeichnet, in dem Zwangsarbeiter alltäglich waren.

Informationen zu Führungen und Workshops finden Sie auf www.gedenkhalle-oberhausen.de


 

Skulptur Bombentrichter vor der Gedenkhalle (Foto: Ralf Raßloff)

Skulptur Bombentrichter vor der Gedenkhalle
(Foto: Ralf Raßloff)

Öffnungszeiten:

Öffnungszeiten Di bis So 11-18 Uhr, Montag geschlossen

Ostermontag und Pfingstmontag geöffnet

24., 25., 31. Dezember und 1. Januar geschlossen

Eintritt: frei

 

Hier gelangen Sie zu Informationen über folgende Themen:

Publikation zum Novemberpogrom 1938 
Stolpersteine 
Bisherige Ausstellungen   Bildungsangebote       
Historie

 

Skulptur Die Trauernde vor der Gedenkhalle (Foto: Ralf Raßloff)

Skulptur Die Trauernde vor der Gedenkhalle
(Foto: Ralf Raßloff)

Kontakt

Gedenkhalle
der Stadt Oberhausen
Konrad-Adenauer-Allee 46
46049 Oberhausen

Büroanschrift:
Informationszentrum Gedenkhalle
Am Kaisergarten 52
46049 Oberhausen

Tel.: 0208 6070531-11
Fax: 0208 6070531-20
E-Mail: info-gedenkhalle@oberhausen.de
Homepage: www.gedenkhalle-oberhausen.de

Anfahrt

Mit dem Bus
ab HBF Oberhausen Buslinien 956 und 966, Halt Schloss Oberhausen.
Mit dem Auto über die A 40 und A 42 in Richtung Zentrum/ Schloss Oberhausen.
Mit dem Auto
A 42, Ausfahrt Oberhausen Zentrum, nach 200 m rechts; oder
A 40, Ausfahrt Mülheim Styrum, B 223 bis Schloss Oberhausen

Bild: Schüler bei der Projektarbeit Zentrale Aspekte des Nationalsozialismus und der Kriegsgeschichte stehen im Mittelpunkt der Bildungsangebote der Gedenkhalle. Aus der Verbindung grundsätzlicher Informationen mit Aspekten der Oberhausener Stadtgeschichte entsteht ein konkreter Überblick über die Situation vor Ort zwischen 1933 und 1945.
 

Unsere Angebote richten sich an Jugendliche ab der 8. Klasse, aber auch Erwachsene können die Stadtgeschichte auf informative Weise kennenlernen.

Das Museum ist zum großen Teil behindertengerecht. Kostenfreie Parkmöglichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe. Es ist gut durch den öffentlichen Personennahverkehr zu erreichen.

Alle Bildungsangebote sind kostenfrei!

Bildungsangebote zum Thema "Oberhausen im Nationalsozialismus"  
Jugend im Nationalsozialismus   
Jüdisches Leben in Oberhausen  
Der Luftkrieg in Oberhausen 
Zwangsarbeit im Nationalsozialismus zwischen 1939 und 1945
Vorbereitung eines Besuches der Gedenkhalle oder des Bunkermuseums in der Schule
Online-Vorbereitung des Workshops "Zwangsarbeit im Nationalsozialismus" schon in der Schule! 
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Bildungsangebote zum Thema „Oberhausen im Nationalsozialismus“

"Aus heutiger Sicht hatten wir damals eine schreckliche Zeit. Trotz aller Bedrängnis fanden wir an den Dingen Spaß, die Kindern eben Spaß machten. Ausgeschlossen sein, keinen Zutritt haben, verachtet, belächelt und manchmal in aller Öffentlichkeit geschmäht zu werden, wir müssen wohl eine Mauer um uns errichtet haben, die uns vom wirklichen Leben abschirmte.“ Mit diesen Worten schildert Jakob Friedler, ein Oberhausener Jude, seine Kindheit im nationalsozialistischen Oberhausen. Seine Geschichte ist, ebenso wie viele andere Biografien, Teil der Bildungsangebote von Gedenkhalle und Bunkermuseum in Oberhausen.

Neben der Beschäftigung mit Zeitzeugenberichten und ihrer  Verknüpfung mit historischen Fotografien aus Oberhausen werden den Jugendlichen in verschiedenen thematischen Workshops auch allgemeine historische Entwicklungen aus der Zeit von 1933 bis 1945 vermittelt. Es entsteht so ein umfassendes Bild vom Nationalsozialismus in Oberhausen und der Region des Ruhrgebietes.

Die einzelnen Workshops sind auf unterschiedliche Schwerpunkte ausgerichtet und können jeweils für eine Zeitspanne von drei bis sechs Zeitstunden gebucht werden. Zudem besteht die Möglichkeit Themen miteinander zu verknüpfen und im Rahmen eines mehrtägigen Projektes Einblicke und Kenntnisse zu vertiefen.

Alle Angebote sind speziell auf die Arbeit mit Jugendlichen ausgerichtet. Durch  eine Vielfalt an Methoden wird versucht sie aktiv in den Bildungsprozess einzubeziehen. Ihre Fragen, Meinungen und Gedanken sollen neben der Vermittlung von Inhalten zentraler Bestandteil dessen sein. Als außerschulischer Lernort ermöglichen  die Gedenkhalle und das Bunkermuseum in Oberhausen den Jugendlichen, sich individuell mit der regionalen Geschichte vertraut zu machen.

Gern betreuen wir auch Erwachsenengruppen beispielsweise im Rahmen einer Kurzführung durch die Ausstellung der Gedenkhalle oder im Rahmen eines thematischen Seminars. Sprechen Sie uns für konkrete Ideen und Umsetzungen einfach an.

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Jugend im Nationalsozialismus

Bereits im Alter von zehn Jahren wurden Mädchen und Jungen während der Zeit des Nationalsozialismus Mitglieder in der NS-Jugendorganisation,  der Hitlerjugend. Ein Großteil der Jugendlichen im Nationalsozialismus fand Gefallen an den sportlichen und  Freizeitaktivitäten der HJ-Organisationen wie Hitlerjungen und Bund deutscher Mädel. Fahnenappell und strammstehen, militärischer Drill und ideologische Schulung wurden zwar nicht unbedingt gemocht, jedoch vorwiegend akzeptiert.

Neben den - bisweilen begeisterten - Anhängern der nationalsozialistischen Jugendorganisationen finden in diesem Workshop vor allem jene Berücksichtigung, die sich bewusst gegen den Nationalsozialismus entschieden und aktiven oder passiven Widerstand leisteten. Fragen nach der Motivation und den Formen abweichenden Verhaltens aber auch der  Ausgrenzung von Jugendlichen aus der nationalsozialistischen "Volksgemeinschaft" sollen anhand von regionalen Beispielen aufgeworfen werden.

Der Workshop umfasst folgende thematische Schwerpunkte:
• Aufbau und Struktur der nationalsozialistischen Jugendorganisationen
• Tätigkeiten und Ideologie der Hitlerjugend
• Widerständiges Verhalten und Ausgrenzung von Jugendlichen während des Nationalsozialismus
• Auseinandersetzung mit der Regionalgeschichte
• Arbeit mit Biografien.

Der Workshop „Jugend im Nationalsozialismus“ findet in der Gedenkhalle, Konrad-Adenauer-Allee 46, statt und umfasst drei bis sechs Zeitstunden.

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Jüdisches Leben in Oberhausen

Mit dem Ende des 19. Jahrhunderts siedelten sich vermehrt Juden in Oberhausen an und es entwickelte sich ein reges kulturelles jüdisches Leben. Bis April 1933 lebten schließlich fast 600 Juden in Oberhausen.
Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten begann die schrittweise Ausgrenzung der Juden aus dem öffentlichen Leben. Boykottaktionen, „Arisierungen“, Nürnberger Gesetze und Reichspogromnacht waren nur einige Stationen auf dem Weg von der Ausgrenzung zur Deportation bis zur  Ermordung der Juden in Europa.

Der Workshop „Jüdisches Leben in Oberhausen“ setzt sich mit der umfassenden Ausgrenzung von Juden während des Nationalsozialismus auseinander. Darüber hinaus wird die Entstehung des jüdischen Lebens in Oberhausen und seine Entwicklung nach 1945 einbezogen.

Das Modul umfasst folgende thematische Schwerpunkte:
• Entstehung des jüdischen Lebens in Oberhausen
• Boykottaktionen und „Arisierungen“
• Nürnberger Gesetze
• Reichspogromnacht
• Deportation von Juden
• Jüdisches Leben in Oberhausen seit 1945
• Auseinandersetzung mit Zeitzeugenberichten.

Der Workshop „Jüdisches Leben in Oberhausen“ findet in der Gedenkhalle, Konrad-Adenauer-Allee 46, statt und umfasst drei bis sechs Zeitstunden.

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Der Luftkrieg in Oberhausen

Luftkrieg und Luftschutz prägten die Zeit während des Zweiten Weltkrieges in Oberhausen nachhaltig. Die Bedeutung des Ruhrgebiets für die Rüstungsindustrie des Deutschen Reiches ließ die gesamte Region zum Angriffsziel alliierter Flieger werden. Andauernde Bombardierungen und das damit verbundene Abwarten in Luftschutzräumen wurden zum zentralen Element im Leben vieler Oberhausener.

Der Workshop zum Thema „Luftkrieg“ thematisiert neben Erfahrungen der Oberhausener Bevölkerung eine gesamteuropäische Perspektive. Deutsche Kriegsvorbereitungen und die nationalsozialistische Angriffspolitik finden in diesem Workshop ebenso eine Berücksichtigung wie die Auseinandersetzung mit alliierten Bombardements.

Der Workshop umfasst folgende thematische Schwerpunkte:
• Kontextualisierung des Luftkrieges
• Auseinandersetzung mit regionaler Geschichte anhand unterschiedlicher Themenbereiche
• Luftschutzmaßnahmen im Deutschen Reich
• Auseinandersetzung mit Zeitzeugenberichten.

Der Workshop „Luftkrieg“ findet im Bunkermuseum, Alte Heid 13, statt. Die Dauer beträgt zwei bis fünf Zeitstunden.

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Zwangsarbeit im Nationalsozialismus zwischen 1939 und 1945

Was macht Arbeit aus, und was ist dagegen Zwangsarbeit? Wie kam es dazu, dass 20 Millionen Menschen für Nazi-Deutschland in allen besetzten Gebieten Zwangsarbeit verrichteten? Unter welchen Umständen geschah dies? Wer hat davon profitiert? Waren alle Zwangsarbeiter für die Deutschen gleich? Und wie war das vor Ort, in Oberhausen und dem Ruhrgebiet? Hat man Zwangsarbeiter überhaupt gesehen? Was hat man von ihnen gewusst? Hat man mit ihnen Umgang gehabt, und wenn ja, was für einen? Was war nach dem Ende des Nationalsozialismus mit den Zwangsarbeitern? Und was sagen die ehemaligen Zwangsarbeiter über diese Zeit bis 1945?

Der Workshop vermittelt an Beispielen aus Oberhausen und der Region umfassendes Sachwissen zum Verständnis und zur Einordnung der Zwangsarbeit im Dritten Reich. Der Workshop „Zwangsarbeit im Nationalsozialismus"  findet in der Gedenkhalle, Konrad-Adenauer-Allee 46, statt und umfasst drei bis sechs Zeitstunden.

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Vorbereitung eines Besuches der Gedenkhalle oder des Bunkermuseums in der Schule

Für eine optimale Vorbereitung eines Besuches der Gedenkhalle oder des Bunkermuseums in Oberhausen bietet es sich für die jeweilige(n) Lehrperson(en) immer an, sich zunächst mit dem Ort vertraut zu machen. Kann eine eigene Anreise aus verschiedenen Gründen nicht geleistet werden, können Fragen und Gedanken auch bei einem Telefongespräch austauschen.

Der eigentliche Besuch mit einer Schulklasse kann insofern bestmöglich vorbereitet werden, indem sich die Schülerinnen und Schüler bereits im Unterricht einmal assoziativ mit dem Ort und seinen Themen auseinandergesetzt haben. Dies kann etwa über das Formulieren von konkreten Fragen geschehen, die dann beim  Besuch der Gedenkhalle oder des Bunkermuseums geklärt werden können. Damit kann zudem der freiwillige Charakter, auf den wir großen Wert während der Betreuung vor Ort legen, einer Beschäftigung mit dem Thema gefördert werden.

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Online-Vorbereitung des Workshops „Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“ in der Schule!

Ein Kooperationsprojekt der Freien Universität Berlin und der Gedenkhalle Oberhausen
Das neue Online-Angebot unterstützt die Vorbereitung auf einen Besuch in der Gedenkhalle. Es wendet sich an Schülerinnen und Schüler ab den Jahrgangsstufen 9/10 und ist für alle allgemeinbildenden Schulen geeignet. In 90 Minuten lernen die SchülerInnen zwei Menschen kennen, die während des Nationalsozialismus Zwangsarbeit im Ruhrgebiet leisten mussten. Sie berichten über die Vorkriegszeit in ihrer Heimat, über die Entrechtung während der Besatzung sowie die Verschleppung zur Zwangsarbeit oder ins KZ. Arbeitsvorschläge helfen dabei, sich diesen Biografien anzunähern und über diese persönliche Begegnung Fragen zum Thema Zwangsarbeit zu entwickeln.

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Terminvereinbarung und Rückfragen an:
Mareike Otters, Telefon 0208 6070531-14
E-Mail: paedagogik-gedenkhalle@oberhausen.de

 


 

Kontakt

Gedenkhalle
der Stadt Oberhausen
Konrad-Adenauer-Allee 46
46049 Oberhausen

Büroanschrift:
Informationszentrum Gedenkhalle
Am Kaisergarten 52
46042 Oberhausen

Telefon: 0208 6070531-11
Telefax: 0208 6070531-20
E-Mail: gedenkhalle-bunkermuseum@oberhausen.de

Hier finden Sie aktuelle Veranstaltungen des Bunkermuseums

Bunkermuseum im ehemaligen Knappenbunker (Foto Jürgen Schnug)

Bunkermuseum im ehemaligen Knappenbunker

Das Bunkermuseum ist eine Attraktion in Oberhausen, die unweit von Gasometer und CentrO. zu finden ist. Als im Knappenviertel südlich des CentrO. ein leerstehender Hochbunker zum Bürgerzentrum "Alte Heid" umgebaut wurde, war von vornherein eingeplant, im untersten Geschoss das Museum einzurichten. Mit der Eröffnung des Bürgerzentrums am 23. Juni 2001 nahm das Bunkermuseum seinen Ausstellungs- und Veranstaltungsbetrieb auf.

Das Bunkermuseum Oberhausen versteht sich als ein lebendiger Ort der Geschichte und des kulturellen Dialogs. Dokumentarische Ausstellungen zeigen die Geschichte des Bunkers auf oder beschäftigen sich mit der Orts- und Zeitgeschichte. Im Wechsel damit reflektieren künstlerische Ausstellungen oder Installationen den Charakter der Räumlichkeiten.

Im Mai 2011 eröffnete das Bunkermuseum kurz vor seinem zehnjährigen Bestehen die neue Dauerausstellung

HeimatFront - Vom "Blitzkrieg" in Europa zum Luftkrieg an der Ruhr.

Adresse

Bunkermuseum Oberhausen
im ehemaligen Knappenbunker
jetzt Bürgerzentrum Alte Heid
Alte Heid 13
46047 Oberhausen

Öffnungszeiten:

Mittwoch und Sonntag 14:00 Uhr - 18:00 Uhr
feiertags geschlossen
Der Eintritt ist kostenfrei.

Sommerpause ab Montag, 30. Juli 2018 bis Dienstag, 4. September 2018. Die erste Öffnung nach der Sommerpause am Mittwoch, 5.September 2018.