8. Jugendparlament nimmt Arbeit auf

27 Jugendliche gestalten Oberhausen mit

24.09.2026 - Das 8. Jugendparlament Oberhausen ist im Amt. 20 der 27 neu gewählten Jungparlamentarierinnen und Jungparlamentarier sind am Mittwoch. 23. September 2026, im Ratssaal zur konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Mit einem Klausurwochenende im Oktober steigt das junge Gremium nun in die kommunalpolitische Arbeit ein.

Oberbürgermeister Thorsten Berg begrüßte die Mitglieder des neuen Jugendparlaments im Ratssaal der Stadt Oberhausen. (Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne)
Oberbürgermeister Thorsten Berg begrüßte die Mitglieder des neuen Jugendparlaments im Ratssaal der Stadt Oberhausen. (Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne)

Oberbürgermeister Thorsten Berg hieß die Schülerinnen und Schüler im Alter von 13 bis 19 Jahren, von denen vier schon dem 7. Jugendparlament angehörten, herzlich willkommen. Er gratulierte ihnen zur Wahl und dankte ihnen dafür, dass sie Verantwortung übernehmen und sich ehrenamtlich für die Interessen der Kinder und Jugendlichen in Oberhausen engagieren: „Ihr seid nicht nur die Stimme der jungen Menschen in Oberhausen – ihr seid Teil unserer Stadtpolitik. Nutzt diese Möglichkeit, bringt eure Ideen ein, stellt auch kritische Fragen und habt den Mut, Dinge verändern zu wollen. Demokratie lebt vom Mitmachen. Ich wünsche euch für eure zweijährige Amtszeit viel Freude, Durchhaltevermögen und den Mut, eure Stadt aktiv mitzugestalten.“

Die Vorsitzende des 7. Jugendparlamentes, Sila Özer, übernahm die Moderation der ersten Sitzung des neuen Gremiums und begrüßte die Nachfolgergruppe.

Für das 8. Jugendparlament Oberhausen standen 54 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl. Vierzehn Oberhausener Schulen sind nun im Gremium vertreten. Von den 12.666 Wahlberechtigten gaben 6.750 Schülerinnen und Schüler ihre Stimme ab, damit lag die Wahlbeteiligung bei 53,3 Prozent, ein weiterer Zuwachs im Vergleich zur Wahl des 7. Jugendparlamentes (51 Prozent).

In der nächsten Sitzung am Mittwoch, 4. November 2026, ab 17 Uhr im Ratssaal wählt das Gremium seinen Vorsitz und die Sprecherinnen und Sprecher der Arbeitskreise. Dann entscheidet das Jugendparlament auch, in welchen Ausschüssen des Rates es vertreten sein soll. Die Sitzung ist öffentlich, Interessierte sind willkommen.


Hintergrund

Beim Jugendparlament handelt es sich um die direkt gewählte Interessenvertretung der Oberhausener Kinder und Jugendlichen. Das erste Oberhausener Jugendparlament konstituierte sich am 21. Juni 2012. Die Wahlperiode umfasst zwei Jahre, dauert beim 8. Jugendparlament also bis zum Jahr 2028.

Gemeinsam setzen sich die Parlamentarierinnen und Parlamentarier für die Belange der Kinder und Jugendlichen in Oberhausen ein, werden an Vorhaben der Verwaltung beteiligt und initiieren eigene Aktionen. Jede weiterführende Schule in Oberhausen kann bei den Wahlen maximal drei Delegierte ins Jugendparlament entsenden.

Ein Mitglied des Jugendparlaments sitzt im Jugendhilfeausschuss, um dort die Interessen des Jugendparlaments und der jungen Bürgerschaft zu vertreten. Zudem haben die Jungparlamentarierinnen und -parlamentarier Rederecht, Anhörungsrecht und Anregungsrecht in Ausschüssen der Stadt. Zwei Mitglieder sind Delegierte im Kinder- und Jugendrat NRW, der landesweiten Interessenvertretung der Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen zum Jugendparlament gibt es hier