Nein sagen mit Stil

Gesellschaft leben stärkt Ehrenamtliche

27.08.2026 - Ehrenamt soll Freude machen und guttun, auch denjenigen, die sich engagieren. Wie wichtig es dabei ist, die eigenen Grenzen zu kennen und auch einmal „Nein“ sagen zu können, zeigte das diesjährige Seminar für die Ehrenamtlichen von Gesellschaft leben am Dienstag, 25. August 2026.

Unter dem Titel Nein sagen mit Stil vermittelte Referentin Hiltrud Lohmann praktische Anregungen, wie man freundlich und selbstbewusst Grenzen setzen kann. Gerade im Ehrenamt gibt es immer viel zu tun. Damit Engagement nicht zur Überforderung führt und Ehrenamtliche ihre Freude an ihrer Tätigkeit behalten, möchte Gesellschaft leben ihnen mit solchen Seminaren hilfreiches Handwerkszeug und Unterstützung geben.

Die Teilnehmenden des diesjährigen Seminars von Gesellschaft leben für Ehrenamtliche. (Foto: Stadt Oberhausen)
Die Teilnehmenden des diesjährigen Seminars von Gesellschaft leben für Ehrenamtliche. (Foto: Stadt Oberhausen)

Das Seminar fand in den Räumlichkeiten der ASO-Alteneinrichtungen Oberhausen gGmbH im Elly-Heuss-Knapp-Quartier statt. Neben den fachlichen Impulsen bot die Veranstaltung Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Vernetzung unter den Ehrenamtlichen. Die jährlich stattfindenden Seminare greifen wechselnde Schwerpunktthemen auf und orientieren sich dabei an den Wünschen und Bedarfen der Ehrenamtlichen.

Zeit schenken, Nähe schaffen

Gesellschaft leben ist ein seit 2012 bestehender, ehrenamtlich getragener Besuchsdienst für ältere und/oder mobil eingeschränkte Menschen in Oberhausen, die von Einsamkeit und Isolation betroffen sind. Ehrenamtliche und die jeweiligen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner gestalten ihre gemeinsame Zeit ganz nach ihren Wünschen, Interessen und Möglichkeiten. Ob Spaziergang, Kaffeetrinken, gemeinsames Spielen oder einfach ein Telefonat - alles kann, nichts muss.

Dabei profitieren beide Seiten: Ehrenamtliche schenken Zeit, Aufmerksamkeit und Gesellschaft und bekommen oftmals ebenso viel zurück, durch Begegnungen, Vertrauen, Dankbarkeit und gemeinsame Erlebnisse.

Auch Menschen, die sich einsam fühlen oder sich mehr Kontakt und Gesellschaft wünschen, sind ausdrücklich eingeladen, sich an die Koordinatorinnen und den Koordinator von Gesellschaft leben zu wenden. 

Gesellschaft leben ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Oberhausen, der ASO Alteneinrichtungen Oberhausen gGmbH, des Seniorenzentrums Abendfrieden und des Neuapostolischen Seniorenzentrums Gute Hoffnung. Das Projekt wird an drei Standorten in Oberhausen koordiniert, sodass möglichst wohnortnahe Tandems entstehen können.


Kontakt

  • Alt-Oberhausen: Mathilde Horsthemke, Seniorenzentrum Abendfrieden, Telefon: 0208 99 86 90
  • Sterkrade: Inge Matthei und Sabine Matern, Seniorenzentrum Gute Hoffnung leben, Telefon: 0208 88 25 32 51
  • Osterfeld: Andreas Bechert, ASO-Alteneinrichtungen der Stadt Oberhausen, Telefon: 0208 999 77 77

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Gesellschaft leben.