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Moderne Heimat für das Ehrenamt
Ein Meilenstein für den Brandschutz und das Ehrenamt: Am vergangenen Freitag, 12. Juni 2026, wurden die neuen Raumzellen für die Züge Mitte und Süd der Freiwilligen Feuerwehr feierlich eröffnet. Das hochmoderne, zweigeschossige Gebäude liegt in direkter Nachbarschaft zur bestehenden Fahrzeughalle und bietet den Einsatzkräften eine zeitgemäße Infrastruktur. Jeder der beiden Züge nutzt künftig eine eigene Etage.
Der Einzug beendet eine lange Phase der räumlichen Enge im sanierungsbedürftigen Altbau. Für die insgesamt 90 ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte stehen nun endlich bedarfsgerechte Büro-, Aufenthalts-, Sanitär- und Umkleideräume bereit. Ein besonderer Fortschritt: Im Gegensatz zum alten Gebäude verfügt der Neubau über separate, vollwertige Umkleide- und Sanitärbereiche für weibliche Einsatzkräfte. Damit trägt die Feuerwehr der erfreulichen Entwicklung Rechnung, dass sich immer mehr Frauen im aktiven Dienst engagieren.
An der feierlichen Eröffnung nahmen neben den Feuerwehrkräften auch Oberbürgermeister Thorsten Berg sowie der zuständige Beigeordnete Michael Jehn teil. Beide hoben in ihren Festreden das außerordentliche Engagement der Freiwilligen Feuerwehr hervor und betonten die absolute Unverzichtbarkeit des feuerwehrtechnischen Ehrenamtes für die Sicherheit der Stadtgesellschaft.
Auch Jörg Brandenburg als Leiter der Feuerwehr begrüßte die anwesenden Feuerwehrleute sowie deren Familienmitglieder. Er fand bewegende Worte des Dankes für die Einsatzkräfte, schloss darin aber explizit auch die Partnerinnen und Partner sowie die Familien ein. Diese müssten im Alltag regelmäßig auf ihre Liebsten verzichten, wenn diese zu Einsätzen, Übungen und Lehrgängen ausrücken. Ohne diesen Rückhalt im privaten Umfeld sei ein solches Ehrenamt nicht leistbar.
Den feierlichen Schlusspunkt der Veranstaltung setzte die traditionelle Einsegnung: Das neue Gebäude wurde durch den Diakon Bernd Malecki offiziell geweiht und seiner Bestimmung übergeben.