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Archäologische Schätze am Kastell Holten entdeckt

Grabungsleiter Thorsten Rabsilber (Foto: Sebastian Senczek)

Grabungsleiter Thorsten Rabsilber (Foto: Sebastian Senczek)

Jahrhundertealte Schuhe, Messer, Lederhandschuhe und Lederreste, Bootshaken, Scherben und Keramikbecher sind bei Ausgrabungen in Oberhausen-Holten entdeckt worden. Aus Sicht von Grabungsleiter Thorsten Rabsilber ist es der bedeutendste Fund in diesem Raum in den letzten zwanzig Jahren. In unmittelbarer Nähe des Kastells Holten, dort, wo einmal die Gaststätte Alt-Holten stand und bald ein Mietshaus stehen wird, graben Rabsilber und sein Team seit drei Wochen.
 

Und seither holen sie zum Teil über 700 Jahre alte Objekte aus der 360 Quadratmeter großen Baugrube. Auch Reste einer hölzernen Palisadenwand, Teil einer mittelalterlichen Verteidigungsanlage, konnten sie dokumentieren. 

Zur Frage, warum sie gerade an dieser Stelle so viele und so gut erhaltene Objekte fanden, erklärt Archäologe Rabsilber: „Die Menschen haben früher alles, was sie nicht mehr brauchten, in die umliegenden Wassergräben geworfen.“ Das Kastell Holten war einst eine Wasserburg, umgeben von Wassergräben. Doch nicht nur Objekte aus dem Mittelalter wurden entdeckt. Auch einen gut erhaltenen Ziegelsteinbrunnen, dessen Alter auf etwa 170 Jahre geschätzt wird, hat das Grabungsteam freigelegt.  Keramik-Becher aus dem 14./15. Jahrhundert. Die Trinkgefäße heißen „Trichterhalsbecher mit Wellenfuß“. (Foto: Stadt Oberhausen)

Keramik-Becher „Trichterhalsbecher mit Wellenfuß“ aus dem 14./15. Jahrhundert. Foto: Stadt Oberhausen

 

Die Ausgrabungsarbeiten gehen noch in dieser Woche zu Ende. Die Objekte werden untersucht, dokumentiert und dann dem Amt für Bodendenkmalpflege des Landschaftsverbands Rheinland übergeben. Die Stadt Oberhausen soll später die Möglichkeit erhalten, sie auszustellen.