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Erfolgreicher Abschluss und Ausblick für die Kulturscouts Oberhausen
Ein inspirierendes Projektjahr voller Kunst, Kultur und kreativer Entfaltung hat seinen feierlichen Höhepunkt gefunden. Gemeinsam mit rund 40 engagierten Schülerinnen und Schülern aus acht weiterführenden Oberhausener Schulen, Vertretenden der Kulturinstitutionen, Schulleitungen sowie kulturbeauftragten Lehrkräften haben Kulturdezernent Apostolos Tsalastras, Schuldezernent Jürgen Schmidt und Kulturagent Jens Niemeier das Kulturscouts-Projekt 2025/2026 offiziell abgeschlossen. Im Rahmen einer feierlichen Übergabe erhielten die Jugendlichen ihre Zertifikate – zeitgleich wurde bereits der Startschuss für die Fortsetzung dieses Erfolgsmodells im kommenden Schuljahr gegeben.
Fester und wertvoller Baustein in der Stadt
Das wegweisende Kooperationsprojekt des Kulturdezernats, des Kulturagenten sowie des städtischen Bildungs- und Kulturbüros hat sich als fester und wertvoller Baustein in der Stadt identifiziert. Es öffnet Jugendlichen der Jahrgangsstufen 8 und 9 gezielt die Türen zu den vielfältigen Kultureinrichtungen Oberhausens. In praxisnahen Workshops blicken die Schülerinnen und Schüler hinter die Kulissen, treten in den direkten Dialog mit Kunst und Kultur und werden so zu begeisterten Botschafterinnen und Botschaftern ausgebildet, die ihre Erfahrungen in ihre Schulen tragen. Insgesamt elf Kulturinstitutionen öffneten in diesem Jahr ihre Tore und zeigten sich von der Neugier und dem kreativen Potenzial der Jugendlichen tief beeindruckt.
Beeindruckende Videos und Performances
Wie intensiv, bereichernd und nachhaltig die Kulturscouts das Projektjahr erlebt haben, bewiesen sie bei der Abschlussveranstaltung, die am vergangenen Freitag, 3. Juli 2026, im Artoclub (Artothek) stattfand. Mit beeindruckenden Videos und Performances brachten die frischgebackenen Kulturscouts ihre Erlebnisse auf die Bühne. Die teilnehmenden Schulen – die Anne-Frank-Realschule, das Bertha-von-Suttner-Gymnasium, das Elsa-Brändström-Gymnasium, die Gesamtschule Weierheide, die Heinrich-Böll-Gesamtschule, das Heinrich-Heine-Gymnasium, das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium und die Schillerschule – durften stolz auf die künstlerischen Leistungen ihrer Schützlinge sein. Kulturdezernent Apostolos Tsalastras und Schuldezernent Jürgen Schmidt zeigten sich nachhaltig begeistert von der künstlerischen Qualität und den Jugendlichen. Sie unterstrichen in ihren Ansprachen nachdrücklich die herausragende Bedeutung kultureller Bildung.
Ausblick
Was im September 2019 begann und selbst den Herausforderungen der Coronavirus-Pandemie (mit einem erfolgreichen digitalen Abschluss im Jahr 2021) trotzte, ist nach einer intensiven Evaluations- und Pilotphase im Schuljahr 2022/2023 längst zu einer unverzichtbaren Institution gereift. Im kommenden Schuljahr startet die Erfolgsgeschichte bereits zum fünften Mal. Das zukunftsweisende Projekt steht auch weiterhin den Klassen 8 und 9 aller interessierten weiterführenden Schulen in Oberhausen offen und verspricht, auch in Zukunft junge Menschen für die Kultur vor ihrer Haustür zu begeistern. Schulen und Institutionen, die Teil dieses Projektes werden möchten, können sich für weitere Informationen an das Regionale Bildungsbüro der Stadt Oberhausen wenden.