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DISKO: Sanierung der Lehrschwimmbecken

V.l.n.r.: Horst Kalthoff, Technischer Betriebsleiter der Servicebetriebe Oberhausen, Umweltbereichsleiter Markus Werntgen-Orman, Beigeordneter Michael Jehn, Oberbürgermeister Daniel Schranz, Verena Noll, Schulleiterin der Schule am Froschenteich. (Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne)

Die Sanierung der sieben Oberhausener Lehr-schwimmbecken geht in die auch nach außen sichtbare Phase. Im Rahmen des mit 8,1 Millionen Euro geförderten „DISKO“-Projekts (Digitalisierung als Schlüssel zum Klimaschutz - intelligentes Energiemanagement von Lehrschwimmbecken - Das Oberhausener Modell) werden unter anderem Heizungs-, Lüftungs- und Pumptechnik der Einrichtungen modernisiert. Oberbürgermeister Daniel Schranz, der Beigeordnete Michael Jehn, der Technische Betriebsleiter der Servicebetriebe Oberhausen (SBO), Horst Kalthoff, sowie der Leiter des Bereiches Umwelt, Markus Werntgen-Orman, und die Leiterin der Schule am Froschenteich, Verena Noll, haben sich vor Ort ein Bild vom Baufortschritt gemacht und über die weiteren Maßnahmen informiert.

 

Die Wichtigkeit der Einrichtungen betonte Oberbürgermeister Daniel Schranz: „Kinder, die schwimmen lernen, erwerben eine Fähigkeit, die in Notfällen ihr Leben retten kann. Das müssen und wollen wir weiter ermöglichen und fördern.“ Schranz weiter: „Dass wir nach der Sanierung jährlich Hunderttausende Euro Energiekosten sparen werden und deutlich weniger CO2 ausgestoßen werden wird, ist ein weiteres wichtiges Ergebnis dieses Projektes.“

Nach Berechnungen externer Ingenieurbüros werden durch die Umsetzung der geplanten Maßnahmen Energieeinsparungen von mehr als 70 Prozent erreicht. Daraus resultiert ein um mindestens 1.200 Tonnen geminderter CO2-Ausstoß und Kosteneinsparungen von mindestens 300.000 Euro pro Jahr. Durch die Modernisierung wird also nicht nur der städtische Haushalt entlastet, sondern auch die Bilanz der CO2-Emissionen verbessert - ein Beitrag zum Erreichen der städtischen Klimaschutzziele. Die baulichen Maßnahmen sollen bis Ende 2022 umgesetzt sein.

„Die Sanierung unserer sieben Lehrschwimmbäder ist in dreifacher Hinsicht ein Vorzeigeprojekt“, sagte der Beigeordnete Michael Jehn: „Wir installieren modernste Technik, können so enorme Beiträge für den Klimaschutz leisten und sichern die Sportförderung für unsere jüngsten Bürgerinnen und Bürger ab.“

Im Rahmen der Bauarbeiten investiert die Stadt Oberhausen über den Eigenanteil am DISKO-Projekt von 900.000 Euro hinaus zusätzlich 1,8 Millionen Euro in Installation und energetische Maßnahmen an den Lehrschwimmbecken: Die Trinkwasseranlagen werden saniert und die Gebäude gedämmt. Darüberhinaus werden für 4,8 Millionen Euro in allen Einrichtungen die veralteten Becken ausgetauscht und notwendige Fliesen- und Malerarbeiten ausgeführt.

Maßnahmen an der Schule am Froschenteich 

  • Drei Lüftungsanlagen, das gesamte Lüftungskanalnetz, ein Heizkreisverteiler sowie die alte Kellerdeckendämmung wurden abgebrochen und entsorgt.
  • Die Pumpen und Motorventile werden für Gebäudeleittechnik und Energieverbrauchserfassung (Monitoring) erneuert, durch Wärmemengenzähler ergänzt und untereinander vernetzt. Dazu wird ein Heizkreisverteiler neu aufgebaut.
  • Eine neue, vernetzte Lüftungsanlage wird eingebaut.
  • Die Beleuchtung wird im Bereich des Schwimmbads, der Turnhalle und der jeweiligen Nebenräume auf LED umgerüstet und mit Präsenz- und Dämmerungssensoren ausgerüstet.
  • Die Schwimmbadtechnik wird energetisch optimiert, indem Pumpen und Regelungstechnik erneuert werden.
  • Eine solarthermische Anlage unterstützt mit einer Kollektorfläche von ca. 48 m² auf dem Dach und einem Wärmespeicher mit einem Volumen von ca. 1.500 Liter die Wärmerzeugung für das Bade- und Duschwasser.
  • Der Blitzschutz wird an die neuen Gegebenheiten angepasst.

Zum Hintergrund

In der Förderperiode 2014 bis 2020 des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) hat Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Operationellen Programms NRW „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ (OP EFRE NRW) 2018 den Projektaufruf „KommunalerKlimaschutz.NRW“ veröffentlicht. Dem Projektaufruf folgend hat der Fachbereich Klima- und Ressourcenschutz bei der Bezirksregierung Düsseldorf die Umsetzungsstrategie für das DISKO-Projekt eingereicht.

Im April 2020 hat die Stadt Oberhausen die Zusage über Zuwendungen in Höhe von 90 Prozent für eine Gesamtsumme von 9 Millionen Euro für die Umsetzung des Projekts erhalten. Die Förderung wird zu 44 Prozent vom Land NRW und zu 56 Prozent von der EU getragen.

Anlässlich der Umsetzungsstrategie hat die Stadttochter OGM - Oberhausener Gebäudemanagement GmbH - (seit dem 1. Januar 2021 SBO - Servicebetriebe Oberhausen) investive Maßnahmen entwickelt, die einen energieeffizienten und klimagerechten Betrieb der sieben Lehrschwimmbäder im Stadtgebiet gewährleisten sollen. Unter anderem werden die folgenden Maßnahmen in den Lehrschwimmbädern umgesetzt:

  • Installation von Gebäudeleittechnik und digitaler Energieverbrauchserfassung
  • Erneuerung der Beleuchtung (Installation von LED-Lampen)
  • energetische Erneuerung der raumlufttechnischen Anlagen, u. a. Wärmerückgewinnung mit Wärmetauschern und Luftqualitätssteuerung
  • energetische Sanierung der Schwimmbadtechnik mit regelbaren und angemessen dimensionierten Pumpen
  • Wärmeerzeugung mit Solarthermie
  • Erhöhung des Dämmstandards der Außenhülle mit Strohdämmung