40 Jahre Gleichstellungsstelle der Stadt Oberhausen

01.06.2026 - In diesem Jahr feiert die Gleichstellungsstelle der Stadt Oberhausen ihr 40-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass fand eine Feierstunde am Freitag, 29. Mai, statt. Die städtische Gleichstellungsstelle fördert aktiv die Gleichstellung der Geschlechter in allen Bereichen und setzt sich gegen geschlechterspezifische und strukturelle Diskriminierung ein.

Im Vordergrund mittig am Aufsteller stehend: Oberbürgermeister Thorsten Berg und Julia Pietrasch, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oberhausen (Foto: Stadt Oberhausen/Carsten Walden).

Im Vordergrund mittig am Aufsteller stehend: Oberbürgermeister Thorsten Berg und Julia Pietrasch, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oberhausen (Foto: Stadt Oberhausen/Carsten Walden).

Im Rahmen der Feierstunde würdigte Oberbürgermeister Thorsten Berg das Engagement der Gleichstellungsbeauftragten: „40 Jahre Gleichstellungsstelle in Oberhausen sind ein starkes Zeichen – für Professionalität, Beharrlichkeit und positive Veränderungen in unserer Stadt. Vor allem sind sie ein Anlass zur Anerkennung und ein herzlicher Glückwunsch an alle, die diese Arbeit über Jahrzehnte getragen haben. Und sie sind zugleich ein klarer Auftrag an Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, auch weiterhin genau hinzuschauen, konsequent zu handeln und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.“

Julia Pietrasch, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oberhausen, wies in ihrer Rede auf die Bedeutung der städtischen Gleichstellungsstelle hin: „Genau darin liegt eine oft unterschätzte Stärke kommunaler Gleichstellungspolitik: Veränderung entsteht nicht durch Einzelkämpferinnen, sondern durch institutionelles Wissen, verlässliche Netzwerke und generationenübergreifende Arbeit.“

In den letzten vier Jahrzehnten initiierte und förderte die Gleichstellungsstelle unter anderem Initiativen wie ein aktives Netzwerk zur Förderung von Frauengesundheit, eine niederschwellige Anlaufstelle für queere Jugendliche sowie Hilfsangebote, die Frauen mit Migrations- oder Fluchthintergrund unterstützen, die Not erfahren haben.