Ehemalige Sparkassen-Immobilie wird Sozial-Rathaus

Besichtigung zeigt Baufortschritte - Umbau ist im Zeitplan

22.09.2020 - Die Umbauarbeiten in dem ehemaligen Sparkassengebäude laufen auf Hochtouren, so dass sich am 22. September 2020 Oberbürgermeister Daniel Schranz, Personaldezernent Michael Jehn und Frank Horvath, Bereichsleiter des städtischen Immobilienmanagements auf der Baustelle bei den Zuständigen OGM-Regionalmanager Frank Kuhla, OGM-Projektleiter Pierre Fischer und dem Architekten Moritz Ebbers über den aktuellen Baufortschritt, die Kosten und die geplante Folgenutzung der Immobilie informierten.

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Am Dienstag, 22.09.2020 begehen Mitglieder von Rat und Verwaltung und der OGM die Baustelle Sozial-Rathaus an der Essener Straße. Der Architekt Moritz Ebbers erklärt dem Oberbürgermeister Schranz (vorne rechts) und den anderen Teilnehmern die Baupläne. (Foto: Stadt Oberhausen, Tom Thöne)

Die Teilnehmer der Besichtigung stellten erfreut fest, dass die Aufstockung der Seitenflügel und die Schaffung einer neuen Eingangssituation bereits sehr weit fortgeschritten sind. Der Zeitplan konnte bisher eingehalten werden. Das bedeutet: Der Innenausbau wird Anfang/Mitte Oktober 2020 starten, somit sollte die Fertigstellung und Inbetriebnahme spätestens im Herbst 2021 erfolgen können. Der Kostenrahmen für den Umbau - inklusive Möblierung - wurde 2018 mit insgesamt rund 10,5 Mio. Euro beziffert. Doch erst auf Grundlage der laufenden Ausschreibungen und der entsprechenden Ergebnisse werden die Kosten weiter konkretisiert werden können. 

Außerdem kann durch die hohe Flexibilität des Gebäudes und des Grundrisses mit dem neuen Gebäude auf etwaige erhöhte Bedarfe der Nutzer ohne bauliche Maßnahmen reagiert werden.

Mit Blick auf die notwendigen Vorprüfungen wurde hinsichtlich der städtischen Nutzung mit der Stadtsparkasse ein Mietvertrag bis Frühjahr 2018 geschlossen. Unter intensiver Beteiligung der zukünftigen Nutzer aus den Bereichen Sozialamt, Familienhilfen, Asylbewerberamt, Grundsicherung für Senioren, Finanzen und Controlling (zurzeit in vier verschiedenen Gebäuden ansässig) und Moderation durch ein externes Büro wurde ein Nutzungskonzept erarbeitet, das den heutigen Ansprüchen an eine moderne Bürowelt Rechnung trägt.

Das Objekt wurde auf Grundlage des Ratsbeschlusses vom 21. November 2016 mit Kaufvertrag vom 1. Dezember 2016 erworben. Die Grundstücksgröße beträgt ca. 5.640 qm, die Gesamtnutzfläche (einschließlich Verkehrsflächen, Technik, Lager u.a.) rund 4.700 qm und das Gebäude bietet ca. 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Platz.