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Deutschlandweite Aktionswoche: #Hierwirdgeimpft

Impfungen an vielen belebten Orten möglich

Vom 13. bis 19. September 2021 findet die deutschlandweite Aktionswoche #Hierwirdgeimpft statt. Es geht darum, durch unkomplizierte Impfaktionen vor Ort eine möglichst hohe Impfquote zu erreichen. „Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, mit einer Impfung schützen Sie nicht nur sich selbst – was schon ein großer Vorteil ist – sondern auch die Menschen in unserer Gemeinschaft, die sich nicht impfen lassen können“, erklärt Oberbürgermeister Daniel Schranz und appelliert: „Lassen Sie uns zusammen versuchen, die Corona-Pandemie zu besiegen.“

Wie schon in den vergangenen Wochen wird es auch in Oberhausen wieder Impfangebote nicht nur im Impfzentrum, im Jobcenter und an Berufskollegs geben, sondern vor Ort an beliebten und belebten Plätzen. Ein mobiles Impfteam bietet eine Immunisierung ohne Termin – sowohl mit Erst- als auch mit Zweitimpfungen. Unkompliziert und spontan!

„Seit 19 Monaten beschäftigt uns die Pandemie. Ihre Auswirkungen sind tiefgreifend. Die Möglichkeit, sich gegen das Virus impfen zu lassen, gibt uns allen die Chance, die Pandemie in den Griff zu bekommen und weitere Lockdowns und Einschränkungen zu vermeiden. Gerne beteiligen wir uns zusammen mit Feuerwehr und Ärzteschaft an dieser erneuten Impfaktionswoche“, erklärt Krisenstabsleiter Michael Jehn. „Das Thema Impfen, Auswirkungen der Impfung, Nebenwirkungen usw. wird zum Teil hitzig diskutiert. Auf unserer städtischen Facebookseite und in unserer Coronahotline bekommen wir als Stadt die komplette Bandbreite der Meinungen mit. Meinungen und Diskussionen sind richtig und wichtig und zeichnen zum Glück unsere demokratischen Werte aus. Aber: Über medizinische Erkenntnisse von hochrangigen Wissenschaftlern, Ärzten und Instituten kann man anhand der Forschungs- und Faktenlage nicht zweigeteilter Meinung sein. Ich bin sehr froh, dass wir ausreichend Impfstoff haben, die nachweislich vor schweren Krankheitsverläufen schützen. Impfen rettet Leben und zerstört es nicht.“

Die Orte für Erst- und Zweitimpfungen
- Montag, 13. September, 11 bis 15 Uhr, Knotenpunkt Marktstraße, Elsässer Straße/Lothringer Straße
- Dienstag, 14. September, 11:30 bis 15 Uhr, Osterfelder Markt, am Bistro Jederman (Gildenstraße 19)
- Mittwoch, 15. September, 10 bis 15 Uhr, Wochenmarkt Sterkrade, am Center-Point
- Mittwoch, 15. September, 18 bis 19:30 Uhr, Stadion Niederrhein, Lindnerstraße, im Vorfeld des Regionalligaspiels
- Donnerstag, 16. September, 8 bis 14 Uhr, Jobcenter, Marktstraße 31

Telefonische Beratung
In der Aktionswoche wird eine weitere Hotline bei der Stadt Oberhausen eingerichtet. Die Impfhotline ist mit Ärztinnen und Ärzten besetzt, die medizinische Auskunft rund um das Impfen geben. Die Hotline ist unter der Telefonnummer 0208 825 7888 von Montag bis Freitag, 9 bis 15 Uhr, und Dienstag zusätzlich von 15 bis 18 Uhr zu erreichen. 

„Wir stehen für Fragen rund um die Impfung zur Verfügung und hoffen, möglichst viele Menschen in Oberhausen von den Vorteilen einer Impfung überzeugen zu können“, erklärt Amtsarzt Dr. Henning Karbach. „Die Ärzte und Mediziner in Praxen und Krankenhäusern, aber auch die Rettungsdienste und auch wir vom Gesundheitsamt sehen uns jeden Tag den schweren Verläufen und Auswirkungen einer Coronainfektion ausgesetzt. Das muss nicht sein. Es gibt die Chance, sich impfen zu lassen. Viele Krankheiten sind durch Impfungen verschwunden, erträglich und nicht lebensgefährlich geworden. Natürlich kann es in seltenen Fällen zu Komplikationen kommen, das bestreitet niemand. Impfungen können generell keinen 100 %igen Schutz bieten. Die Covid-Impfung weist allerdings im Gegensatz zu anderen gängigen Impfungen, die in den Arztpraxen gegen Grippe, Masern etc. verabreicht werden, eine deutlich höhere Wirksamkeit auf.“ 


Faktenlage zur Impfung

Vorbeugen ist besser als erkranken: Niemand kann vorhersagen, ob eine Infektion mit Corona mild oder schwer verläuft. Am besten: Eine Infektion ganz vermeiden und sich gegen das Virus impfen lassen. Dafür gibt es in Deutschland aktuell vier zugelassene Impfstoffe, die nachweislich vor schweren Krankheitsverläufen und den bislang bekannten Virusvarianten schützen. 

Die Corona-Impfstoffe sind sicher und wirksam: Alle in Deutschland zugelassenen Impfstoffe haben das übliche Prüfverfahren der EU durchlaufen und erfüllen die hohen europäischen Sicherheitsstandards. Das heißt, die Qualität, Unbedenklichkeit und Wirksamkeit der Impfstoffe wurden genauso überprüft wie bei allen anderen Arzneimitteln – nur, dass es diesmal schneller ging, weil alle relevanten Schritte parallel statt hintereinander stattfanden.

Die Impfung birgt weniger Risiken als eine Corona-Infektion: Einige sind verunsichert – auch durch Falschmeldungen - und befürchten Impfschäden infolge einer Corona-Schutzimpfung. Das Risiko einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach einer COVID-19-Impfung liegt aber bei gerade einmal 0,02 Prozent. Deutlich größer ist dagegen die Gefahr, dem Virus ungeimpft zu begegnen: Jede siebte Person, die sich infiziert, muss mit einem schweren COVID-19-Verlauf rechnen.

Auch Jüngere können schwer erkranken: Nicht nur ältere Menschen können schwer an COVID-19 erkranken, auch bei Jüngeren können schlimme Krankheitsverläufe und Langzeitfolgen wie schwere Erschöpfungszustände, anhaltende Atemnot oder neurologische Schäden („Long Covid“) auftreten. 

Mit einer Impfung schützen Sie sich und andere: Die Impfung schützt nicht nur die eigene Gesundheit. Sie reduziert auch das Risiko, das Virus auf andere zu übertragen. Dadurch werden auch Menschen geschützt, die sich nicht impfen lassen können – zum Beispiel Personen, die sich aufgrund von Vorerkrankungen nicht impfen lassen können und Kinder unter 12 Jahren, für die noch kein Impfstoff zugelassen ist.

Impfen verhindert die Ausbreitung des Virus – und weitere Lockdowns: Jede Impfung hilft, das Virus in Schach zu halten und die Pandemie in den Griff zu bekommen. Denn je mehr Menschen durch eine Impfung vor einer Infektion mit dem Virus geschützt sind, desto häufiger trifft es auf Menschen, die sich nicht mehr anstecken können – und umso schlechter kann es sich ausbreiten. Das ist auch mit Blick auf das dynamische Infektionsgeschehen durch die Virusvarianten wichtig, denn: Je weniger Infektionen es gibt, desto geringer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass neue gefährliche Mutationen entstehen.

Impfen entlastet das Gesundheitssystem: Je mehr Menschen durch eine vollständige Impfung vor schweren Krankheitsverläufen geschützt sind, desto weniger mit SARS-CoV-2 infizierte Personen müssen im Krankenhaus (intensivmedizinisch) behandelt werden. Das entlastet das Gesundheitssystem. Je weniger Corona-Infektionen auftreten, desto besser gelingt zudem die Kontaktnachverfolgung und Infektionsketten können schneller unterbrochen werden.

Die Impfung bringt Normalität in den Alltag zurück: Ob Social Distancing, Homeoffice, Studieren zu Hause oder Homeschooling – die Pandemie hat allen Menschen viel abverlangt. Dank des nationalen Impffortschritts ist zwar wieder mehr Normalität in unseren Alltag zurückgekehrt. Dennoch sollte niemand auf den Schutz durch immer mehr Geimpfte und die aktuell niedrigen Inzidenzen vertrauen und auf das Impfen verzichten. Denn Berechnungen des Robert Koch-Instituts zufolge müssen mindestens 85 Prozent der 12- bis 59-Jährigen gegen COVID-19 geimpft sein, um die Übertragungen von SARS-CoV-2 soweit zu reduzieren, dass ein Gemeinschaftsschutz in der Bevölkerung entsteht. Bei den über 60-Jährigen müssten es sogar 90 Prozent sein. Deshalb gilt nach wie vor: Jede Impfung zählt, um die Pandemie zu beenden.