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Traditioneller Jahresempfang des Oberbürgermeisters
Zum ersten Mal lud der neue Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen am 20. Januar 2026 zum Jahresempfang. Der Einladung in die Luise-Albertz-Halle folgten rund 700 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Ehrenamt sowie den Nachbarstädten und der Region. Die Begrüßung fand traditionell am Eingang des Saals statt, wo OB Thorsten Berg die Gäste persönlich in Empfang nahm.
In seiner Rede richtete der Oberbürgermeister den Blick auf zahlreiche Themen und Schwerpunkte, die die Stadt, die Stadtverwaltung und ebenso die Bürgerinnen und Bürger im kommenden Jahr bewegen werden. Besonders hob er dabei die Oberhausener Wirtschaft hervor. Vor dem Hintergrund der aktuellen Nachrichten zum geplanten Stellenabbau bei Oxea betonte er, dass dies ein Warnsignal für die gesamte Region sei. „Industrielle Arbeitsplätze fallen nicht vom Himmel – sie brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, bezahlbare Energie und politische Verlässlichkeit“, so der Oberbürgermeister. „Globale und nationale Entscheidungen treffen unsere Stadt unmittelbar – deshalb müssen wir lokal umso entschlossener handeln. Wir beschleunigen Genehmigungen, bündeln Ansprechpartner und bauen Investitionshemmnisse ab. Mein Ziel ist klar: Oberhausen soll ein verlässlicher, gründerfreundlicher und wettbewerbsfähiger Standort sein, der Arbeitsplätze sichert und neue schafft.“
Ein weiteres Schwerpunktthema lag auf der Familien- und Sozialpolitik, die aus Sicht des Oberbürgermeisters untrennbar miteinander verbunden sind: „Frühkindliche Förderung, starke soziale Träger und verlässliche Partnerschaften sind kein Luxus, sondern die Grundlage für Chancengerechtigkeit und sozialen Zusammenhalt.“ Die Stadt Oberhausen unternehme bereits jetzt – trotz der angespannten Haushaltslage – massive Anstrengungen, um nicht nur die frühkindliche Förderung weiter auszubauen, insbesondere auch in den Stadtteilen mit besonderen sozialen Herausforderungen. Er wies aber auch nachdrücklich darauf hin, dass die Kommunen diese Aufgaben nicht alleine stemmen können und betonte an dieser Stelle ebenso die Verantwortung von Land und Bund: „Wer will, dass Kommunen diese Verantwortung tragen, muss sie auch auskömmlich finanzieren – denn soziale Investitionen entscheiden über die Zukunft unserer Stadt.“
Im Anschluss an seine Rede lud der Oberbürgermeister die Gäste zum entspannten Netzwerken und gemeinsamen Austausch ein.