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PARKBANKTHEATER auf der Open Air Bühne der Niebuhrg - "Schlager lügen nicht"

07. August 2020
19:00 Uhr

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Geschichte des Bunkers

Logo des Bunkermuseums

Waschraum im Bunkermuseum (Foto Jürgen Schnug)

Waschraum im Bunkermuseum (Foto Jürgen Schnug)

Der Bau des ehemaligen Knappenbunkers geht auf den Zweiten Weltkrieg zurück. Der "bombensichere Luftschutzbau" im Knappenviertel wurde seit 1940 geplant und war spätestens im Frühjahr 1942 fertig gestellt. Schutz vor Bomben war zu dieser Zeit zunehmend nötig; immerhin war Oberhausen das Ziel von 161 Luftangriffen, bei denen über 25.000 Sprengbomben und fast 400.000 Brandbomben auf das gesamte Stadtgebiet fielen.

Der Luftschutzbunker im Knappenviertel ist ein dreistöckiger Hochbunker aus Eisenbeton. Er ist einer von drei baugleichen Oberhausener Bunkern; die beiden anderen befinden sich an der Havensteinschule und in Eisenheim. Der Knappenbunker wurde mitten in eine parzellierte Gartenanlage zwischen Königsberger und Marienburgstraße gesetzt ? die Straße Alte Heid gab es damals noch nicht.

Bei einer Länge von ca. 50m und einer Breite von ca. 20m standen über 1.500m² Nutzfläche zur Verfügung. Mit einer Wandstärke von 1,10m und einer 1,40m starken Decken- und Bodenplatte sollte der Bunker vor Bombentreffern schützen. Zu einem ernsthaften Treffer kam es nicht, sondern nur zu einem unerheblichen Kantentreffer. Eine Tarnung des Bunkers durch einen Dachgiebel und Architekturdetails war zwar vorgesehen, wurde jedoch nicht realisiert.

Mit dem Ende der Kriegshandlungen erledigte sich der Zweck des Bunkers. Der Bunker dann Ende der 40er Jahre von ausgebombten Familien oder Flüchtlingen bewohnt, die auf eine Unterkunft warteten. Vom Ende der 50er Jahre bis 1963 wurde er dann von dem im Viertel nur "Pilzen-Anton" genannten Anton Meier zur Champignonzucht genutzt. Seitdem stand der Bunker leer, bis er seit 1999 zum Bürgerzentrum "Alte Heid" umgebaut wurde.

Mit dem Umbau des Bunkers zum Bürgerzentrum, der im Juni 2001 abgeschlossen wurde, ist dauerhaft neues Leben in den alten Bunker eingezogen, zu dem nun schon über sechs Jahre das Bunkermuseum beiträgt. Seine Räumlichkeiten befinden sich im untersten der drei Geschosse und machen etwa die Hälfte des Stockwerks aus. Erhalten sind Eingangs- und Flurbereiche, Raumzellen und alte Technikräume für Belüftung und Strom.

Der Eingangs- bzw. Schleusenbereich führte in scharfen Kurven von einer massiven Stahltür bis vor eine Eingangstür, hinter der der Aufenthaltsbereich begann. Die kurvige Gangführung sollte die Druckwellen von Bomben brechen. Von dort ging es in einen Gang, der das Stockwerk in rechteckigem Verlauf erschloss. Rechts und links des Ganges gingen kleine Raumzellen à 6m² ab, in denen die Schutzsuchenden ? oft mehr als sechs Personen ? Unterkunft fanden. Von diesen Zellen sind heute noch insgesamt 15 erhalten. Weiterhin befindet sich im Museum ein renovierter Aufenthaltsraum, der heute als Projektraum dient. Die Räume sind in ihrer Grundsubstanz unverändert, so dass ein weitgehend authentischer Eindruck erhalten geblieben ist, wie es im Bunker aussah.

Seit Herbst 2002 hat sich die Kooperation mit der Gedenkhalle im Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen, inhaltlich und personell intensiviert. Ausführliche Informationen über die Gedenkhalle erhalten Sie auch über www.ns-gedenkstaetten.de/nrw.

 

Kontakt

Bunkermuseum Oberhausen
im ehemaligen Knappenbunker
jetzt Bürgerzentrum Alte Heid
Alte Heid 13
46047 Oberhausen

Büroanschrift:
Informationszentrum Gedenkhalle
Verwaltung Bunkermuseum
Am Kaisergarten 52
46042 Oberhausen
Tel.: 0208 6070531-0
Fax: 0208 6070531-20
E-Mail: gedenkhalle-bunkermuseum@oberhausen.de