Stadt Oberhausen gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus
Mit einer Gedenkstunde am Hans-Sachs-Berufskolleg hat die Stadt Oberhausen den Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Schülerinnen und Schüler von acht Oberhausener Schulen gestalteten das Gedenken, zu dem auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung gekommen waren. In seiner Rede betonte Oberbürgermeister Thorsten Berg: „Erinnerung ist kein Rückblick aus Pflicht. Erinnerung ist ein Auftrag, Haltung zu zeigen, wenn Menschen herabgewürdigt werden. Widerspruch zu leisten, wenn Hass normalisiert werden soll. Und mitzuwirken, damit Oberhausen ein Ort bleibt, an dem Menschenwürde, Respekt und Zusammenhalt nicht verhandelbar sind.“
Schülerinnen und Schüler gestalteten Gedenkstunde
Jugendliche von Oberhausener Schulen (Heinrich-Böll-Gesamtschule, Bertha-von-Suttner-Gymnasium, Fasia-Jansen-Gesamtschule, Gesamtschule Osterfeld, Elsa-Brändström-Gymnasium, Gesamtschule Weierheide und Freiherr-vom-Stein-Gymnasium) sowie vom Gastgeber Hans-Sachs-Berufskolleg hatten unterschiedliche Programmpunkte vorbereitet und die Gedenkstunde zusammen mit der Lehrerschaft und der städtischen Gedenkhalle mitgestaltet.
Seit 1996 ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus in Deutschland auf den 27. Januar festgelegt: Am 27. Januar 1945 befreite die sowjetische Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Die Stadt Oberhausen gedenkt am 27. Januar aller Opfer des Nationalsozialismus und gemahnt, auch in der Gegenwart wachsam zu sein gegenüber Antisemitismus und Antiziganismus, gegenüber jeglicher anderen Form von Ausgrenzung und gegenüber jeder Behauptung der vermeintlichen Ungleichwertigkeit von Menschen.


