Bezirksbürgermeister würdigen Ehrenamtliche

15.10.2026 - Seit 25 Jahren würdigen die drei Oberhausener Bezirksbürgermeister ehrenamtliches Engagement. Eine Zahl, die belegt, wie lange schon Ehrenamt eine besondere Wertschätzung in Oberhausen erfährt. Unter dem Motto Patenschaften sind am Freitag, 9. Oktober, 45 ehrenamtlich engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger mit einer Urkunde und der Ehrenamtsnadel der Stadt ausgezeichnet worden.

Gastgeber der Feier sind alljährlich die drei Bezirksbürgermeister, in diesem Jahr alle erstmals in dieser Funktion: Albin Bajric (Sterkrade/CDU), Ralf Bohnes (Alt-OB, SPD, leider erkrankt fehlend) und Benedikt Domberger (Osterfeld/CDU). Veranstalter ist der Bereich Chancengleichheit bei der Stadt Oberhausen.

Die Ehrenamtlichen mit den Bezirksbürgermeistern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Oberhausen. (Foto: Stadt Oberhausen)
Die Ehrenamtlichen mit den Bezirksbürgermeistern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Oberhausen. (Foto: Stadt Oberhausen)

Zu Beginn der Feier, die dieses Jahr im Restaurant Zur Antony Hütte stattfand, begrüßte Uwe Bonsack, stellvertretender Leiter des Bereichs Chancengleichheit, die Ehrenamtlichen. Er ging auf die lange Tradition der Feier ein. Auch Ehrenamt habe sich in diesen 25 Jahren gewandelt, aber geblieben sei die Bereitschaft vieler Menschen, sich einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Selbst die Corona-Pandemie habe das nicht geändert.

Für eine saubere Stadt

Das diesjährige Motto Patenschaften bedeute vor allem, so Bonsack, „ich kümmere mich“, zu zeigen, was einem wichtig sei. Als Beispiele nannte er Patenschaften für die Umwelt, für Spielplätze, für Baumscheiben. Dies seien Orte für Begegnungen, Orte für Kinder, ein Stück eines Stadtteils werde sauber und gepflegt gehalten. Für diese Bereitschaft gelte es, Danke zu sagen.

Wer eine Patenschaft übernehme, der setze ein Zeichen für etwas, was ihm wichtig sei, so Benedikt Domberger, diesjähriger Gastgeber der jährlich zwischen den drei Stadtbezirken rochierenden Feier. „Genau das macht unsere Stadt lebenswert“, so Domberger. Es seien eben nicht nur die großen Projekte, sondern ebenso die vielen kleinen Dinge, die täglich geschähen, eine Stadt prägten und ausdrückten, „dieser Ort ist mir wichtig“.

Engagierte Stadtgesellschaft

Mit Blick auf die Anwesenden sagte der Bezirksbürgermeister, sie alle verbinde die Bereitschaft, Zeit und Energie einzusetzen, nicht für den eigenen Vorteil, sondern für die Gemeinschaft. „Sie stehen somit für eine lebendige und engagierte Stadtgesellschaft. Lassen Sie sich nicht entmutigen, und wenn die Politik helfen kann, nutzen Sie bitte diese Möglichkeit und kommen auf uns zu“, erklärte Domberger abschließend vor der Übergabe der Nadeln und Urkunden. In geselliger Runde klang die Feier anschließend langsam aus.