Besondere Unterstützung für Saporischschja

09.01.2026 - Seit fast vier Jahren unterstützt die Stadt Oberhausen ihre ukrainische Partnerstadt Saporischschja fortwährend mit humanitären Hilfen während des russischen Angriffskrieges. Zum einen fahren in enger Zusammenarbeit mit dem Verein Oberhausen hilft e.V. regelmäßig Hilfstransporte nach Saporischschja, die der Verein überwiegend durch Spenden aus der Oberhausener Bevölkerung finanziert.

Zum anderen akquiriert das städtische Büro für Interkultur immer wieder Fördermittel und Sachgüter vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die die Resilienz der Bevölkerung von Saporischschja stärken sollen. Durch eines dieser Förderprogramme des BMZ konnte die Stadt nun einen besonderen Wunsch der ukrainischen Partner erfüllen: Zur medizinischen Versorgung der Bevölkerung wird schon seit langem ein neuer CT-Scanner benötigt. Diesen konnte die Stadt Saporischschja nun mit Hilfe von durch Oberhausen akquirierte Fördermittel anschaffen und in dieser Woche bereits in Dienst stellen. Benötigt wird das Gerät unter anderem für die Versorgung von schwerverletzen Menschen. 

CT-Scanner für Saporischschja (Quelle: Stadtverwaltung Saporischschja)
Ein neuer CT-Scanner für Saporischschja (Quelle: Stadtverwaltung Saporischschja)

„Als Stadt Oberhausen stehen wir seit knapp vier Jahren Krieg noch enger an der Seite unserer Partnerstadt Saporischschja und unterstützen unsere Freundinnen und Freunde mit vielen Hilfstransporten. Wir freuen uns, dass es uns nun gelungen ist, einen CT-Scanner für Saporischschja anzuschaffen, der medizinisch mehr als dringend gebraucht wird“, betont Oberbürgermeister Thorsten Berg die Bedeutung dieser besonderen Unterstützung.