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Radquerung an der Richard-Wagner-Allee wird umgebaut

24.06.2026

Die Stadt Oberhausen wird die Radquerung an der Richard-Wagner-Allee/Fahnhorststraße umbauen. Damit setzt sie einen einstimmigen Beschluss der Unfallkommission – bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Polizei, Stadtverwaltung und Bezirksregierung – um, die sich nach mehreren Unfällen intensiv mit der Situation vor Ort beschäftigt hat.

Die Kreuzung im Stadtteil Osterfeld ist eine von insgesamt 13 Radquerungsstellen in Oberhausen, die  entlang der HOAG-Trasse, des Grünen Pfades, der Jacobi-Trasse, der Styrumer Allee oder – wie in diesem Fall – der Richard-Wagner-Allee führen. Sie wurde 2024 umgebaut, seit August 2025 haben Radfahrende dort Vorrang. Seitdem ist es allerdings zu insgesamt sechs Verkehrsunfällen – teilweise mit schwereren Verletzungen – zwischen Autos sowie Rad- und E-Scooter-Fahrenden gekommen. Aufgrund dieser Entwicklung wird der Bereich inzwischen als Unfallhäufungsstelle geführt.

Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden hat Priorität

„Verkehrsplanung orientiert sich an geltenden Regelwerken und fachlichen Standards. Gleichzeitig müssen wir aber auch die Erfahrungen vor Ort und die tatsächliche Entwicklung im Blick behalten“, begründet Thomas Palotz, Beigeordneter für Stadtplanung, Bauen, Mobilität und Umwelt der Stadt Oberhausen, die Entscheidung. „Wenn sich zeigt, dass eine Maßnahme nicht die gewünschte Wirkung erzielt, müssen wir reagieren. Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer hat dabei oberste Priorität.“

Daher beginnt die Stadtverwaltung kurzfrisitg damit, die entsprechenden Markierungen und Verkehrszeichen zu entfernen, so dass der Radverkehr künftig wieder wartepflichtig ist. Das Verkehrszeichen „Vorfahrt gewähren“ wird – wie vor dem Umbau – erneut am Radweg der Richard-Wagner-Allee angebracht. Die bestehende Fahrbahnverengung bleibt jedoch erhalten.