stadt oberhausen

Verwaltung von A - Z

Lebenssituationen

Sport in Oberhausen
Übernachten in Oberhausen
Baustellen in Oberhausen
Oberhausener Theater
Einkaufen in Oberhausen
Kinder- und Jugendportal
Oberhausen für Menschen mit Behinderung
Stadtbibliothek Oberhausen
Hundeauslaufflächen in Oberhausen
Öffentlicher Personannahverkehr
Anreise, Verkehr
Hochzeitsportal
Auf dem Rad
Wandern & Spazieren
Krankenhäuser, Hospize, Wohlfahrtsverbände
Gesundheitsportal
Abfallberatung
Tourist Information

Formulare online

Häufig genutzter Service

» Veranstaltungskalender

Mo Di Mi Do Fr Sa So
01020304050607
08091011121314
15161718192021
22232425262728
29303101020304

AUSSTELLUNG - Energiezeiten - Wendezeiten

19. Januar 2018
10:00 - 17:00 Uhr

» details

Lebenssituationen

Hochwasserrisikomanagement

Hochwasser ist als Teil des Wasserkreislaufes ein Naturereignis, welches aufgrund langanhaltender Niederschläge oder auch Starkregen an großen und kleinen Gewässerläufen auftritt. Gezielte Veränderungen des Wasserhaushaltes, der Landnutzung, der natürlichen Überflutungsflächen und des Gewässerausbaus haben Hochwasserereignisse in unterschiedlichem Maße verschärft.

Hochwasser in Oberhausen


Die Bezirksregierung hat auf Grundlage eines neuen EU-Gesetzes Flüsse und Bäche untersucht, die ein potenzielles Hochwasserrisiko mit sich bringen können. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere die Fließgewässer

  • Emscher,
  • Ruhr und
  • Rhein

Auswirkungen auf das Stadtgebiet von Oberhausen haben können.


Emscher

Durch die bergbaubedingte Eindeichung der Emscher in den letzten 100 Jahren werden Hochwasser von den Anliegern meist wenig oder gar nicht bemerkt. Tatsache ist aber, dass aufgrund der Bergsenkungen im Einzugsgebiet das Hochwasserrisiko zunimmt. Bedingt durch den hohen Versiegelungsgrad der Flächen, die an dem Gewässer angeschlossen sind, treten Hochwasserereignisse schon bei kurzen intensiven Regenereignissen auf. Im Gegensatz zu anderen Flüssen, bei denen das Hochwasser zeitverzögert auftritt, bilden sich bei der Emscher schnell Hochwasserschwellen.

Durch den Ausbau der Deiche auf der Bemessungsgrundlage eines 200jährigen Hochwasserereignisses (anstatt eines 100jährigen) soll die Hochwassersicherheit gewährleistet werden.

Trotz des bestehenden hohen Sicherheitsstandards an der Emscher besteht aber das Restrisiko eines Versagens der Hochwasserschutzeinrichtungen. Dies wäre der Fall, wenn der Deich überflutet wird oder bricht. Die Gebiete, die tiefer als die Hochwasserlinie liegen, werden dann überflutet. Das betrifft insbesondere die Poldergebiete, die bereits bei Normalwasserstand der Emscher nur über Pumpwerke entwässert werden können.

Auschnitt aus der Gefahrenkarte Emscher HQ extrem

Wer sich genauer hierzu informieren will findet weitere, detaillierte Karten im Internet unter folgendem Link: www.flussgebiete.nrw.de/index.php/HWRMRL/Gebietsansicht/Emscher_System
 

Ruhr

Zur Regulierung des Hochwasserrisikos wurden entlang der Ruhr diverse Stauseen errichtet, um den Pegelfluss zu regulieren. Zudem bieten der Ruhrdeich und die festgesetzten Überschwemmungsgebiete weiteren Schutz bei Hochwasser. Die Ruhrwiesen/-auen sind ein solches Überschwemmungsgebiet. Viele Spaziergänger kennen das Bild, das sich ihnen regelmäßig bietet: die Wiesen verwandeln sich bei heftigen und andauern Regenfällen zu einem riesigen See.

Sollte es jedoch zu einem Extrem-Hochwasserereignis kommen, können Schutzeinrichtungen (Deich und Überschwemmungsgebiet) versagen. Dies würde auch zu Auswirkungen auf die südlichen Stadtteile von Oberhausen führen.

Ausschnitt aus der Gefahrenkarte Ruhr HQ 100

Auch hier gibt es im Internet detaillierte Karten:
www.flussgebiete.nrw.de/index.php/HWRMRL/Gebietsansicht/TEZG_Ruhr
 

Rhein

Der Rhein ist 10 km weit entfernt. Bei einem normalen Hochwasser geht von dem Gewässer keine Gefahr aus. Kommt es jedoch zu einem Extremereignis sind die Auswirkungen auch in Oberhausen zu spüren. So kann es in solchen Fällen sowohl zu Überflutungen in Lirich als auch im Süden von Oberhausen (z.B. Alstaden) kommen. Verstärkt und überlagert würde die Situation noch vom Hochwasser der Ruhr.
www.flussgebiete.nrw.de/index.php/HWRMRL/Gebietsansicht/TEZG_Rheingraben-Nord

Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten


Wer sich genauer informieren will, sollte sich die Karten im Internet unter folgendem Link ansehen:
www.flussgebiete.nrw.de/index.php/HWRMRL/Risiko-_und_Gefahrenkarten

Auf den Internetseiten der Bezirksregierungen des Landes NRW sind die aktuellen Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten veröffentlicht. Die Karten stellen die Gefahren und Risiken für unterschiedliche Hochwasserereignisse dar. So kann man sich einen Eindruck verschaffen welche Auswirkungen

  • ein „normales“ Hochwasser, wie es alle 10 bis 20 Jahre mal vorkommt,
  • ein Jahrhunderthochwasser oder
  • ein „extremes“ Hochwasser, welches statistisch gesehen sehr seltenen Eintritt,

hat.

 Hochwasserrisikomanagement


Verhindern lässt sich Hochwasser nicht. Die Europäische Union hat aber mit der Europäischen Hochwasserrisikomanagementrichtlinie alle Mitgliedsstaaten aufgefordert, die Hochwassergefahren zu ermitteln und darzustellen, darüber zu informieren und sie im weiteren Handeln zu berücksichtigen. Dazu hat die Bezirksregierung Düsseldorf die bereits dargestellten Karten erarbeitet und veröffentlicht. Die Städte sind aufgefordert, die Kenntnisse in der zukünftigen Stadtplanung zu berücksichtigen und Bauwillige über ein unter Umständen vorhandenes Risiko zu informieren und im Rahmen der weiteren Katastrophenschutzplanung zu berücksichtigen.  Diese Handlungsschritte fließen nunmehr in eine Managementplanung ein, die seitens der Bezirksregierung bis Ende 2015 fertiggestellt werden muss und dann in einem Turnus von sechs Jahren aktualisiert und fortgeschrieben wird.


Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Erstellung der Hochwasserrisikomanagementpläne:

Die Entwürfe der Hochwasserrisikomanagementpläne für den Regierungsbezirk Düsseldorf sind ab sofort bis zum 8. Juni 2015 auf der Internetseite der Bezirksregierung Düsseldorf einsehbar: www.brd.nrw.de/umweltschutz/hochwasserschutz/index.jsp

Zu den Entwürfen können Sie bis zum 8. Juni 2015 eine Stellungnahme einreichen:

  • über das Exel-Formular auf der Internetseite
  • per Post an die Bezirksregierung Düsseldorf
  • per E-Mail an die Adresse dezernat54@brd.nrw.de oder
  • per Telefax an die Fax-Nummer: 0211 475-2987

Darüberhinaus kann man über folgenden weiteren Link
www.beteiligung-online.nrw.de/bo_hwrmrl/start.php eine Stellungnahme abgeben.


Haben Sie Fragen zu diesem Thema?

Ihre Ansprechpartnerin:
Stefanie Römer
Tel: 0208 825-3622
E-Mail: stefanie.roemer@oberhausen.de

erreichbar von Mo. - Fr. von 8:30 - 12:00 Uhr

Kontakt

Stadt Oberhausen
Bereich Umweltschutz
Untere Wasserbehörde/ Gewässerschutz
Technisches Rathaus Sterkrade
Gebäude B, 7. Etage
Bahnhofstraße 66
46042 Oberhausen
Tel.: 0208 825-3588
Fax: 0208 825-3704
E-Mail: gewaesserschutz@oberhausen.de

Partner werden

Werden Sie Partner der Stadt Oberhausen. Hier können Sie für Ihr Angebot werben.

» Kontakt