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PARKBANKTHEATER auf der Open Air Bühne der Niebuhrg - "Unten am Fluss"

10. Juli 2020
19:00 Uhr

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Lebenssituationen

InnovationCity in Oberhausen

Ein wichtiger Meilenstein für die Umsetzung des ersten InnovationCity-Quartiers in Oberhausen ist erreicht: Die Bezirksvertretung Osterfeld hat am Montag, 8. Juni, die Förderrichtlinie für das Quartier „Osterfeld-Mitte/Vondern“ positiv vorberaten. Dies ebnet den Weg für den Rat der Stadt, der die Richtlinie nun Mitte Juni offiziell verabschieden und somit die InnovationCity Oberhausen-Osterfeld-Mitte/Vondern an den Start bringen kann.

Bild zeigt fünf Personen

v. li.: evo-Vorstand Hartmut Gieske, ICM Geschäftsführer Burkhard Drescher, Oberbürgermeister Daniel Schranz, Beigeordnete Sabine Lauxen und GE-WO Vorstand Wolfgang Hoffmann. (Foto: Innovation City Management GmbH)

Die Stadt Oberhausen war am Projekt „InnovationCity roll out“ beteiligt. Im Zuge dessen wurde ein integriertes energetisches Quartierskonzept (IEQK) für Osterfeld-Mitte/Vondern entwickelt. Mit der Umsetzung dieses Konzeptes, dem sogenannten Sanierungsmanagement, wurde nach öffentlicher Ausschreibung die Innovation City Management GmbH (ICM) von der Stadt Oberhausen und der Energieversorgung Oberhausen AG (evo) beauftragt. Die ICM wird in Osterfeld-Mitte/Vondern unter anderem kostenlose Beratungsangebote zu Themen rund um die energetische Gebäudemodernisierung anbieten.
 

OB Schranz: „Neues Angebot ist Gewinn für die Bürger“

„Das neue Sanierungsmanagement ist ein echter Gewinn für die Bürgerinnen und Bürger in Osterfeld-Mitte/Vondern. In Kombination mit der neuen Förderrichtlinie eröffnet es allen Beteiligten die große Chance, am klimagerechten Stadtumbau im Quartier teilzuhaben und den Stadtteil durch viele kleine und große Maßnahmen positiv hervorzuheben. Dabei geht es nicht allein um eine klimagerechte Stadtentwicklung, sondern auch darum, das Erscheinungsbild des Quartiers positiv zu verändern“, so Oberbürgermeister Daniel Schranz.

Stimmt der Rat der Stadt der Förderrichtlinie zu, tritt sie am 22. Juni 2020 in Kraft und die Umsetzungsphase startet. „Erstmalig wird in Oberhausen mit städtischem Geld ein Förderprogramm zum Klimaschutz aufgelegt“, erklärt Sabine Lauxen, Beigeordnete für Umwelt, Gesundheit und Mobilität. „Was die Osterfelder von der Fassadenerneuerung bereits kennen, gilt dann auch für die energetische Sanierung: Sie werden finanziell dabei unterstützt, wenn sie sich für die Stadt und das Klima engagieren. Und sie werden mit dem Thema der energetischen Sanierung nicht allein gelassen, wir schaffen zusätzlich ein vollumfängliches Beratungsangebot“, so Lauxen weiter.

Energetische Modernisierung fördern

Ziel der Richtlinie ist es, die energetische Sanierung von Gebäuden zu fördern sowie den Einsatz von erneuerbaren Energien im städtischen Umfeld zu steigern. Dafür gewährt die Stadt Oberhausen finanzielle Zuschüsse. „Ich freue mich sehr darüber, dass wir die Osterfelder Bürgerinnen und Bürger mit einem kommunalen Fördertopf unterstützen“, erklärt Bezirksbürgermeister Thomas Krey. „Den CO2-Ausstoß des täglichen Bedarfs zu reduzieren, ist ein wichtiger Beitrag zur Energiewende.“

Die evo ist bei InnovationCity Oberhausen Kooperationspartner der Kommune. „Wir freuen uns sehr, dass wir bei diesem Projekt dabei sein können“, sagt Arnd Mucke, Hauptabteilungsleiter Marketing und Vertrieb der evo. „Wir sehen unsere Aufgabe darin, innovative Energielösungen für Oberhausen zu entwickeln. Unser Ziel ist dabei, die Energiewende vor Ort für eine lebenswerte Stadt voranzutreiben. Wir haben in den vergangenen Jahren bereits viele wertvolle Erfahrungen gesammelt, die wir nun gerne als Kooperationspartner der Stadt Oberhausen in die Projektarbeit einbringen.“

ICM-Geschäftsführer Burkhard Drescher ist gespannt auf das InnovationCity-Quartier in seiner Heimatstadt. „Wir wollen die Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Laborstadt Bottrop kontinuierlich weitergeben und das gesamte Ruhrgebiet klimafreundlicher machen.“ Mit Unterstützung der Stadtverwaltung und der Wirtschaft werde man in Oberhausen ein erfolgreiches Sanierungsmanagement etablieren.

Mit der Konzeptübergabe des integrierten energetischen Quartierskonzeptes wurde im Zuge des InnovationCity roll out der Grundstein für das erste InnovationCity Quartier in Oberhausen gelegt.

Mitte Juni soll nun die Umsetzungsphase starten.


Über das Projekt InnovationCity Oberhausen-Osterfeld-Mitte/Vondern

Im Zuge des Projektes InnovationCity roll out, das im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wurde, hat die Innovation City Management GmbH für die Stadt Oberhausen ein integriertes energetisches Quartierskonzept für Osterfeld-Mitte/Vondern entwickelt. Dabei standen unter anderem die energetische Modernisierung von Gebäuden und die Senkung des Strom- und Wärmebedarfs im Fokus. Das hat für die BürgerInnen konkrete Vorteile: Sie können zum einen von einem Beratungsangebot profitieren, zum anderen sinken langfristig die Energiekosten. Darüber hinaus können die CO2-Emissionen reduziert werden, was sowohl dem Klimaschutz als auch der Lebensqualität zu Gute kommt.

Der Begriff InnovationCity verdeutlicht, dass der Quartier Osterfeld-Mitte/Vondern mit innovativen Lösungen und Herangehensweisen entwickelt werden soll. Dabei werden nicht nur die einzelnen Gebäude betrachtet, sondern auch technologische, wirtschaftliche und soziodemografische Aspekte berücksichtigt. Dieser Ansatz basiert auf den Erkenntnissen und Erfahrungen aus der InnovationCity Ruhr | Modellstadt Bottrop. Dort wird bereits seit 2010 gezeigt, wie ein klimagerechter Stadtumbau umgesetzt werden kann.