Oberhausen fördert smarte Ideen
Sechs neue Digitalprojekte starten für mehr Sicherheit, Beteiligung und Stadt-Erlebnis
03.03.2026 - Die Stadt Oberhausen setzt ihren Weg zur Smart City fort und unterstützt erneut innovative Vorhaben aus der Stadtgesellschaft. Im Rahmen des Co-Creation-Funds werden sechs Projekte gefördert, die mit digitalen Lösungen ganz konkrete Verbesserungen für den Alltag in Oberhausen schaffen.
Der Co-Creation-Fund ist Teil des Smart-City-Projekts der Stadt Oberhausen und wird durch Fördermittel des Bundes ermöglicht. Ziel ist es, Ideen aus der Bürgerschaft sowie von Initiativen, Organisationen und weiteren Akteurinnen und Akteuren gemeinsam mit der Stadtverwaltung weiterzuentwickeln und umzusetzen – für eine moderne, sichere und lebenswerte Stadt.
„Wir als Stadtverwaltung sind froh, dass uns der Fördermittelgeber für den Co-Creation-Fund mehr als anderthalb Millionen Euro zur Verfügung stellt. So können wir Ideen aus der Stadtgesellschaft aufgreifen und zum Nutzen unserer Stadt in die Umsetzung bringen“, sagt Beigeordneter Michael Jehn.
Mit bis zu 50.000 Euro werden durch den Co-Creation-Fund Projektideen gefördert, die neue Lösungsansätze für Oberhausen verfolgen und digitale Tools, KI, Sensorik oder andere smarte Technologien einsetzen. Um in der Ideenfindungs- und Projektentwicklungsphase ausreichend Spielraum für Innovationen zu schaffen, sieht die Förderrichtlinie in begründeten Fällen eine Unterstützung von Vorhaben mit einem höheren Finanzierungsbedarf vor. Elf Projekte wurden eingereicht, anhand der Förderkriterien geprüft und von einer interdisziplinären Jury bewertet.
Sechs Projekte wurden durch den Bund bewilligt und gehen nun in die Umsetzung:
- digital:sozial:lokal: Eine webbasierte Plattform, die gemeinnützige Organisationen mit digital affinen Ehrenamtlern in Oberhausen vernetzt
- Oberhauserlinge: Eine spielerische Stadterlebnis-App, mit der Bürgerinnen und Bürger, Familien und Schulklassen Oberhausen über ortsbasierte Touren zu Geschichte, Natur und Kultur entdecken können
- OpenCityCanvas: Eine interaktive webbasierte Beteiligungsplattform, die brachliegende urbane Flächen digital sichtbar macht und Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit gibt, dort kreativ zu arbeiten
- SmartSideAI: Ein KI-gestütztes, mobiles System zur automatisierten Erfassung und Bewertung des Oberflächenzustands von Gehwegen
- Treenet: Ein sensor- und KI-gestütztes Frühwarnsystem zur Erkennung von Waldbrandrisiken
- Utop.AI: Mithilfe generativer KI können Bürgerinnen und Bürger Ideen zur Stadt- und Quartiersentwicklung fotorealistisch visualisieren und in Beteiligungsprozesse einbringen
Digitalisierung, die im Alltag ankommt
Allen Projekten gemeinsam ist der Anspruch, Lösungen für reale Bedarfe in Oberhausen zu entwickeln: mehr Sicherheit und Vorsorge, bessere Infrastruktur, neue Wege der Beteiligung, mehr Bildung und Stadt-Erlebnis sowie Unterstützung für das Ehrenamt.
„Zusammen ist besser ist zum Leitspruch für das geworden, was wir in Oberhausen tun. Als eine der 73 geförderten Kommunen sind wir mit dafür verantwortlich, für alle bundesweiten Kommunen den Weg zu bereiten, dass Innovation bei allen ankommt“, fasst CIO Boris van Benthem die Smart City Aktivitäten der Stadt Oberhausen zusammen. „Die Projekte, die im Rahmen des Co-Creation-Funds gefördert werden, sind ein tolles Beispiel dafür, dass sich Bürgerinnen und Bürger an diesem Prozess aktiv beteiligen können“.
Mit dem Co-Creation-Fund setzt die Stadt Oberhausen auf Zusammenarbeit und Bürgerbeteiligung. Durch das Projekt wird sichtbar, wie digitale Lösungen aus der Stadtgesellschaft heraus entstehen und die Stadt voranbringen können.
Eine Übersicht über die CO-Creation-Fund Projekte 2026 finden Sie hier