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24. September 2020
20:00 Uhr

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Oberhausen ist ... wirtschaftsfreundlich

Logo Masterplan Wirtschaft Auch oder vielleicht gerade Kommunen spielen in der Sozialen Marktwirtschaft eine wichtige Rolle. Wie kaum auf einer anderen politischen Ebene wird hier deutlich, wie Freiheit, Wettbewerb und sozialer und ökologischer Ausgleich in Einklang gebracht werden.
 

Wenn es gelingt, diesen Einklang herzustellen, ist das die Basis für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort, die Finanzkraft einer Kommune und somit ihres Gestaltungsspielraums. Ferner ist dies die Basis für eine gute Zukunft jedes Einzelnen, der hier seine Heimat hat und haben möchte.

Eine Verwaltung sollte nie der Flaschenhals für Entwicklungen sein, sondern wirtschaftliches Wachstum und Beschäftigung ermöglichen. Durch Planung und Anreize, aber auch durch das Setzen von Standards können lokal zentrale Entwicklungsziele, wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung usw., vorangebracht werden.


Unser Ziel

Oberhausen hat eine wirtschaftsfreundliche Verwaltung, die nachhaltiges Wachstum und gute Beschäftigung ermöglicht und unterstützt. Dies geschieht durch den Aufbau von Wirtschaftskompetenz, besten Service, Setzen von Standards und Anforderungen, finanzielle Anreize sowie eine engere Vernetzung von Verwaltung und Wirtschaft.


Das machen wir

Die OWT GmbH hat eine entscheidende Schlüsselrolle als Bindeglied zwischen Wirtschaft und Stadtverwaltung. Dennoch gibt es sowohl in der Wahrnehmung von außen als auch den Stadtentwicklungsprozessen nach innen Potenziale, die durch engere Kooperation, aber vor allem Kompetenzausbau gehoben werden können. Es gilt, die zentralen Themenfelder Innovation, Wirtschaft und gute Arbeit in der Stadtverwaltung stärker ins Bewusstsein zu rücken und zu verankern. Gleichzeitig müssen die Themenfelder als Teil der integrierten Stadtentwicklung verstanden und entsprechend berücksichtigt werden.

Nicht zuletzt hat der Masterplan-Prozess gezeigt, dass die Vernetzung und Kommunikation unterschiedlicher Akteure zu zukunftsfähigen Ergebnissen führen kann – sowohl in der strategischen als auch der operativen Zusammenarbeit. Es ist es wichtig, die gute Kommunikation und Vernetzung zwischen Verwaltung und Wirtschaft zu vertiefen und zu verstetigen.

Die Verwaltung hat als Behörde und Auftraggeber nicht unerheblichen Einfluss auf die lokale Wirtschaft - von der Servicebereitschaft und -orientierung über die Gestaltung und Geschwindigkeit von (Genehmigungs-)Prozessen bis hin zur Auftragsvergabe. Daraus ergeben sich Möglichkeiten, wirtschaftliche Entwicklungen voranzutreiben und ein Stück weit  mitzugestalten. Die Stadt Oberhausen baut bürokratische Hürden ab und verbessert kontinuierlich ihren Service für Unternehmen - insbesondere  für kleine und mittelständische Unternehmen. Gerade mit Blick auf Bürokratie und unklare Zuständigkeitsstrukturen wünschen sich Unternehmen verlässliche Ansprechpartner, eindeutige Kommunikation „mit einer Stimme“ und klare Verantwortlichkeiten. Die noch vergleichsweise hohe Steuerlast muss mit dem besten Service einhergehen. Eine engere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsförderung und relevanten Teilen der Verwaltung ist von zentraler Bedeutung - für Klarheit bei Ansprechpartnern, Zuständig- und Verantwortlichkeiten.

Gerade im Rahmen von Auftragsvergaben und der Definition von Standards liegt viel Potenzial, die lokale Wirtschaft weiterzuentwickeln. Besonders im Bereich der Digitalisierung und Nachhaltigkeit ergeben sich dafür zahlreiche Notwendigkeiten und Chancen, die zu einer Win-Win-Situation für Verwaltung und Wirtschaft führen können. Deswegen fördert die Verwaltung den digitalen Wandel und die  Nachhaltigkeit der Oberhausener Wirtschaft durch die strategische Nutzung von Vergabe- und Genehmigungsverfahren. Gezielt kann die Stadt Oberhausen diese Möglichkeiten im Rahmen von Pilotprojekten nutzen.


So machen wir das

One-Stop-Shop für Unternehmen: Sowohl Bestandsunternehmen als auch neu anzusiedelnde Unternehmen bekommen einen Ansprechpartner mit Lotsenfunktion in die Verwaltung hinein - von der ersten Antragstellung bis zur Abwicklung des jeweiligen Vorgangs. Er dient gleichzeitig als Clearingstelle für eine zügige Lösung von (Kommunikations-)Problemen. Hier gilt es, Zuständigkeiten zwischen Stadt und OWT transparent zu machen und in einen verlässlichen, effizienten Prozess zu gliedern.

Grafik Oberhausen ist wirtschaftsfreundlich

Abbildung: Voting-Ergebnis bei der Themenhub-übergreifenden Informationsveranstaltung zum Masterplanprozess am 12.12.2019.

 

Beinhalten könnte dieses Verfahren die Einrichtung einer Hotline (Telefon, E-Mail, usw.). Die Beratungsangebote von HWK und IHK sind zu berücksichtigen bzw. einzubinden.

Digitale Bauakte: Die Stadtverwaltung hat bereits Anfang 2018 die Digitalisierung des Baugenehmigungsverfahrens positiv geprüft. Danach könnte durch die Einführung eines digitalen Verfahrens dem Bauherrn, dem Entwurfsverfasser, der Bauordnungsbehörde sowie den am Genehmigungsverfahren beteiligten weiteren Dienststellen die Möglichkeit gegeben werden, den Bauantrag und die Bauvorlagen medienbruchfrei einzureichen, Stellungnahmen in digitaler Form abzugeben (Ämterumlauf), Auskünfte zum Bearbeitungsstand einzuholen, zu prüfen und zu genehmigen. Das Verfahren wäre die Grundlage für die digitale Bauakte.

Baulotsen: In einem (zwei- bis dreijährigen) Modellprojekt wird der Einsatz von Baulotsen getestet. Für die Stadtentwicklung wichtige Projektpartner bekommen damit eine verlässliche Anlaufstelle in der Verwaltung. Die Baulotsen fungieren als Schnittstelle zu externen Fachberatern, Politik und Verwaltung. Nach innen steuern Baulotsen die (Abstimmungs-)Prozesse. Einsatzfelder reichen von Wohnbauprojekten bis zur Erweiterung und Ansiedlung von Unternehmen.

Serviceversprechen: Die Stadt Oberhausen formuliert ein Serviceversprechen für Unternehmen und nimmt dieses ins Leitbild der Stadt auf. Basis ist die Überprüfung und ggf. organisatorische Verschlankung und Beschleunigung von Genehmigungsverfahren.

Wirtschaftsbeirat: Für die Fortsetzung des Dialogs zwischen Unternehmen und Wirtschaftsverbänden wird ein Wirtschaftsbeirat eingerichtet, der sich regelmäßig mit der Verwaltungsspitze zur Umsetzung der Masterplan-Maßnahmen trifft sowie aktuelle Entwicklungen austauscht. Bei spezifischen Problemstellungen ist darüber hinaus die jeweilige Einrichtung eines „runden Tisches“ denkbar.

Mittelstandsempfang: Für die Sichtbarkeit von Unternehmen, aber auch die Anerkennung ihrer Rolle für die Stadt Oberhausen findet jährlich ein Mittelstandsempfang der Verwaltungsspitze statt.

Newsletter zu Förderprogrammen: Das Fördermanagement der Stadt Oberhausen informiert gemeinsam mit der OWT GmbH in einem regelmäßigen, themenbezogenen Newsletter über Fördermöglichkeiten für Unternehmen in diesem Themenfeld.


Projektblätter der Fokusprojekte:

One-Stop-Shop für Unternehmen 

Kontakt

Stadt Oberhausen
Dezernat 0
Strategische Planung
Ralf Güldenzopf
Tel.: 0208 825-2767
Fax: 0208 825-5002
E-Mail: ralf.gueldenzopf@oberhausen.de