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11. Dezember 2018
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Lebenssituationen

Masterplan Wirtschaft

Aufbruchstimmung beim Auftakt

Bild zeigt Oberbürgermeister Daniel Schranz

Oberbürgermeister Daniel Schranz (Foto: Ulla Emig)

Eine deutlich spürbare Aufbruchstimmung kennzeichnete die Auftaktveranstaltung zur Entwicklung des Masterplans Wirtschaft am Mittwochnachmittag, 26. September 2018, im Fraunhofer-Institut UMSICHT. „Es gibt große Herausforderungen, aber auch viele gute Nachrichten“, erklärte Oberbürgermeister Daniel Schranz in seinem Einleitungsstatement. „Ein dynamisches Wirtschaftswachstum, das neue Edeka-Zentrallager, den Kaufhof-Umbau, eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit von 9,8 Prozent - diese Dynamik bietet große Chancen, die wir weiter nutzen wollen.“ Rund 150 Vertreter von Unternehmen unterschiedlicher Branchen, Verbänden, Gewerkschaften, Stadtverwaltung  und Politik machten sich auf den Weg, in den kommenden Monaten feste Leitlinien und konkrete Ziele für mehr Wachstum und Beschäftigung in Oberhausen zu entwickeln.

 

Dass dabei auch die Wissenschaft gerne mitmacht - Stichwort Innovationen und deren praktische Umsetzung in Unternehmen - betonte Görge Deerberg, stellvertretender Institutsleiter von Fraunhofer UMSICHT in seiner Begrüßung.

Eine erste Sicht der Unternehmen gab den Gästen der Oberhausener Mittelständler Wilhelm Franken, der auch für den Unternehmerverband sprach. Franken, Geschäftsführer der Franken Apparatebau GmbH, warb er für eine wirtschaftsfreundlichere Verwaltung, für die Senkung der hohen Gewerbesteuern, eine engere Kooperation von Wirtschaft und Hochschulen in der Region, mehr Unterstützung der produzierenden Industrie und ein besseres Image der Stadt. „Wir müssen uns gemeinsam zur Decke strecken, damit wir mehr Investitionen nach Oberhausen bekommen. Beim Masterplan geht es nicht um uns Unternehmer, sondern um mehr Arbeitsplätze für die Menschen in dieser Stadt.“ Mit den Worten „der Aufbruch ist möglich“, entließ er die Gäste in die folgenden fünf Workshops:

  • Zukunftsprofil des Standorts (Leitung: Matthias Heidmeier, Unternehmerverband)

  • Zukunftsfähige Standortbedingungen (Leitung: Heinz-Jürgen Hacks, IHK)

  • Wissenschaft, Innovation und Gründung (Leitung: Görge Deerberg, Fraunhofer UMSICHT)

  • Arbeit, (Schul-) Bildung und Qualifizierung (Leitung: Jürgen Koch, Agentur für Arbeit)

  • Smart City Oberhausen (Leitung: Ralf Güldenzopf, Stadt Oberhausen)


Erste Themenfelder aus den Workshops

Zukunftsprofil des Standorts: Es geht darum, eine Marke Oberhausen zu entwickeln. Netzwerke sollen gebildet und eine Willkommenskultur für Unternehmen geschaffen werden. Am Image der Stadt muss gearbeitet werden, ihre positiven Punkte - weiche und harte Standortfaktoren - müssen viel deutlicher nach innen und außen getragen werden.

Zukunftsfähige Standortbedingungen: Gewünscht wird ein Flächenmanagement, Gewerbegebiete sollen besser entwickelt werden. Dabei gilt es, alle Beteiligten - Stadt, Eigentümer, Investoren, Metropole Ruhr und Regionalverband - zu vernetzen. Außerdem wünscht sich die Wirtschaft geringere Hebesätze und Steuern sowie eine Vereinfachung der verwaltungstechnischen Abläufe.

Wissenschaft, Innovation, Gründung: Vor allem kleine und mittlere Unternehmen wünschen sich einen besseren Zugang und Kontakt zu Hochschulen und Forschungsinstituten. Bei der die Erschließung von Fördertöpfen sollte ihnen Hilfe angeboten werden. Zudem wurde der Frage nachgegangen, ob sich Oberhausen mit dem Fraunhofer-Institut Umsicht inmitten einer ausgeprägten Universitätslandschaft als Wissenschaftsstandort stärker profilieren könne, so dass die Stadt für gut ausgebildete Menschen attraktiver wird.

Arbeit, (Schul-) Bildung, Qualifizierung: Die Kooperation von Schulen und Unternehmen soll ausgebaut, besser vernetzt werden. Es besteht der Wunsch, möglichst jedem jungen Mensch die Chance auf einen Ausbildungsplatz zu bieten. Arbeitslose und Flüchtlinge will man stärker in den Arbeitsmarkt integrieren können.

Smart City Oberhausen: Ein zentrales Thema für die Wirtschaft ist der Infrastrukturausbau mit Glasfaserkabeln. Vielfach angesprochen wurde auch das digitale Angebot seitens der Stadtverwaltung. Das Buchen von Gesprächsterminen, das Anmelden eines Gewerbes oder auch das Verfolgen eines Baugenehmigungsverfahrens sollten online möglich sein. Zudem wünscht man sich eine stärkere Vernetzung der unterschiedlichen Verkehrsmittel, auch mit Blick auf die umliegenden Gemeinden.

Nach einer arbeitsreichen Tagung zog Jutta Kruft-Lohrengel, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer, eine positive Bilanz. Die positive Stimmung zeige, dass man mit Engagement und konstruktiver Kritik die Herausforderungen annehme.  


Wie es weitergeht:

Die Arbeit der Workshops setzt sich in den kommenden Monaten fort.  Anfang 2019 stellen die Gruppen ihre Zwischenergebnisse dem Lenkungskreis vor. Anregungen und Feedbacks werden nochmals diskutiert. In der dritten Phase (April bis Juni 2019) werden die Ergebnisse im Rahmen einer gemeinsamen Tagung besprochen. Bis Ende 2019 soll der Masterplan Wirtschaft fertig gestellt und präsentiert werden. Eine erste Bilanz mit Blick auf die Umsetzung von Maßnahmen soll im Juni 2020 erfolgen.


Der Lenkungskreis:

Als Lenkungskreis engagieren sich für den Prozess neben Oberbürgermeister Daniel Schranz die Wirtschaftsförderung, die Industrie- und Handelskammer, der Unternehmerverband, das Handwerk, die Agentur für Arbeit, die Kreishandwerkerschaft und das Fraunhofer-Institut UMSICHT sowie der DGB.

Weitere Informationen im Internet auf www.oberhausen.de/masterplanwirtschaft.php


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