Artenschutz

Igelschutz in Oberhausen

Was kann ich tun?

Igel brauchen abwechslungsreiche Lebensräume mit vielen Versteckmöglichkeiten und ausreichendem Nahrungsangebot, vor allem Insekten. Da ihre natürlichen Lebensräume in Mitteleuropa fast verschwunden sind, leben sie heute oft im Siedlungsraum des Menschen.

Naturnahe Gärten können dabei gute und geeignete Lebensräume für Igel darstellen.

So schaffen auch Sie in Ihrem Garten ein Zuhause für Igel:

  • Helfen Sie Igeln, genügend Nahrung zu finden und wählen Sie insekten­freundliche, heimische Pflanzen für Ihren Garten.
  • Verzichten Sie in Ihrem Garten auf den Einsatz von Pestiziden.
  • Lassen Sie Laub und kleine Äste unter Ihrer Hecke liegen oder bauen Sie einen Ast-Laubhaufen in einer geschützten Ecke. So können sich Igel zurückziehen.
  • Schichten Sie Laub und Reisig erst im April um, denn darin könnte ein Igel schlafen.
  • Schaffen Sie kleine Lücken in Ihrem Zaun, damit Igel Ihren Garten bei ihren nächtlichen Streifzügen ganz einfach betreten und wieder verlassen können.
  • Reduzieren Sie die nächtliche Beleuchtung.


Nächtliches Verbot für Mähroboter in Oberhausen

Mähroboter erkennen Igel nicht als Hindernis. Hinzu kommt, dass Igel bei Gefahr nicht flüchten, sondern sich einfach zusammenrollen. Bei Kontakt kommt es daher oft zu gravierenden Schnittverletzungen bei den Tieren, die größtenteils zum Tode führen können. Verletzte Tiere haben meist lange und erhebliche Leidenszeiten.

In Oberhausen dürfen Mähroboter seit April 2026 als Schutzmaßnahme nur noch tagsüber uneingeschränkt betrieben werden. Entsprechend den Hauptaktivitätszeiten des Igels, die sich auf die Dämmerungs- und Nachzeiten erstrecken, gilt das Betriebsverbot für Mähroboter in der Zeit von einer halben Stunde vor Sonnenuntergang bis eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang des folgenden Tages.

Kontakt

Stadt Oberhausen
Bereich Umwelt
Untere Naturschutzbehörde
Technisches Rathaus Sterkrade
Bahnhofstraße 66
46145 Oberhausen
Tel.: 0208 825-3573
E-Mail: naturschutzbehoerde@oberhausen.de