Jugendkulturpreis 2026 verliehen
06.07.2026 - Am 2. Juli 2026 wurde der Jugendkulturpreis 2026 der Stadt Oberhausen in der Schlosserei im Zentrum Altenberg verliehen. Gemeinsam mit Familie, Freundinnen, Freunden sowie wichtigen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern wurden die Gewinnerinnen und Gewinner nach einer Begrüßung durch Oberbürgermeister Thorsten Berg gekürt.
Oberbürgermeister Thorsten Berg verdeutlichte in seiner Begrüßungsrede die Bedeutung des Jugendkulturpreises als Zeichen für die Kreativität junger Menschen. „Beim Jugendkulturpreis stehen junge Menschen im Mittelpunkt, die etwas Eigenes geschaffen haben: mit Bildern, Worten, Musik, Film, digitalen Mitteln, mit Ideen, Mut und persönlichem Ausdruck. Diese Bandbreite macht deutlich: Jugendkultur passt häufig nicht in klassische Kategorien. Und das ist gut so. Denn junge Kunst lebt gerade davon, Grenzen zu überschreiten, Formen zu mischen und eigene Wege zu gehen.“
Der Jugendkulturpreis zeichnet nicht nur künstlerische Werke von jungen Menschen aus. Gewürdigt wird auch ein künstlerisches Projekt, in welchem in besonderer Weise die Eigeninitiative und der Selbstausdruck Jugendlicher sichtbar wird. Außerdem gibt es einen Preis für eine Person oder Institution, die sich besonders für die künstlerische Förderung von Heranwachsenden einsetzt. In den drei Kategorien wurden insgesamt 33 Vorschläge eingereicht.
Die Preisträgerinnen in der Kategorie künstlerische Werke sind:
- Darya Bakanova, 20 Jahre, mit ihrem Gemälde „Destination: Zukunft“
- Niklas Kramer, 14 Jahre, mit seinem Musikalbum „pseudomortem“
- Leif Schätzmüller, 17 Jahre, mit seinem Kurzfilm „Im Herzen der Stadt“
- Lola Camminadi, 17 Jahre, mit ihrem Gedicht-Kurzfilm „What Remains – Gedichte Sammlung“
- Merle Schraven, 14 Jahre, mit ihrem Buch inkl. Illustrationen „Nach der Stille“
Sie alle erhalten 300 Euro und ein künstlerisches Mentoring.
Den Jugendkulturpreis in der Kategorie künstlerisches Projekt, dotiert mit 1000 Euro, hat das Projekt „Gestern und heute und JETZT“ der Glück-auf-Schule gewonnen.
Laurin Richarzhagen, 15 Jahre, mit dem Kurzfilm-Projekt „Die 120 Tage von Oberhausen – in Gedenken an Christoph Schlingensief“ erhält als Person mit besonderem Engagement für die Jugendkultur den Preis im Wert von 500 Euro.
Das Kulturbüro bedankt sich für die zahlreichen Einreichungen.
Hintergrund:
Bewerben konnten sich künstlerisch aktive Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 21 Jahren mit Einzelwerken sowie Projektarbeiten und -gruppen aus Schule und Freizeit. Für die Auszeichnung von Personen oder Institutionen besteht zusätzlich die Möglichkeit Vorschläge einzureichen. Die siebenköpfige Jury bestand 2026 aus Milena Weibel (FSJ Kultur im Projekt „Lass‘ mal gemeinsam machen! Inklusives Kulturleben in Oberhausen“), Hannah Claaßen (FSJ Kultur im Kulturbüro), Tim Rumpf (Jugendparlament Oberhausen), Nathalie Rompf (Jugendparlament Oberhausen), Lisa Katzensteiner (Jugend- und Kulturzentrum Druckluft e.V.), Einar Fehrholz (freischaffender Künstler mit Atelier im Kunsthaus Haven) und Desar Sulejmani (Bereichsleitung Städtische Musikschule Oberhausen).


