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Grünes Licht für neue Gesamtschule zum Schuljahr 2027/28

28.09.2026

Der Rat der Stadt Oberhausen hat die Gründung einer neuen Gesamtschule beschlossen. Sie soll zum Schuljahr 2027/28 mit vier fünften Klassen im Gebäude der ehemaligen Hauptschule Lirich an der Eschenstraße 60 starten und wird zunächst den Übergangsnamen Gesamtschule an der Eschenstraße tragen. Das Gebäude wird dafür als vorläufiger Schulstandort hergerichtet. Zuletzt wurde es von der Volkshochschule genutzt; für deren Angebote stehen Ersatzräume zur Verfügung.

Nach der aktuellen Schulentwicklungsplanung werden zum Schuljahr 2027/28 rund 200 zusätzliche Plätze an weiterführenden Schulen benötigt. Die neue Gesamtschule schafft einen Teil der benötigten Kapazität und soll in den folgenden Jahren mit ihren Schülerinnen und Schülern von zunächst vier Zügen auf sechs Züge wachsen.

„Mit diesem Beschluss haben wir einen entscheidenden Schritt für den Schulstart 2027 gemacht. Eltern und Kinder, für die in den kommenden Jahren der Wechsel auf eine weiterführende Schule ansteht, können sich darauf verlassen, dass die dringend benötigten zusätzlichen Kapazitäten an Schulplätzen auch bereitgestellt werden“, sagt Oberbürgermeister Thorsten Berg.

„Dass der Rat grundsätzlich der Neugründung der benötigten zusätzlichen Gesamtschule zugestimmt hat, ist ein wichtiger erster Schritt. Mit dem Ratsbeschluss hat die Verwaltung jetzt den Auftrag, im zweiten Schritt auch die kriteriengestützte Entscheidung für einen endgültigen Standort für die Gesamtschule vorzubereiten. Die nun beschlossene Schulgründung ist eine wichtige Grundlage, um auch in konkrete Verhandlungen mit Grundstückseigentümern einzutreten,“ sagt Schuldezernent Jürgen Schmidt.

Mit der Entscheidung für die Gründung der zusätzlichen Gesamtschule hat der Rat auch die geplanten Mittel in Höhe von 1.750.000 € freigegeben. Darin enthalten sind die Arbeien an der Eschenstraße, die Vorbereitung von Räumen für die Volkshochschule im Hans-Sachs-Berufskolleg und Anpassungen am Wunderhof. Das frühere Hauptschulgebäude an der Eschenstraße in Lirich wird unter anderem im Bereich Brandschutz und an der technischen Ausstattung ertüchtigt. Außerdem erhält der Standort eine vorläufige Mensa und wird im Außenbereich ebenfalls ertüchtigt.

Die derzeit im Gebäude an der Eschenstraße untergebrachten Angebote der Volkshochschule werden vorübergehend in Räume des Hans-Sachs-Berufskollegs umziehen. Zum vorläufigen Schulstandort gehört perspektivisch auch der gegenüberliegende Wunderhof. Nach derzeitigem Planungsstand wird die neue Gesamtschule dessen Räume voraussichtlich erst ab dem Schuljahr 2028/29 benötigen, wenn die Zahl ihrer Schüler steigt. Die dortige Betreuung der vierten Klassen der Wunderschule soll am Hauptstandort der Wunderschule zusammengeführt werden, die derzeit auch eine neue Mensa erhält. Die Kinder- und Jugendangebote im Wunderhof können grundsätzlich am Nachmittag ab 16 Uhr weiterhin stattfinden. Ihre Nutzung wird mit dem Schulbetrieb abgestimmt.