Kampfmittelverdacht in Sterkrade
15.02.2024 - Westlich der Fußgängerzone der Sterkrader Innenstadt gibt es den Verdacht auf einen Blindgänger. Dieser wird am kommenden Dienstag, 20. Februar, durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf kontrolliert. Sollte sich der Verdacht bestätigen, sind am selben Tag umfangreiche Evakuierungsmaßnahmen erforderlich.
Die Evakuierung kann neben den umliegenden Wohnbezirken u.a. auch das AMEOS Klinikum St. Clemens, Schulen, Kindertagesstätten, weitere Einrichtungen und ggf. die Sterkrader Innenstadt betreffen. Da der Evakuierungsradius noch nicht feststeht, können sich hier Änderungen ergeben. Die Stadt Oberhausen befindet sich im engen Austausch mit den Betroffenen und bereitet intensiv die Sicherheitsmaßnahmen vor.
Die erforderlichen Sperr- und Evakuierungsmaßnahmen werden im Falle einer Bombenentschärfung an diesem Tag durch die Einsatzkräfte voraussichtlich ab 10 Uhr eingeleitet. Im Anschluss wird dies vor Ort durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Oberhausen sowie Lautsprecherdurchsagen bekanntgegeben. Um einen reibungslosen Ablauf der Evakuierung zu gewährleisten, haben in diesem Fall Anwohnerinnen und Anwohner im Evakuierungsradius ihre Wohnung bzw. ihr Gebäude bis 17 Uhr eigenständig zu verlassen. Im Falle einer Bombenentschärfung wird es auch zu Umleitungen und Einschränkungen im ÖPNV kommen.
Für Anwohnerinnen und Anwohner, die nicht anderweitig unterkommen können, wird eine Betreuungsstelle eingerichtet, und zwar in der Gesamtschule Osterfeld, Heinestraße 22, 46117 Oberhausen. Ein kostenloser Shuttleservice vom Martha-Schneider-Bürger-Platz zur Gesamtschule Osterfeld wird ab 15 Uhr eingerichtet.
Da bisher nicht absehbar ist, wie lange die Evakuierung dauern wird, bitten wir Sie, sich auf eine mehrstündige Abwesenheit einzurichten und gegebenenfalls Medikamente und andere notwendige Dinge mitzuführen. Bitte schalten Sie alle elektrischen Geräte aus, drehen die Wasserhähne ab und schließen Fenster und Wohnungstüren.
Bettlägerige, kranke und gebrechliche Personen, die ihre Wohnungen nicht selbstständig verlassen können, haben die Möglichkeit, ab sofort einen Fahrdienst unter der Rufnummer 19222 anzumelden.
Eine Übersicht der möglicherweise betroffenen Wohnadressen finden Sie hier. Für weitere Informationen ist am heutigen Donnerstag, Freitag, Montag und Dienstag eine Bürgerhotline unter der Rufnummer 0208 825-1 in der Zeit von 7 bis 17 Uhr zu erreichen.
Die Stadt Oberhausen bittet die Anwohnerinnen und Anwohner, aufmerksam die entsprechenden Informationen zu verfolgen – zum Beispiel über Lautsprecherdurchsagen, die Warn-App NINA, die Homepage der Stadt, die städtischen Social-Media-Kanäle, die Oberhausen-App und die lokalen Medien. Auch die Information über eine Rückkehr in die evakuierten Gebäude und Wohnungen wird über diese Kanäle bekanntgegeben.
Informationsblatt für die Bürgerinnen und Bürger mit einer Übersicht der möglicherweise betroffenen Wohnadressen zum download
Wichtige Informationen zum richtigen Verhalten bei Kampfmittelfunden finden Sie hier