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AUSSTELLUNG - Rudolf Holtappel - Die Zukunft hat schon begonnen

05. August 2020
10:00 - 18:00 Uhr

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Lebenssituationen

Oberhausen ist ... resilient

Logo Masterplan Wirtschaft Eine vielfältige Wirtschaft steigert die Widerstandsfähigkeit einer Stadt und ihrer Unternehmen in Zeiten wirtschaftlichen Wandels und dämpft die Wirkung exogener Schocks. Eine widerstandsfähige Wirtschaft ist im Sinne der Resilienz nachhaltig und ressourcenschonend.
 

Gerade Kommunen spielen eine Schlüsselrolle bei der Verbesserung bzw. Erhaltung wirtschaftlicher Resilienz.

Es ist nicht so sehr die Fähigkeit auf Krisen zu reagieren, sondern vielmehr proaktives Handeln, das hier gefragt ist. Wichtig sind dafür Rahmenbedingungen für einen ausgewogenen Branchenmix und unterschiedliche Unternehmensgrößen, aber auch die Verankerung von Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit. Die Fehler der Vergangenheit dürfen nicht wiederholt werden durch den Fokus auf nur einen Wirtschaftsbereich. Vielmehr braucht Oberhausen eine gute Mischung aus leistungsstarken Handwerks-, Handels- und  Dienstleistungsunternehmen, innovativem Mittelstand und moderner Industrie sowie zukunftsweisende Forschungseinrichtungen.

Innovative Produktionsprozesse begleitet von gesellschaftlichen Trends wie Individualisierung und heimatverbundener Einkauf rücken bislang nicht genutzte Flächenpotenziale zur Ansiedlung überwiegend kleiner oder mittelständischer Handwerksbetriebe in den Fokus.


Unser Ziel

Oberhausen verfügt über eine vielfältige und widerstandsfähige Wirtschaft, die nachhaltig, ressourcenschonend und umweltschonend arbeitet bzw. produziert. Eine Balance aus Leitmärkten mit Clustern und einem vielfältigen Branchenmix ist gewährleistet. Kleine und mittelständische Unternehmen sind das Rückgrat der Oberhausener Wirtschaft.


Das machen wir

Als Grundlage für eine wachsende und vielfältige Wirtschaft in Oberhausen werden Flächen (weiter-)entwickelt und zielgerichtet vermarktet. Flächen werden in den unterschiedlichen Dimensionen (Wohnen, Gewerbe, Handel, Freizeit etc.) beachtet. Gleichzeitig wird das Flächenmanagement verbessert.

Gewerbe hat eine besondere Funktion in unseren Innenstädten. Es bietet Arbeitsplätze, sichert oft die Nahversorgung und sorgt nicht zuletzt für Belebung. Vor dem Hintergrund sich wandelnden Kaufverhaltens, neuer Formen von Mobilität und moderner Produktionsmöglichkeiten ergeben sich neue Chancen für die Revitalisierung unserer Innenstädte. Urbane Produktion, zirkuläre Wirtschaft und Wohnen bekommen einen neuen Stellenwert und werden bei der integrierten Stadtentwicklung als Chancen berücksichtigt.

Oberhausen hat das Urban Entertainment Center Europas. Durch die weitere Stärkung von Tourismus und Entertainment wird nicht nur ein wichtiger Wirtschaftszweig gesichert. Vielmehr noch erhöht sich dadurch die Lebensqualität in Oberhausen - mehr kulturelle Angebote, mehr grüne Infrastruktur und mehr Freizeitmöglichkeiten. Ziel ist es zudem, die Wertschöpfungskette rund um Tourismus und Entertainment zu erweitern.

Oberhausen hat die Chance, mit der (Weiter)Entwicklung verschiedener Branchen breit aufgestellt zu sein. Neben der Stärkung bestehender Schwerpunkte gilt es, Oberhausen als Logistik-, Büro- und Wohnstandort komplementär weiterzuentwickeln.

Ferner kümmern wir uns um den Bestand an Unternehmen. Mit der Neustrukturierung der Wirtschaftsförderung ist ein klarer Fokus auf die Bestandsarbeit gelegt worden. Dies muss weiter umgesetzt werden.


So machen wir das

iStEK 2030: Die Stadt Oberhausen erarbeitet ein integriertes Stadtentwicklungskonzept 2030. Die Wirtschaft wird ausdrücklich an der Erstellung beteiligt. Die besonderen Anforderungen, bspw. bei Flächenbedarfen, sind zu berücksichtigen. Zentral sind dabei zwei Ziele: Zum einen die Sicherung und Schaffung neuer Flächenressourcen für die Wirtschaft und zum anderen die Erschließung urbaner Lagen für die gewerbliche Wirtschaft.

Grafik Oberhausen ist resilient
 

Grundlage bilden v.a. das Stadtentwicklungskonzept 2020 sowie die Maßnahmen des Masterplans Wirtschaft.

Online-Leerstandskataster: Die Flächenpotenziale für Oberhausen müssen transparent sein. Dabei kann ein Online-Portal helfen. Es gilt zu prüfen, inwieweit bereits bestehende Plattformen ergänzt bzw. für Oberhausen konsolidiert werden können. Ziel ist das Schließen von Lücken im Bereich Leerstand, Einzelhandel, Gewerbeflächen und ggf. Wohnen gerade bei vergleichsweise kleinen Gewerbeeinheiten. Hinweise zu Unter- bzw. Zwischenvermietungsmöglichkeiten sind denkbar.

Konzept und Pilotprojekt Urbanes Wirtschaften: In dem Konzept wird der Frage nachgegangen, wie in Oberhausen die Ansiedlung kleinteiliger Produktionen in gewachsenen Quartieren gelingen kann, um den Flächenbedarf im Freiraum zu reduzieren und zudem dem wachsenden Leerstand in Ladenlokalen des gewerblichen Einzelhandels mit alternativen Nutzungskonzepten zu begegnen. Aspekte urbaner Logistik, zirkulärer Wirtschaft etc. sind zu berücksichtigen. Konkrete Handlungsoptionen werden darin entwickelt. Basierend auf dem Konzept soll ein Pilotprojekt umgesetzt werden. Anknüpfungspunkt kann bspw. der Altmarktgarten in Alt-Oberhausen sein.

Masterplan Tourismus: Der Masterplan Tourismus ist die Grundlage für die Weiterentwicklung des Tourismus- und Entertainmentstandorts Oberhausen. Er ist eine wichtige Ergänzung des Masterplans Wirtschaft. Die entwickelten Vorschläge werden konsequent umgesetzt.

Masterplan Neue Mitte: Die Neue Mitte Oberhausen hat seit dem letzten Masterplanprozess 2000 weiter an Dynamik gewonnen. Das zeigen die positiven Entwicklungen in vielen Teilsegmenten der Neue Mitte. Die bereits im Stadtentwicklungskonzept 2020 vorgesehene Wohnflächenentwicklung wird darin aufgegriffen. Mit dem Masterplan Neue Mitte sollen die bisherigen Zielvorstellungen hinsichtlich ihrer Erreichung überprüft werden. Dabei zeichnet sich ab, dass sich das Update insbesondere mit folgenden Fragestellungen bzw. räumlich definierten Bereichen auseinandersetzen muss: Gesamtausrichtung/-positionierung der Neuen Mitte, Entwicklung des Stahlwerksgeländes, Gewerbestandort Im Lipperfeld und ergänzende Wohnbebauung. Wie die Gesamtstadt von ihrer Neuen Mitte noch besser profitieren kann, ist eine zentrale Frage.

Einzelhandelskonzept: Das im Jahr 2008 verabschiedete Einzelhandelskonzept ist knapp zehn Jahre später überarbeitet, aber noch nicht abschließend fertiggestellt worden. Die Aktualisierung ist notwendig und soll zeitnah erfolgen. Das Konzept ist Basis u.a. für verkaufsoffene Sonntage.


Projektblätter der Fokusprojekte

Integriertes Stadtentwicklungskonzept 

Leerstandsmanagement/Online-Plattform für Flächen 

Kontakt

Stadt Oberhausen
Dezernat 0
Strategische Planung
Ralf Güldenzopf
Tel.: 0208 825-2767
Fax: 0208 825-5002
E-Mail: ralf.gueldenzopf@oberhausen.de