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Fledermausführung im Revierpark Vonderort

30. Juli 2016
21:30 - 23:30 Uhr

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Städtische Kulturangebote

Ludwig Galerie Schloss Oberhausen

Ludwig Galerie Schloss Oberhausen

Ludwiggalerie Schloss Oberhausen

Im romantischen Kaisergarten und fußläufig zum Gasometer und CentrO gelegen ist die städtische Ludwig Galerie der Ort für bildende Kunst in Oberhausen. Zunächst als städtische Galerie gegründet und 1983 als Ludwig Institut für Kunst der DDR spezialisiert, gehört die Ludwig Galerie seit der Neukonzeption im Jahr 1998 zu den international renommierten Ausstellungshäusern im Ruhrgebiet.

Im Auftrag der Stadt Oberhausen erweiterten die Düsseldorfer Architekten Eller & Eller die klassizistische Schlossanlage, die 1808 von dem Münsteraner Baumeister August Reinking für den Grafen Max Friedrich von Westerholt-Gysenberg geplant wurde, um einen Anbau aus Glas und Stahl (1998). Das Sammlerehepaar Irene und Peter Ludwig, Namensgeber der Galerie, hatte die neue Ausrichtung des Kulturinstitutes angestoßen. Die sehr umfangreiche und über Museen in der ganzen Welt aufgeteilte Sammlung von Irene und Peter Ludwig bildet seit dieser Zeit den qualitätvollen und zeit- wie kulturenübergreifenden Grundstock der Kunstausstellungen in der Ludwig Galerie.
Doch hat die Ludwig Galerie ein einzigartiges Profil entwickelt, das nicht nur Kunstausstellungen in den großzügigen Räumen des Schlosses zeigt. Vielmehr werden in dem ambitionierten Ausstellungsprogramm Leihgaben aus aller Welt unter drei Hauptfragestellungen nach Oberhausen geholt.

Die Sammlung Ludwig,

eine der umfassendsten Privatsammlungen, die über das internationale Netz der Ludwig Museen mit Oberhausen verbunden ist, wird hier unter ungewöhnlichen und übergreifenden Themen vorgestellt. Mit Götter, Helden und Idole, 1998; Welt der Gefäße - von der Antike bis Picasso, 2005 oder Living Stones - Die Natur als Künstlerin, 2007 sind solche Ausstellungsprojekte von Besuchern und Presse vielbeachtet durchgeführt worden. Die für das Kulturhauptstadtjahr 2010 geplante Schau ist dem Gedeckten Tisch gewidmet, in der wertvolle Kunstgegenstände von antiken Gefäßen über mittelalterliche (Altar-)Tische, niederländische Stillleben des 17. Jahrhunderts bis zu aktuellen künstlerischen Positionen vorgestellt werden.

Roy Lichtenstein - The Way it should be

Roy Lichtenstein - The Way it should be

Die populäre Galerie

dagegen widmet sich der Präsentation von Plakatkunst, Karikatur, Comic, Illustration, Fotografie u.ä., was gemeinhin dem angewandten Bereich zugerechnet wird. Wichtige Positionen wie Gottfried Helnwein und Manfred Deix, aber auch Wilhelm Busch wurden gezeigt. Dem Comic ist mit Tim und Struppi gehuldigt worden, Buchillustrationen, so die Bilder zum Buch Harry Potter von Sabine Wilharm erfreuten ein breites Publikum. Im Bereich der Fotografie ist die Ludwig Galerie seit vielen Jahren eine renommierte Adresse. Fotografen wie Henri Cartier-Bresson, Peter Lindbergh, Thomas Hoepker oder Jim Rakete waren mit umfangreichen Ausstellungen zu Gast. Aber auch themenbezogen wurde das Medium Fotografie spannungsreich inszeniert (Der fotografische Blick, 2000; Subjektive Fotografie, 2003).

Die Landmarkengalerie

beschäftigt sich mit dem Strukturwandel der Region, des Ruhrgebiets. Das ehemalige Kohle- und Stahlgebiet wandelt sich zum Dienstleistungszentrum. Landmarken wie Fördertürme, Schornsteine oder Hüttenwerke, die einst das Gesicht des Reviers prägten, verschwinden. Andere wie der Gasometer in Oberhausen, der Förderturm der Zeche Zollverein in Essen oder die "Bramme" von Richard Serra auf der Essener Schurenbachhalde werden zu neuen Wahrzeichen.

Kleines Schloss

Kleines Schloss

Die Ausstellungsprojekte und Outdoorprogramme begleiten diesen Prozess.

Der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen sind weitere Einrichtungen angeschlossen. Die städtische Malschule bindet mit einem umfangreichen und breitgefächerten Programm Kinder und Jugendliche in das Ausstellungsprogramm mit ein. In der Artothek können zu günstigen Konditionen originale Kunstwerke ausgeliehen werden.

Ausstellung in der Gedenkhalle

Ausstellung in der Gedenkhalle

Gedenkhalle im Schloss Oberhausen
Die Gedenkhalle wurde 1962 als die erste westdeutsche Gedenkstätte zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus gegründet. Im Dezember 2010 übergab Oberbürgermeister Klaus Wehling die dort neu eingerichtete Dauerausstellung der Bürgerschaft der Stadt Oberhausen. Dort zeigen seitdem die drei Themenschwerpunkte "Oberhausen im Nationalsozialismus", "Zwangsarbeit im Nationalsozialismus" und "Gedenken und Erinnern in Oberhausen nach 1945" ein breites Spektrum der regionalen Zeitgeschichte zwischen 1933 und 1945 auf.

Öffnungszeiten

Montag geschlossen
Dienstag 11.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch 11.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag 11.00 - 18.00 Uhr
Freitag 11.00 - 18.00 Uhr
Samstag 11.00 - 18.00 Uhr
Sonntag 11.00 - 18.00 Uhr
 

Eintritt

8 Euro, ermäßigt 4 Euro, Familien 12 Euro

Kombiticket:

mit dem Gasometer Oberhausen 13 Euro

Öffentliche Führung:

jeden Sonntag um 11.30 Uhr im Eintrittspreis enthalten

 

Kontakt

Stadt Oberhausen
Ludwig Galerie Schloss Oberhausen
Konrad-Adenauer-Allee 46
46042 Oberhausen

Tel.: 0208 41249-28
Fax: 0208 41249-13
E-Mail:ludwiggalerie@oberhausen.de
www.ludwiggalerie.de

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