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Bezirksschülervertretung erweitert Jugendbeteiligung in Oberhausen
Die Mitbestimmung junger Menschen in Oberhausen wird weiter gestärkt: Am Mittwoch, 22. April 2026, ist offiziell die Bezirksschülervertretung in Oberhausen gegründet worden. Das neue Gremium soll die Interessen von Schülerinnen und Schülern schulübergreifend bündeln und eine zusätzliche Plattform für den Austausch über Bildung und Schule schaffen. Bezirksschülersprecher ist Liyardin Meier, ihn vertreten Sila Özer und Tim Rumpf.
Die Gründung baut auf einer langjährigen und erfolgreichen Beteiligungskultur in Oberhausen auf. Mit dem Jugendparlament Oberhausen verfügt die Stadt seit mehr als zehn Jahren über ein fest etabliertes Beteiligungsgremium, das in Politik und Verwaltung einen hohen Stellenwert besitzt. Das Jugendparlament bringt regelmäßig die Perspektiven junger Menschen in kommunale Entscheidungen ein und beschäftigt sich dabei mit einer Vielzahl von Themen – darunter Schule, Umwelt, Nahverkehr, soziale Fragen und Integration.
Die neue Bezirksschülervertretung soll diese bestehende Arbeit nicht ersetzen, sondern gezielt ergänzen. Während das Jugendparlament weiterhin die Interessen junger Menschen in ihrer ganzen Breite vertritt, kann die Bezirksschülervertretung künftig schulische Anliegen noch stärker in den Fokus rücken und den Austausch zwischen den Schulen intensivieren.
An der Gründungsveranstaltung nahm auch Oberbürgermeister Thorsten Berg teil. Er würdigte das Engagement der Jugendlichen: „Die starke Jugendbeteiligung in Oberhausen lebt davon, dass junge Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Stadt aktiv mitgestalten. Die neue Bezirksschülervertretung ist eine wertvolle Ergänzung zu unserem Jugendparlament und zeigt, wie lebendig demokratische Teilhabe in unserer Stadt ist.“
An der Gründung nahmen Schülerinnen und Schüler von neun weiterführenden Schulen teil.