Jetzt mitmachen: 8. Jugendparlament Oberhausen wird gewählt

18.03.2026 - Wie funktioniert eigentlich Kommunalpolitik? Und wie können Jugendliche da mitreden? Eine Antwort darauf lautet: als Mitglied des Jugendparlaments Oberhausen. Die Interessenvertretung der Kinder und Jugendlichen wird im Sommer 2026 zum achten Mal gewählt, und wer Lust hat, sich einzubringen, kann ab sofort für einen Sitz in dem Gremium kandidieren. 

Die Bedeutung des Jugendparlaments betont Oberbürgermeister Thorsten Berg: „Demokratische Bildung ist die Grundlage für eine lebendige Demokratie – sie lebt davon. Deswegen hoffe ich auf eine hohe Wahlbeteiligung und viele Kandidatinnen und Kandidaten von möglichst allen weiterführenden Schulen in Oberhausen, damit wir gemeinsam unsere Stadt noch besser machen können. Den Leitungen und Lehrkräften an den weiterführenden Schulen danke ich ganz herzlich für ihre Unterstützung, ohne die die Wahl nicht möglich wäre.“

Oberbürgermeister Thorsten Berg mit Daris Bajric und Sila Özer vom Jugendparlament sowie dem Beigeordneten Jürgen Schmidt. (Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne)
von links nach rechts: Oberbürgermeister Thorsten Berg mit Daris Bajric und Sila Özer vom Jugendparlament sowie dem Beigeordneten Jürgen Schmidt. (Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne)

Verantwortung übernehmen und mitgestalten

Seit 2012 wählen die Jugendlichen ihr eigenes Parlament, das sich in die Politik einmischt, die Interessen der Jugendlichen einbringt und selbst Aktionen startet. „Wir haben vielleicht nicht jedes Ziel erreicht, aber wir haben deutliche Zeichen gesetzt und Jugendbeteiligung in unserer Stadt sichtbar gestärkt“, resümiert die Vorsitzende Sila Özer. Auch dem stellvertretenden Vorsitzenden Daris Bajric hat das Engagement im Jugendparlament Spaß gemacht: „Für mich war es nicht nur ein Ehrenamt, sondern eine Möglichkeit, früh Verantwortung zu übernehmen, im Team Lösungen zu erarbeiten und unsere Stadt aktiv mitzugestalten.“

Wer kann kandidieren?

Wer gewählt werden möchte, muss nur eine Voraussetzung erfüllen: Sie oder er muss am letzten Tag der Wahl, dem 1. Juli 2026, mindestens 13, aber unter 19 Jahre alt sein. Für das Jugendparlament können Oberhausenerinnen und Oberhausener jeder Staatsangehörigkeit kandidieren. Die Kandidatur kann ab sofort bis zum 24. April 2026 auf www.jugendparlament-oberhausen.de registriert werden. Die Gewählten werden im 8. Jugendparlament die rund 18.100 Oberhausenerinnen und Oberhausener zwischen 10 und 19 Jahren vertreten.

So funktioniert die Wahl zum 8. Jugendparlament Oberhausen

Die 19 weiterführenden Schulen können je zwei Delegierte in das Jugendparlament entsenden. Jugendliche, die in Oberhausen wohnen, aber hier nicht zur Schule gehen, können sich bei der Koordinierungsstelle der Wahl unter der Rufnummer 0208 825-2901 oder per E-Mail an jugendparlament@oberhausen.de melden. Ihnen wird eine Kandidatur an einer Schule in der Nähe ihres Wohnortes ermöglicht.

Die Wahlperiode des Jugendparlaments beträgt zwei Jahre; das 8. Jugendparlament ist somit von 2026 bis 2028 im Amt. Alle Schülerinnen und Schüler, die eine weiterführende Schule besuchen, sind zur Wahl aufgerufen. Die Durchführung der Wahl findet in der Zeit vom 13. Mai bis zum 1. Juli 2026 direkt in den Schulen statt. Voraussichtlich findet die konstituierende Sitzung des 8. Jugendparlaments nach den Sommerferien am 23. September statt. 

Das aktuelle Jugendparlament hat Mitglieder in den Jugendhilfeausschuss, Schulausschuss, Gleichstellungsausschuss, Ausschuss für Chancengleichheit und Integration, Stadtplanungs- und Umweltausschuss und im Kulturausschuss entsendet und dort die Interessen der Jugendlichen vertreten. 

Mehr Informationen stehen auf der Webseite des Jugendparlamentes, auf Instagram und Facebook.