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Jürgen B. Hausmann - Jung, wat biste jroß geworden

19. November 2019
20:00 Uhr

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Museen, Galerien

Aktuelle Veranstaltungen der Gedenkhalle


 Wechselausstellung


RISSE IM STEIN. Die Trauernde und das Gedenken in Oberhausen
Wechselausstellung 19.06.2019 - 01.03.2020

Risse im Stein - gedenkhalle Oberhausen

Zur Ausstellung

Vor nunmehr 57 Jahren weihte die Stadt Oberhausen ein zentrales Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs, die Opfer des Nationalsozialismus und für Vertriebene ein: eine vier Meter hohe, in einen Umhang gehüllte Frau aus Stein: „Die Trauernde“. Seither dient „Die Trauernde“ der Stadt Oberhausen als offizieller Gedenkort zum Volkstrauertag. Diese in Stein gemeißelte Gedenk-Tradition hat jedoch im Laufe der Jahrzehnte Risse bekommen. Nicht erst in jüngerer Zeit weisen kritische Stimmen darauf hin, dass der Urheber der Skulptur, Willy Meller, mit dem Nationalsozialismus verstrickt war und das Opferverständnis des Denkmals heute unzureichend ist. Die Ausstellung macht sich auf, nach den Rissen im Oberhausener Gedenken zu suchen, und fragt danach, wie ein angemessener Umgang mit „Der Trauernden“ zukünftig aussehen könnte.

Eine Eigenproduktion der Gedenkhalle Oberhausen mit Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung NRW


 Filmreihe: Mediale Erinnerungskultur 1950 - 1963


Dienstag, 19. November, 19 Uhr
5. Filmabend  „Was damals Recht war ...“ Justiz im Dritten Reich und danach

Film 1: DUNKELZIFFER (BRD 1964, Produktion: NDR) (Folge 102 der Sendung PANORAMA), Länge: 18 Min.

Film 2: ROSEN FÜR DEN STAATSANWALT (BRD 1959, Regie: Wolfgang Staudte), Länge: 94 Min.


Dienstag, 10. Dezember, 19 Uhr
6. Filmabend Der andere Blick: Erinnerungskultur in der DDR

Film 1: DIE GERECHTIGKEIT NEHME IHREN LAUF, Sonderbericht zum Globke-Prozess, DDR 1963, Produktion: Deutscher Fernsehfunk, Beitrag in der Sendereihe IM BLICKPUNKT, Länge: 10 Min.

Film 2: JETZT UND IN DER STUNDE MEINES TODES, DDR 1963, Regie: Konrad Petzold, Länge: 93 Min.

Ort: Kino im Walzenlager, Zentrum Altenberg, Hansastr. 20, 46049 Oberhausen


Vortrag: Prof. Dr. Loretana de Libero


Freitag, 13. Dezember, 19 Uhr

Im Schatten der Wehrmacht? Zum Totengedenken (in) der Bundeswehr

Die Bundeswehr ist nach 1955 im Wesentlichen von ehemaligen Wehrmachtangehörigen aufgebaut worden. Im Totengedenken der jungen Streitkräfte standen daher die Gefallenen der beiden Weltkriege über viele Jahrzehnte im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Erst 2009 wurde mit dem „Ehrenmal der Bundeswehr“ in Berlin ausschließlich der im Dienst getöteten oder gestorbenen Bundeswehrangehörigen gedacht.

Der Vortrag beleuchtet personelle und ideelle Kontinuitäten und Diskontinuitäten im Totengedenken (in) der Bundeswehr. Analysiert werden an ausgewählten Beispielen Entwicklung und Funktion von Form, Sprache und Inhalten der Erinnerungs- und Gedenkkultur im militärischen Raum. Beleuchtet werden soll ferner, ob und auf welche Weise die Auslandsmissionen der Bundeswehr, im Besonderen der ISAF-Einsatz in Afghanistan, das Erinnern und Gedenken in der Bundeswehr (aber und auch in der Zivilgesellschaft) verändert haben.

Die Referentin Loretana de Libero ist Professorin für Moderne Militärgeschichte an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Zugleich lehrt sie an der Universität Potsdam. Zu ihren Forschungsgebieten zählen Emotions-, Rechts- und Gewaltgeschichte. Sie gilt als eine der wenigen Expertinnen zu Fragen der militärischen Erinnerungskultur und hat den Prozess um die neuen Traditionsrichtlinien im Verteidigungsministerium beratend begleitet.

Ort: Gedenkhalle


Weitere Termine finden Sie unter www.gedenkhalle-oberhausen.de.

Kontakt

Gedenkhalle
der Stadt Oberhausen
Konrad-Adenauer-Allee 46
46049 Oberhausen

Büroanschrift:
Informationszentrum Gedenkhalle
Am Kaisergarten 52
46049 Oberhausen
Tel.: 0208 6070531-11
Fax: 0208 6070531-20 
E-Mail: info-gedenkhalle@oberhausen.de