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Aktuelle Pressemeldungen

Verleihung von Ehrenring und Ehrennadeln

18.12.2018

Einen Ehrenring und fünf Ehrennadeln hat Oberbürgermeister Daniel Schranz am Montag, 17. Dezember 2018, im Ratssaal an verdiente Oberhausener Bürgerinnen und Bürger verliehen. Den Ehrenring der Stadt Oberhausen erhielt Dirk Grünewald. Mit einer Ehrennadel wurden Magret Hammen-Schlünzen, Mathilde Horsthemke, Petra Rockenfeller, Werner Schmidt und Ruth Smiegel ausgezeichnet. Anwesend waren der Rat der Stadt Oberhausen, die Verwaltungsspitze sowie Angehörige und Wegbegleiter der sechs Geehrten.

„Jeder Mensch sollte mit seinem Leben die Welt ein ganz klein wenig besser machen!“ Dieses Zitat aus dem bekannten und besonders in der Vorweihnachtszeit beliebten Film Der kleine Lord stellte Schranz an den Anfang seiner Laudatio.  „Sie alle, die Sie heute geehrt werden, machen mit Ihrem engagierten Wirken, insbesondere im ehrenamtlichen Bereich, die Welt in Oberhausen ein ganz klein wenig besser, oft sogar mehr als das“, so Schranz. „Durch Menschen wie Sie wird unsere Gesellschaft lebendiger und solidarischer, ja menschlicher.“ Das sei gerade in diesen Zeiten, in denen Krisen die Nachrichtenwelt bestimmten, umso wichtiger.

Nach der Feierstunde im Ratssaal gab die Stadt für die Geehrten noch einen kleinen Empfang.

Dirk Grünewald
Der Oberhausener Unternehmer Dirk Grünewald engagiert sich seit mehr als 35 Jahren ehrenamtlich für die IHK für Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen: Bereits mit 27 Jahren gehörte er dem IHK-Parlament an und wurde im März 1986 zum Vizepräsidenten gewählt. 1998 bestellte ihn das IHK-Parlament mit 42 Jahren zum jüngsten Präsidenten in der Essener IHK-Geschichte. Insgesamt stand Dirk Grünewald 15 Jahre an der Spitze der IHK. In Anerkennung seiner Verdienste um die regionale Wirtschaft wählte ihn die IHK-Vollversammlung 2014 zum Ehrenpräsidenten. Eine Herzensangelegenheit von Dirk Grünewald war und ist das Thema Ausbildung: hier besonders das jährliche Werben um mehr Ausbildungsplätze bei den Unternehmen. Als Präsident des Bauindustrieverbands NRW war er maßgeblich daran beteiligt, das nie in Betrieb genommene Filmtrickstudio HDO in Osterfeld zum NRW-Bildungszentrum für Auszubildende und erwachsene Fachkräfte der Branche umzubauen. Ein Millionenprojekt, mit dem pro Ausbildungsjahr bis zu 250 Berufsanfänger nach Oberhausen geholt werden. Eröffnung soll 2019 sein. Darüber hinaus war Dirk Grünewald über Jahre Protektor des Männergesangvereins „Eintracht 1875“ Oberhausen-Osterfeld e.V. Heute fördert er Kunst und Kultur in Oberhausen und ist auch Senator der Großen Osterfeld Karnevalsgesellschaft von 1906 e.V. Im Jahr 2000 wurde Dirk Grünewald als 71. Mitglied in den Eulenorden der Ritter der „Närrischen Weisheit“ aufgenommen. Als Gründungsvorsitzender des Förderkreises Burg Vondern e.V. und als geschäftsführender Gesellschafter der Bauunternehmung Heinrich Grünewald GmbH & Co. KG hat Dirk Grünewald zudem den Grundstein für die heutige Nutzung der Burganlage Vondern gelegt. Er hat sich nie davor gescheut, selbst Hand anzulegen. Neben seinem weiteren ehrenamtlichen Wirken im gesellschaftlichen Leben der Stadt und der Region hinaus hat er die Burg Vondern als das älteste profane Bauwerk nördlich des Mains weiter bekannt gemacht. Mit hoher Einsatzbereitschaft hat er den Vorstand engagiert von 1982 bis 2003 geführt.

Margret Hammen-Schlünzen
Margret Hammen-Schlünzen arbeitet mit großem Engagement seit vielen Jahren in diversen ehrenamtlichen, vor allem sozialpolitischen, Aufgabenfeldern. In ihrem Fokus stehen dabei besonders Familien und Kinder, Senioren sowie Flüchtlinge. Als ununterbrochen ehrenamtliches Aufsichtsratsmitglied der gemeinnützigen Bau- und Wohngenossenschaft Werkbundsiedlung Am Ruhrufer begleitete sie die Gründungsphase, Bau- und Wohnphase der Genossenschaft, die das Ziel hatte, preiswerten und für junge Familien erschwinglichen Wohnraum zu schaffen. Genauso tatkräftig unterstützt sie Senioren bei Nachmittagsgruppen, Tagesausflügen und Busreisen sowie Flüchtlinge bei der Versorgung mit Dingen des täglichen Bedarfs als auch bei der Integration in den Alltag. Sie wurde von einem breiten Trägerkreis zur Ehrenauszeichnung vorgeschlagen: Vor Ort e.V. Oberhausen; Paritätischer Wohlfahrtsverband Kreisgruppe Oberhausen; K 14 Verein zur Förderung politischer Bildung e.V. – Oberhausen; Bau- und Wohngenossenschaft Werkbundsiedlung Am Ruhrufer e.G.; Ruhrpott e.V. – Oberhausen; Seniorengruppe der Grillostr. Oberhausen; Seniorengruppen Parität Oberhausen; Leitungsteams und Teilnehmer diverser Oberhausener Selbsthilfegruppen, stellvertretend seien hier für viele andere genannt: Blinden- und Sehbehindertenverein Oberhausen e.V.; Frauentreff nach Krebs

Mathilde Horsthemke
Großen sozialen Einsatz zeigt Mathilde Horsthemke seit Jahren als Koordinatorin Ost des Projektes „Gesellschaft leben“. Das von Alt-Oberbürgermeister Klaus Wehling angestoßene Projekt begleitet ältere Menschen mit ehrenamtlicher Unterstützung. Haus Abendfrieden in Alt-OB-Ost und die Gute Hoffnung in Sterkrade sind Kooperationspartner von Gesellschaft Leben in den Stadtteilen. Die Projekte werden durch eine Koordination begleitet, in Alt-OB-Ost von Beginn an ehrenamtlich durch Mathilde Horsthemke, die viele ehrenamtliche Menschen gewinnen konnte, die an dem Projekt mitwirken. Diese sorgen für den Besuchsdienst für allein lebende ältere und in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen, geben diesen damit ein kleines Stück „Leben in Gesellschaft“ und wirken der Vereinsamung entgegen.

Petra Rockenfeller
Petra Rockenfeller ist Kinoleiterin des Lichtburg Filmpalastes, daneben überörtlich aktiv in verschiedenen Gremien der AG Kinogilde als ehrenamtliches Vorstandsmitglied und in verschiedenen Jurys von Festivals (z. B. Jurymitglied „Der besondere Kinderfilm“, „Kinoprogrammpreis Mainz“, „Deutsche Film- und Medienbewertung“). Sie steht insbesondere für die Förderung des Kinder- und Jugendkinos und ist u. a. Gastreferentin bei der Akademie für Kindermedien. Unter der Leitung von Petra Rockenfeller bietet der Lichtburg Filmpalast ein qualifiziertes Film- und Programmkino und strahlt zudem mit pädagogischen Ansätzen im Kinderfilmsektor hervor. Auch Festivals in Oberhausen sind durch ihre Mitorganisation und ihren Antrieb ein wichtiges Kulturgut in der Stadt. Zu nennen sind hier insbesondere die Kinderfilmtage Ruhrgebiet, die Jugendkinotage und die Frauenfilmtage visuelle. Ihr Leitzitat: „Kino ist Emotion auf der Leinwand und in meinem Herzen!“ wird bei ihrem ehrenamtlichen Einsatz stets sichtbar.

Werner Schmidt
Jahrzehnte langes Wirken für die Oberhausener Sportlandschaft ist das Verdienst von Werner Schmidt. Sechs Jahre war er Präsident des Stadtsportbundes (SSB), seit April 2018 ist er Ehrenpräsident. Zuvor war Werner Schmidt schon viele Jahre in den unterschiedlichsten Funktionen mit dem Oberhausener Sport verbunden und hat viele Impulse für den Sport in Oberhausen gegeben. Als Präsident des Stadtsportbundes hat er besonders personell einiges bewegt, so dass es auch ein großes Verdienst von Werner Schmidt war, dass für den SSB mittlerweile eine vergrößerte Mannschaft im Haus des Sports arbeitet. Werner Schmidt hat außerdem den Service für und die Kommunikation mit den 200 Vereinen verbessert und vor allem beschleunigt. Mit einer überarbeiteten Internetseite, Social Media und einer eigenen App hat er den SSB für die digitale Zukunft gerüstet, was allen Vereinen bei ihrer Mitgliedersuche und -betreuung zugutekommt.

Ruth Smiegel
Ruth Smiegel hilft als Vorsitzende des Kreuzbundes seit mehr als acht Jahren suchtkranken Menschen, deren Angehörigen und Partnern. Anfang November ist sie für vier weitere Jahre in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt worden. Ruth Smiegel übt ihr Ehrenamt mit einem hohen zeitlichen Aufwand aus. Sie sieht sich als „Weggefährtin“ und begleitet Familienangehörige über die Gruppensitzungen hinaus, insbesondere auch in Grenzsituationen wie bei einem nahenden Tod. In diesen Fällen besucht sie betroffene Familien zu Hause. Ihr Ehrenamt ist gekennzeichnet durch eine große und vorbildliche menschliche Zuwendung. In der Arbeitsgemeinschaft aller Selbsthilfeorganisation in Oberhausen koordiniert sie die Öffentlichkeitsarbeit und will darüber immer wieder ein Signal an die Öffentlichkeit senden, sich für Betroffene und deren Familienangehörige und Partner einzusetzen. Der Selbsthilfetag im BERO-Center ist ein fester Termin in ihrem Jahreskalender.

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