Erster Oberhausener Blaulichtgottesdienst: Zeichen des Zusammenhalts in der Gefahrenabwehr
09.03.2026 - Rund 100 Vertreterinnen und Vertreter der polizeilichen und nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr haben am Donnerstag, 5. März 2026, um 19 Uhr in der St.-Bernardus-Kapelle erstmals einen ökumenischen Blaulichtgottesdienst gefeiert. Das Motto lautete: Zusammenhalt. Einsatzkräfte aus zahlreichen Organisationen kamen zusammen, um innezuhalten, Gemeinschaft zu erleben und ihre Verbundenheit im Dienst für die Bevölkerung zum Ausdruck zu bringen. Organisiert und geplant hatte die Veranstaltung der Fachbereich Zivil- und Katastrophenschutz der Feuerwehr Oberhausen.
Geistlich begleitet wurde der ökumenische Gottesdienst von den Notfallseelsorgern Bernd Malecki (katholisch) und Guido Möller (evangelisch). Für die musikalische Gestaltung sorgte die Musikschule der Stadt Oberhausen, die dem Abend einen würdevollen und zugleich verbindenden Rahmen verlieh.
Eingeladen waren alle ehren- und hauptamtlichen Mitwirkenden der Gefahrenabwehr in Oberhausen. Neben der Feuerwehr nahmen unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Polizei, des Technischen Hilfswerks, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter-Unfall-Hilfe, des Arbeiter-Samariter-Bundes, des Malteser Hilfsdienstes, des Kommunalen Ordnungsdienstes, der Notfallseelsorge sowie der Bundeswehr teil.
Feuerwehrdezernent Michael Jehn zeigte sich erfreut über die große Resonanz des ersten Blaulichtgottesdienstes: „Die Menschen in unseren Blaulichtorganisationen leisten Tag für Tag einen unverzichtbaren Dienst für unsere Stadt. Der Blaulichtgottesdienst ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung und des Zusammenhalts – über Organisationsgrenzen hinweg. Es ist beeindruckend zu sehen, wie viele Einsatzkräfte heute zusammengekommen sind, um Gemeinschaft zu erleben und Kraft für ihre verantwortungsvolle Aufgabe zu schöpfen.“
Rund 100 Vertreterinnen und Vertreter der polizeilichen und nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr nahmen am ökumenischen Blaulichtgottesdienst teil. (Foto: Feuerwehr Oberhausen)
Zum Ende des Gottesdienstes bedankte sich der Leiter der Feuerwehr Oberhausen, Jörg Brandenburg, bei allen Teilnehmenden für ihr unermüdliches ehrenamtliches Engagement in den Blaulichtorganisationen und freute sich über die große Beteiligung.
Martin Götzke, Leiter des Fachbereiches Zivil- und Katastrophenschutz der Feuerwehr Oberhausen, betonte die Bedeutung des Abends: „Es ist schön zu sehen, dass so viele der Einladung gefolgt sind. Gerade in angespannten Zeiten wie den aktuellen ist es wichtig, sich auszutauschen, kennenzulernen und miteinander zu vernetzen.“
Im Anschluss an den Gottesdienst kamen die Teilnehmenden noch bei einem gemeinsamen Imbiss zusammen. Der Abend bot Gelegenheit für intensive Gespräche und persönliche Begegnungen und diente zugleich der weiteren Vernetzung der Organisationen der Gefahrenabwehr in Oberhausen.
Der erste Oberhausener Blaulichtgottesdienst setzte damit ein sichtbares Zeichen für Gemeinschaft, Dankbarkeit und Zusammenhalt innerhalb der Oberhausener Sicherheits- und Hilfsorganisationen.

