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20. Oktober 2017
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Lebenssituationen

Feuerwehr

Historie

Die Anfänge der Berufsfeuerwehr Oberhausen

Die Einstellung von sieben hauptberuflichen Wehrmännern in den Jahren 1910/11 begründet die Tradition der heutigen Berufsfeuerwehr Oberhausen. Sie verrichteten erstmalig im Wachwechsel ihren Dienst, so dass die Feuerwache jederzeit besetzt war.

Mit Beginn des Ersten Weltkrieges 1914 wurde ein erheblicher Teil der Oberhausener Feuerwehrleute zum Kriegsdienst eingezogen. 38 Männer kehrten von der Front nicht zurück.

 

Die erste Drehleiter

Erst nach dem Ersten Weltkrieg erfuhr der Brandschutz in Oberhausen wesentliche Verbesserungen. Es wurden zwei Kraftspritzen, eine Kraftfahrdrehleiter, ein Rettungswagen, ein Schlauchwagen sowie ein Krankenwagen angeschafft.
In diese Zeit fiel auch der Ausbau der Feuermeldeanlage auf 78 Melder. Beim Zusammenschluss von Oberhausen mit Sterkrade und Osterfeld im Jahre 1929 bestand die Groß-Oberhausener Feuerwehr aus Freiwilligen Feuerwehren und 34 hauptberuflichen Feuerwehrmännern. Die Feuerwache 1 stand unter der Leitung von Branddirektor Dörfel, der für den Brandschutz in allen drei Stadtteilen zuständig war. 


Sterkrade bekommt eigene Wache

1929 wurde auch mit dem Bau der Feuerwache 2 an der Friedrichstraße in Sterkrade begonnen. Ab dem 1. April 1933 wurden Teile der Feuerwehr Oberhausen als "Berufsfeuerwehr" bezeichnet.

Im Dezember 1933 erfuhr das Brandschutzwesen in Oberhausen eine entscheidende organisatorische Änderung: Die "Feuerwehr" wurde zur "Feuerlöschpolizei". Dienstherr war der "Oberbürgermeister als Ortspolizeibehörde" Im Zuge der Kriegsvorbereitungen der Nationalsozialisten musste die Feuerwehr auch Aufgaben zum Aufbau einer Luftschutzorganisation übernehmen. Im November 1938 wurden die Berufsfeuerwehren in ganz Nazi-Deutschand in die neu geschaffene Feuerschutzpolizei überführt.


Der zweite Weltkrieg

Mit dem Angriff der Deutschen Wehrmacht auf Polen und dem Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde der so genannte Luftschutz ausgerufen: Der örtliche Polizeiverwalter verpflichtete auch Zivilisten zum Notdienst. Für die Organisation des Luftschutzes wurde der Sicherheits- und Hilfsdienst gegründet. Innerhalb dieser Organisation übernahm die neu geschaffene Feuerschutzpolizei den Feuerlöschdienst. Einsatzeinheiten, Löschgruppen, Löschzüge und Bereitschaften wurden gebildet. Friedensmäßige Einsätze erfolgten weiterhin unter der Verantwortung der Stadt und des Oberbürgermeisters als Ortspolizeibehörde durchgeführt. Bei Fliegeralarm oder Luftschutzeinsätzen lag die Oberleitung beim "Örtlichen Luftschutzleiter", dem Polizeiverwalter.1941 wurde dem Feuerlöschdienst der Entgiftungsdienst angegliedert.

Im gleichen Jahr erhielt der Sicherheits- und Hilfsdienst die Bezeichnung Luftschutzpolizei. Das Krankenbeförderungswesen wurde 1943 im gesamten damaligen Reich dem Deutschen Roten Kreuz übertragen. Zwischen 1939 und 1945 haben 19 Angehörige der Oberhausener Feuerwehr bei Einsätzen im Krieg ihr Leben gelassen oder galten als vermisst.


Der Wiederaufbau

Nach Kriegsende stellten die aus der Gefangenschaft und von auswärtigen Einsätzen zurückkehrenden Feuerwehrmänner zunächst die wenigen noch verbliebenen Einrichtungen und Geräte sicher. Unter der Leitung von Oberbrandmeister Wagner begann ein mühsamer Wiederaufbau der Berufsfeuerwehr, die wieder von der Polizei getrennt wurde und ihren früheren Charakter einer städtischen Einrichtung erhielt.


Zivile Strukturen wieder hergestellt

Die britische Besatzungsmacht ordnete auch den Kranken- und Rettungsdienst wieder der Feuerwehr zu. Auch wenn die zivile Struktur damit wieder hergestellt war: An der Infrastruktur mangelte es nach wie vor. In den schwer beschädigten Wachräumen fehlten das Mobiliar und die wichtigen feuertechnischen und elektrischen Ausrüstungen. Es gab weder Telefone noch ausreichend persönliche Ausrüstungsgegenstände und Uniformen. Das größte Handicap für die Wachmänner bedeutete neben dem fast völlig dezimierten Fuhrpark jedoch die totale Zerstörung der Feuermeldeanlage.

Die notwendigen Aufbauarbeiten an Gebäuden und die Instandsetzung der technischen Einrichtungen bestimmten in den folgenden Jahren die Tätigkeiten der Feuerwehr. Durch 24 Neueinstellungen wurde 1947 die von der Militärregierung angeordnete Sollstärke von 60 Beamten erreicht.


Moderner Brandschutz

In den 50er Jahren erfolgte unter der Leitung von Brandrat Dipl.-Ing. König und später unter Brandamtmann Frielingsdorf der Aufbau eines modernen Brandschutzes. Er wurde durch die Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Sterkrade und durch fünf Werkfeuerwehren wahrgenommen. Im Mai 1955 konnte die neu erbaute Feuerwache 2 an der Eichelkampstraße in Sterkrade als Gruppenwache bezogen werden. Im gleichen Jahr erhielt das gesamte Stadtgebiet eine neue Feuermeldanlage mit 140 Feuermeldestellen.

Von 1959 bis 1968 wurde unter der Leitung von Oberbrandrat Dockenfuß der technische, organisatorische und personelle Aufbau der Feuerwehr weiter fortgeführt. 1966 wurde die Feuerwache 2 erweitert.


Neue Feuer- und Rettungswache

1968 rückte Walter Rößel an die Spitze der Oberhausener Berufsfeuerwehr. In seine Amtszeit fällt der für die weitere Aufwärtsentwicklung von Brandschutz und Rettungsdienst  wichtige Neubau der Feuer- und Rettungswache 1 an der Brücktorstraße, der von 1978 bis 1982 in mehreren Abschnitten erstellt wurde. In unmittelbaren Anschluss an die Wache entstand das neue Katastrophenschutzzentrum der Stadt mit dem damals noch selbständigen "Amt für Zivilschutz".


Zivilschutz integriert

1989 gingen Walter Rößel und "Vize" Karl Heinz Schüring gleichzeitig in Pension. Die Leitung übernahm Dipl.-Ing. Wolfgang Tingler, Stellvertreter wurde Werner Thols. Gleichzeitig wurde das "Amt für Zivilschutz", Hauptaufgabe der Katastrophenschutz, mit der Feuerwehr zusammengelegt; die neue Bezeichnung lautet seitdem: "Amt für Feuerschutz, Zivilschutz und Rettungsdienst".

Im Jahre 1993 begannen die konkreten Planungen für den Neubau der Feuer- und Rettungswache 2 in Sterkrade. Im November 1996 wurde sie feierlich eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben. Die alte Wache 2 an der Eichelkampstraße wurde kurz danach abgerissen.

Werner Thols wurde im August 1999 verabschiedet, sein Amt übernahm Peter Pufe bis zu seiner Pensionierung im Jahre 2001. Seitdem hat Dipl.-Ing. Gerd Auschrat die stellvertretende Leitung der Berufsfeuerwehr Oberhausen inne.

Seit dem 01.04.2016 ist Gerd Auschrat der Leiter der Feuerwehr Oberhausen. Nach über 27 Dienstjahren als "Feuerwehrchef" wurde Wolfgang Tingler am 31.03.2016 pensioniert. Die stellvertretende Leitung übernimmt seitdem Dipl.-Ing. Jürgen Jendrian.

Kontakt

Stadt Oberhausen
Berufsfeuerwehr Oberhausen
Brücktorstraße 30
46047 Oberhausen

Telefon: 0208 8585-0
Telefax: 0208 8585-243
E-Mail: feuerwehr@oberhausen.de

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