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Die Oberhausener Tafel feiert 25jähriges Jubiläum
Die Oberhausener Tafel e.V. hat am Freitag, 25. September 2026, in der (Tafel)Kirche „Heilige Familie“ an der Gustavstraße sein 25jähriges Bestehen gefeiert. Neben Unterstützern und Begleitern der ehrenamtlichen Tafel waren viele Besucherinnen und Besucher vor Ort, um sich ein Bild von der Arbeit der Tafel zu machen. Bürgermeister Werner Nakot richtete ein Grußwort an die Anwesenden, der Vorstand der Oberhausener Tafel e.V. stellte seine Arbeit an den drei Standorten Gustavstraße, Osterfeld und Sterkrade vor. Die Oberhausener Tafel bietet beständige Hilfe für die Bedürftigen in Oberhausen sowie Unterstützung von Kindergärten und der Wohnungslosenhilfe.
Fakten zur Oberhausener Tafel 2026
- Unterstützung von mehr als 2.700 Personen in Oberhausen zzgl. Kindergärten und Obdachlosenhilfe.
- Jährlich mehr als 37.100 Kundenbesuche (2025) von Kunden aus derzeit 45 verschiedenen Herkunftsländern.
- Mehr als 100 aktive ehrenamtliche Mitarbeiter.
- Lebensmittelabholung in 81 Geschäften, Bäckereien, Auslieferungslager.
- Wöchentliche Abholung von ca. 25-30 Tonnen Lebensmitteln.
- Wöchentliche Entsorgung von ca. 1/3 verdorbener Lebensmittel.
- Abholung mit 5/6 Kühlfahrzeugen an 6 Tagen pro Woche.
- Wöchentlich weit mehr als 900 ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden.
Zu den Kunden gehören u.a. Arbeitslose, Rentnerinnen und Rentner mit sehr geringen Rentenansprüchen, alleinerziehende Frauen als auch Männer und seit einigen Jahren auch eine große Anzahl an geflüchteten Menschen.
Der Verein
Die Oberhausener Tafel e.V. ist ein gemeinnütziger Verein. Die Arbeit wird ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern geleistet. Die Verteilung der Lebensmittel an die Bedürftigen erfolgt gegen einen geringfügigen Kostenbeitrag. Nur mit den Einnahmen aus dem Verkauf der Lebensmittel lässt sich der Erhalt und die Arbeit der Tafel nicht gewährleisten. Deshalb ist die Tafel auf Hilfe angewiesen durch Zeitspenden (Mitarbeit), Lebensmittelspenden oder Sachspenden in Form von direkten Geldzuwendungen, Überlassung von Geräten, Gegenständen und Hilfsmitteln für den Tafelbetrieb sowie Gewährung von Nachlässen beim Einkauf von Waren und Dienstleistungen. Weitere Informationen für ein persönliches Engagement und zur Arbeit der Oberhausener Tafel finden Interessierte unter www.dieoberhausenertafel.de
Geschichte der Tafel
Die Oberhausener Tafel hat sich am 25. September 2001 als ein Projekt der AGENDA 21 im Diakonischen Werk des Kirchenkreises Oberhausen gegründet. Ziel war es, Menschen, die in Armut leben, zu helfen, indem man Lebensmittel, die nicht mehr für den Verkauf geeignet waren einzusammeln und an die zu verteilen, die wir in unserer Gesellschaft als bedürftig bezeichnen. Seit dem 17. März 2006 ist die „Oberhausener Tafel e. V.“ als selbständig eingetragener Verein Mitglied im Bundesverband Tafel Deutschland e.V. Der Verein verfolgt ausschließlich mildtätige und gemeinnützige Zwecke. Am 21. September 2007 ist die Oberhausener Tafel in die Kirche „Heilige Familie“ an der Gustavstraße / Ecke Buschhausener Straße gezogen. Die Oberhausener Tafel e.V. wird getragen von derzeit 110 ehrenamtlichen Mitgliedern, die sich die ganze Woche für die bedürftigen Menschen der Stadt einsetzen.