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Besuch in Oberhausens Partnerstadt Tychy
Zum 75-jährigen Jubiläum von Tychy besuchte eine Oberhausener Delegation unter Leitung von Bürgermeister Werner Nakot die polnische Partnerstadt. Im Mittelpunkt standen der Austausch zwischen den Städten, kulturelle Begegnungen und Austausch im Bereich der Stadtentwicklung.
Ein sichtbares Zeichen der gegenseitigen und internationalen Verbundenheit setzte die Enthüllung eines Wegweisers. Er zeigt die Entfernungen zu Oberhausen und den weiteren Partnerstädten von Tychy. Bei dieser Gelegenheit betonte Bürgermeister Nakot: „Der Wegweiser zeigt, wie viele Städte und Menschen auch über große Entfernungen hinweg miteinander verbunden sind. Städtepartnerschaften machen Europa im Alltag erlebbar, Menschen begegnen sich, lernen voneinander und schaffen Vertrauen. Damit schaffen sie die Basis für nachhaltige Verständigung und Frieden.“
Als Gastgeschenk überreichte Nakot eine Zeichnung der aus Polen stammenden und jetzt in Oberhausen lebenden Künstlerin Agnieszka Smuda: einen Vogel mit einem Ölzweig als Sinnbild für Frieden und Versöhnung über Grenzen hinweg. Die enge Verbindung der Städte zeigt sich auch darin, dass Smuda bereits im Rahmen einer Kooperation ihre Werke in der Galerie Obok in Tychy ausgestellt hat. Weitere Höhepunkte waren die Eröffnung des 40. Schlesischen Gitarrenherbstes und ein Rundgang zu markanten Orten der Stadt. Hier bot sich die Gelegenheit, Anknüpfungspunkte für konkrete gemeinsame Aktivitäten zwischen den Städten zu finden. Darüber hinaus präsentierten die Gastgeber ihre Lösungen im Bereich der Stadtentwicklung, wie die Klimaanpassung durch Grünflächen, Wasserrückhaltung und Mobilitätslösungen.
Hintergrund: Die Städtepartnerschaft zwischen Oberhausen und Tychy besteht seit 2020. Seit dem Ende der Pandemie haben zahlreiche gegenseitige Besuche die Verbindung gestärkt. Ziel ist dabei stets, voneinander zu lernen und Ideen mitzunehmen, die die eigene Stadt voranbringen können. Zur Oberhausener Delegation gehörten neben Nakot der Kulturausschussvorsitzende Axel Scherer, Marita Wolter (Kulturausschuss), Dr. Jörg Schröer-Trebbe als Vorsitzender des Ausschusses für Stadtplanung und Umwelt sowie Marga Dresen vom Büro für Interkultur.