Stadt investiert in Drittligatauglichkeit des Stadion Niederrhein

20.05.2026 - Der Rat der Stadt Oberhausen hat in seiner Sitzung am Montag, 18. Mai, einstimmig die Umsetzung der Maßnahmen zur Herstellung der Drittligatauglichkeit des Stadion Niederrhein beschlossen. Damit schafft die Stadt die Voraussetzungen, um das Stadion im Falle eines Aufstiegs von Rot-Weiß Oberhausen in die 3. Liga regelkonform und zukunftsfähig aufzustellen. Grundlage des Beschlusses ist eine zuvor erstellte Machbarkeitsstudie.

Stadion Niederrhein (Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne)
Stadion Niederrhein, Aufnahme von 2021 (Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne)

Zu den vorgesehenen Maßnahmen zählen insbesondere die Wiederherstellung des vierten Flutlichtmastes, die Modernisierung der Stadionbeleuchtung mit energiesparender LED-Technik, Verbesserungen bei der Medien- und EDV-Infrastruktur inklusive der Beschallungsanlage und Videoüberwachung sowie Investitionen in Barrierefreiheit und Zuschauerkomfort. Darüber hinaus werden technische Voraussetzungen für einen sicheren und leistungsfähigen Spielbetrieb geschaffen.

Oberbürgermeister Thorsten Berg betont: „Der einstimmige Ratsbeschluss ist ein starkes Signal für den Sportstandort Oberhausen und ein Bekenntnis der Stadt zu RWO. Mit den Investitionen schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass Profifußball auch künftig in unserem Stadion Niederrhein möglich bleibt. Gleichzeitig investieren wir in eine moderne, sichere und zukunftsfähige Infrastruktur.“

„Die jetzt beschlossenen Maßnahmen sind das Ergebnis intensiver fachlicher Vorarbeit“, ergänzt Sportdezernent Jürgen Schmidt. „Sie sichern die Drittligatauglichkeit des Stadions und berücksichtigen zugleich Anforderungen, die perspektivisch auch für höhere Spielklassen relevant sind. Damit schaffen wir eine belastbare Grundlage für die sportliche Zukunft am Standort.“

Die Umsetzung der Maßnahmen soll nun kurzfristig durch die Servicebetriebe Oberhausen eingeleitet werden. Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf rund vier Millionen Euro.