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Jürgen B. Hausmann - Jung, wat biste jroß geworden

19. November 2019
20:00 Uhr

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Lebenssituationen

Feuerwehr

Rettungsdienst

Der Rettungsdienst hat die Aufgabe, bei Notfallpatienten Maßnahmen zur Erhaltung des Lebens oder zur Vermeidung gesundheitlicher Schäden einzuleiten, sie transportfähig zu machen und unter fachgerechter Betreuung in ein für die Weiterbehandlung geeignetes Krankenhaus zu befördern.

Der Rettungsdienst in Oberhausen hat in der Vergangenheit eine umfangreiche Neuorganisation  erfahren, die sich in der Entwicklung der Stadt und den damit veränderten Anforderungen an eine moderne und leistungsfähige Notfallrettung begründet. Dazu gehört die kontinuierliche Anpassung von Technischen Standards im Rahmen der Neubeschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen aber auch die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben, wie z.B. die Notfallsanitäterausbildung.


Daher sei hier eine kurze Erläuterung dieser Rahmenbedingungen vorgestellt:

Die Stadt Oberhausen besitzt eine Flächenausdehnung von 77,11 km², es sind rund 212.000 Einwohner (Stand 2016) registriert. Im Stadtgebiet befindet sich eines der größten Einkaufzentren  Europas, das täglich etwa 65.000 Besucher anzieht. Als Spitzenwert wurden hier an einem Tag 230.000 Menschen gezählt.

In unmittelbarer Nähe des CentrO. schließt sich die König-Pilsener-Arena an, eine Mehrzweck- Veranstaltungshalle mit 12.500 Plätzen, weitere Theater, Veranstaltungsorte und Großdiskotheken mit einer nicht unerheblichen Besucherkapazität sind ebenso vorhanden wie ein dichtes Verkehrsnetz, das auch Bundesautobahnen und Eisenbahnstrecken inkl. der neu geschaffenen BETUWE-Line einschließt.

Die große Zahl der sich täglich im Stadtgebiet aufhaltenden Menschen, aber auch viele Großveranstaltungen wie z.B. die Fronleichnamskirmes, Großevents wie Ruhr in Love, Karneval, Olgas Rock und der Weihnachtsmarkt am CentrO verlangen nach Überlegungen, wie seitens des Rettungsdienstes einem Schadensfall mit einer hohen Anzahl Betroffener zu begegnen ist; nicht zuletzt zu berücksichtigen sind hier die Besucherströme im CentrO, die in erheblicher Zahl mit Bussen anreisen. So wurde ein Konzept zur Bewältigung eines Massenanfalls von Verletzten (MANV) entwickelt, das neben der Feuerwehr vor allem das Personal der Hilfsorganisationen einbindet. Ein nahtloser Übergang vom Routineeinsatz zum Großschadensereignis ist durch diese Planung möglich. Für den Rettungsdienst der Stadt Oberhausen hält die Berufsfeuerwehr Oberhausen zwei Feuer- und Rettungswachen  für den nördlichen und südlichen Stadtbereich vor. Auf der Feuerwache 1 befinden sich jeweils fünf Rettungstransportwagen (RTW) und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) und auf der Feuerwache 2 befinden sich jeweils fünf Rettungstransportwagen (RTW) und ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF).

Bild: Rettungsdienst Der Rettungstransportwagen  (RTW) ist ein Fahrzeug, das für den Transport, die erweiterte Behandlung und Überwachung von  Patienten konstruiert und ausgerüstet ist.

Die Besatzung setzt sich zusammen aus einem Fahrer, der Rettungssanitäter ist, und einem Rettungsassistent/Notfallsanitäter als Transportführer.  Im Jahr 2017 wurde der RTW fast 18.000 Mal zu einem Einsatz alarmiert. Dabei muss der Rettungswagen den Notfallort  in maximal acht Minuten innerstädtisch und zwölf Minuten im ländlichen  Bereich der Stadt Oberhausen erreichen.

 

Durch eine gute Verteilung der Krankenhäuser im Stadtgebiet ist eine schnelle Weiterversorgung möglich. Zur Durchführung des Rettungsdienstes steht der Berufsfeuerwehr Oberhausen ein moderner Fahrzeug- und Gerätepark zur Verfügung, der in eigenen Werkstätten mit eigenem Personal kostengünstig gewartet werden kann und somit lange Ausfallzeiten minimiert.

Der Fahrzeug- und Personalbestand im Rettungsdienst wird aufgebaut nach dem Rettungsdienstbedarfsplan der Stadt, der regelmäßig alle vier Jahre angepasst und vom Regierungspräsidenten Düsseldorf genehmigt wird. Alle Fahrzeuge sind den örtlichen Bedürfnissen und Anforderungen entsprechend über die Normausstattung hinaus ausgerüstet und bieten dem Rettungsdienstpersonal alle erforderlichen Behandlungsmöglichkeiten.

Zu den Sondereinrichtungen des Oberhausener Rettungsdienstes zählen ein Abrollbehälter Rettungsdienst für den Einsatz mit einer hohen Anzahl von Verletzten oder Erkrankten und ein Feuerwehr-Bus zur Aufnahme leichtverletzter oder zu evakuierender Personen.

Die Stadt Oberhausen ist ferner Mitglied der Trägergemeinschaft des Rettungshubschraubers Christoph 9, der in der BG-Klinik in Duisburg stationiert ist.

Die personellen Anforderungen, die das Rettungsdienstgesetz Nordrhein-Westfalen sowie das Notfallsanitätergesetz vorgeben, werden in Oberhausen erfüllt.

Kontakt

Stadt Oberhausen
Berufsfeuerwehr Oberhausen
Rainer Porsch
Brücktorstraße 30
46047 Oberhausen

Tel.: 0208 8585-601
Fax: 0208 8585-228
E-Mail:rainer.porsch@oberhausen.de